Kurse zu den heiligen Schriften
Matthäus 6 und 7


„Matthäus 6 und 7“, Neues Testament – Lehrerleitfaden für das Institut, 2025

Jesus hält die Bergpredigt

Matthäus 6 und 7

In der Bergpredigt lehrte Jesus, wie wichtig es ist, gute Werke zu tun, um dem Vater im Himmel zu gefallen, und nicht, um von anderen beachtet zu werden. Er lehrte seine Jünger auch, „zuerst sein Reich“ zu suchen (Matthäus 6:33) und gerecht zu richten, und er lehrte sie, wie man falsche Propheten erkennt. Der Erretter legte seinen Zuhörern nahe, ihr Leben auf seine sichere Grundlage zu bauen, indem sie seine Lehren hören und befolgen (siehe Matthäus 7:24-27).

Zusatzmaterial

Studienhilfen zum Neuen Testament, „Matthäus 6 und 7“

Hinweis: In der „Einführung in den Kurs“ erfahren Sie, wie Sie die vier folgenden wiederkehrenden Lektionselemente einsetzen können.

Icon „Studium“
Das persönliche Studium fördern

Vor dem Unterricht könnten Sie den Schülern mindestens eine der folgenden oder auch eigene Anregungen schicken:

  • Warum dient ihr eurem Nächsten? Was fühlt ihr im Herzen, wenn ihr fastet und betet? Denkt über diese Fragen nach, wenn ihr Matthäus 6:1-8,16-18 lest.

  • Was ist euch am wichtigsten? Lest Matthäus 6:25-34 und denkt darüber nach, wie wichtig Gott für euch ist.

  • Denkt darüber nach, wie ihr in der letzten Woche vielleicht über andere geurteilt habt, und lest dann Matthäus 7:1-5. Ihr könntet euch auch das Video „Der Blick durchs Fenster“ (2:19) ansehen.

    2:19
  • Habt ihr Fragen? Lest Matthäus 7:7-11 und denkt darüber nach, wie man Antworten findet.

Icon „Besprechen“
Fragen und Gedankenaustausch

Geben Sie den Schülern Zeit, Fragen zu stellen und von Erkenntnissen und Wahrheiten zu berichten, die sie beim persönlichen Studium von Matthäus 6 und 7 entdeckt haben.

Icon „Fertigkeiten üben“
Fertigkeiten üben

Bei Matthäus 6:1-8,16-18 lässt sich die Fertigkeit „Leitgedanken erkennen“ anwenden (siehe Kompetenzen für das Schriftstudium). Bei Matthäus 7:1,2 wiederum lässt sich die Fertigkeit „Anhand der Schriften der Wiederherstellung die Bibel besser verstehen“ gut anwenden (siehe Kompetenzen für das Schriftstudium).

Icon „Aufgabenauswahl“
Aufgabenauswahl

Es stehen immer mehrere Aufgaben zur Auswahl. Entscheiden Sie gebeterfüllt, von welcher Aufgabe oder welchen Aufgaben Ihre Klasse am meisten profitiert.

Matthäus 6:1-8,16-18

Was motiviert mich, Gott und meinen Mitmenschen zu dienen und mich Gott zuzuwenden?

Lassen Sie die Schüler die folgende Selbsteinschätzung durchführen. Sie sollen die zutreffendste Antwort zu jeder Aussage einkreisen.

Arbeitsblatt: Dienst am Nächsten: Selbsteinschätzung

Zeigen Sie die folgende Tabelle und bitten Sie die Schüler, jede der Schriftstellen zu lesen und auf einen Leitgedanken zu achten. Erklären Sie, dass ein Leitgedanke ein wiederkehrender Grundgedanke ist (siehe „Leitgedanken erkennen“, Kompetenzen für das Schriftstudium).

Leitgedanke

Matthäus 6:1-4

Leitgedanke

Matthäus 6:5-8

Leitgedanke

Matthäus 6:16-18

Leitgedanke

Fragen Sie die Schüler, welchen Leitgedanken sie entdeckt haben und welche Gedanken und Erkenntnisse sie dazu hatten. Sie nennen vielleicht Leitgedanken oder Wahrheiten wie diese: Der größte Lohn des himmlischen Vaters geht an diejenigen, die ihm dienen und ihn verehren, ohne Lob, Anerkennung oder irdischen Lohn zu erwarten. (Gegebenenfalls können Sie den Abschnitt „Matthäus 6:1-4. Wie haben sich kulturelle Gegebenheiten zur Zeit des Neuen Testaments auf das Almosengeben ausgewirkt?“ in den Studienhilfen zum Neuen Testament durchgehen.)

Vielleicht möchten Sie die Schüler die folgenden Fragen zu zweit oder in kleinen Gruppen besprechen lassen:

  • Warum sind unsere Beweggründe dafür, dem Herrn zu dienen und ihn zu verehren, von Bedeutung? Welchen Einfluss haben unsere Beweggründe darauf, welche Erfahrungen wir damit machen, dem Herrn zu dienen und ihn zu verehren?

  • Was können wir aus dem Beispiel des Erretters darüber lernen, was es heißt, aus rechtschaffenen Beweggründen Gott und unseren Mitmenschen zu dienen?

Um die Schüler anzuregen, sich um persönliche Inspiration zu bemühen, können Sie sie bitten, ihre Gedanken zu einer der folgenden Fragen aufzuschreiben:

  • Was erfahrt ihr über euch selbst, wenn ihr in euch geht und überlegt, warum ihr ihr euch religiös engagiert, indem ihr Gott verehrt und eurem Nächsten dient?

  • Wie könnt ihr in eurer Gottesverehrung aufrichtiger sein und mehr dem Beispiel Christi folgen?

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Matthäus 6:5-15; 7:7,8

Wie kann ich meine Gebete verbessern?

Sie könnten diese Fragen von Elder Joseph B. Wirthlin zeigen:

Elder Joseph B. Wirthlin

Kommt es Ihnen so vor, als seien Ihre Gebete eins wie das andere? Haben Sie schon einmal ein Gebet so mechanisch vorgetragen, als würden Sie eine Schallplatte abspielen? Langweilen Sie sich manchmal, wenn Sie das Gebet sprechen? („Gebete, die ihr Ziel erreichen“, Liahona, März 2004, Seite 26)

Die Schüler sollen überlegen, wie sie die Fragen von Elder Wirthlin beantworten würden.

  • Was können wir aus dem Leben und Beispiel Jesu Christi über das Gebet lernen?

Sie könnten diese unvollständige Aussage zeigen: Ich kann mehr wie Christus und aufrichtiger beten, wenn ich …

Bitten Sie die Schüler, Matthäus 6:5-13 und 7:7,8 still für sich zu lesen und darauf zu achten, wie sie die Aussage an der Tafel auf unterschiedliche Weise vervollständigen könnten.

Wenn die Schüler genügend Zeit zum Lesen hatten, können sie sagen, wie sie die Aussage vervollständigen würden. (Beispiele für Grundsätze und Gewohnheiten: Ich kann mehr wie Christus und aufrichtiger beten, wenn ich an einem zurückgezogenen Ort bete; unnütze Wiederholungen vermeide; dem Vater im Himmel Ehrfurcht erweise; mich bemühe, den Willen des Herrn zu erfahren; um das bitte, was ich brauche; um Vergebung bitte; um Hilfe dabei bitte, Versuchung zu überwinden.)

Die Schüler können sich eine Aussage aussuchen und der Klasse oder in kleinen Gruppen erzählen, inwiefern dies ihnen geholfen hat, aufrichtiger und sinnvoller zu beten.

Es könnte auch wichtig sein, mit der Klasse darüber zu sprechen, wie man dem Vater im Himmel im Gebet Ehrfurcht erweist. Sie könnten die folgenden Fragen stellen:

Gegebenenfalls könnte man auch diese Aussage von Präsident Dallin H. Oaks vorlesen:

Präsident Dallin H. Oaks

Wenn die Mitglieder der Kirche auf englisch beten, sprechen sie den Vater im Himmel nicht auf die gleiche Weise an, wie sie es mit Arbeitskollegen, Arbeitgebern oder Angestellten oder einem Händler auf dem Markt tun würden. Wir gebrauchen besondere Wörter, die durch den Gebrauch in inspirierten Texten geheiligt sind. …

Präsident Spencer W. Kimball (1895-1985) hat gesagt: „Es empfiehlt sich, in all unserem Beten die Pronomina thee, thou und thine anstelle von you, your und yours zu gebrauchen, weil dadurch Respekt ausgedrückt wird.“ („Die Sprache des Betens“, Frühjahrs-Generalkonferenz 1993)

Bitten Sie die Schüler im Rahmen des Unterrichtsgesprächs, einen Grundsatz oder eine Gewohnheit auszuwählen, die ihnen ihrer Meinung nach am meisten helfen würde, ihre Gebete zum Vater im Himmel zu verbessern. Geben Sie den Schülern Zeit, aufzuschreiben, was sie tun wollen, um diesem Grundsatz besser zu folgen.

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Matthäus 6:19-34

Wie kann ich Gott in meinem Leben an die erste Stelle setzen?

Weisen Sie darauf hin, dass uns Prioritäten bei der Entscheidungsfindung leiten. Stellen Sie dann diese Fallbeispiele oder andere Fallbeispiele vor, die für Ihre Schüler vielleicht relevanter sind. Besprechen Sie kurz, wie sich die Prioritäten eines Menschen darauf auswirken können, wie er auf solche Situationen reagiert.

  • Soll ich auf Mission gehen? Es gibt noch viel anderes Gutes, was ich tun kann.

  • Ich bin mir nicht sicher, ob ich heiraten soll, bevor ich meine Ausbildung abgeschlossen habe.

  • Soll ich eine Berufung annehmen, wenn sie mir zu schwierig erscheint oder mir Angst macht?

  • Ich glaube, dass die heiligen Schriften wichtig sind, aber es ist schwer, Zeit für ein sinnvolles Evangeliumsstudium zu finden.

Lassen Sie die Schüler Matthäus 6:19-24,31-34 für sich allein lesen. Dabei sollen sie darauf achten, was der Erretter hier über Prioritäten sagt. Lassen Sie ausreichend Zeit für das Schriftstudium und das Unterrichtsgespräch. Fragen Sie die Schüler anschließend, was sie herausgefunden haben. Sie könnten einige der folgenden Fragen stellen, um das Verständnis der Schüler zu fördern:

  • Inwiefern offenbart das, was uns im Herzen wichtig ist, unsere Prioritäten? Wie können wir herausfinden, was unser größter Schatz ist? (Hier sollten Sie den Schülern Zeit zur Selbstreflexion geben.)

  • Was bedeutet es, das Auge nur auf die Herrlichkeit Gottes zu richten? (Siehe Joseph-Smith-Übersetzung, Matthäus 6:22 in den Studienhilfen). (Es könnte hier helfen, den Abschnitt „Matthäus 6:22. Was bedeuten die Worte ,wenn dein Auge gesund ist‘?“ in den Studienhilfen zum Neuen Testament zu lesen.) Was lehrt uns das Leben des Erretters darüber, was es bedeutet, das Auge nur auf die Herrlichkeit Gottes zu richten?

  • Was soll nach den Worten Jesu unsere oberste Priorität sein? Wie werden wir gesegnet, wenn wir diesen Rat befolgen? (Helfen Sie den Schülern, einen Grundsatz wie diesen zu erkennen: Wenn es uns vor allem darum geht, das Reich Gottes zu errichten, segnet Gott uns mit allem, was wir brauchen.)

  • Was bedeutet es eurer Meinung nach, sich zuerst darum zu bemühen, das Reich Gottes aufzubauen?

Sie könnten diese Aussage von Präsident Ezra Taft Benson zeigen:

Präsident Ezra Taft Benson

Wir müssen Gott allem anderen im Leben voranstellen. …

Wenn wir Gott an die erste Stelle setzen, nimmt alles andere seinen rechten Platz ein oder es verschwindet aus unserem Leben. Unsere Gottesliebe bestimmt dann, wer oder was unsere Zuneigung, unsere Zeit, unser Interesse beansprucht und was wir an die erste Stelle setzen.

Wir müssen Gott allem anderen in unserem Leben voranstellen. (Lehren der Präsidenten der Kirche: Ezra Taft Benson, Seite 45)

  • Warum hat jemand vielleicht Angst davor, Gott an die erste Stelle zu setzen? Wie können wir solche Bedenken überwinden? (Hinweis: Weisen Sie gegebenenfalls darauf hin, dass in Matthäus 6:25-34 die Worte „sorgt euch nicht“ oder eine ähnliche Formulierung mehrfach vorkommen. Diese Worte bedeuten, dass man sich nicht zu viele Sorgen machen soll [siehe „Matthäus 6:25,34. Was bedeutet es, sich nicht zu sorgen?“ in den Studienhilfen zum Neuen Testament].)

  • Welche Segnungen habt ihr schon erhalten oder könntet ihr erfahren, wenn ihr euch bemüht, Gott an die erste Stelle zu setzen?

Sie könnten hier auf die Fallbeispiele vom Beginn dieser Lernaktivität zurückkommen. Lassen Sie die Schüler vielleicht erzählen, wie die Worte des Erretters und Präsident Bensons ihnen helfen können, Gott an die erste Stelle zu setzen. Oder lassen Sie sie überlegen, welche Anstrengung sie sonst noch unternehmen können, um Gott an die erste Stelle zu setzen.

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Matthäus 7:1-5

Darf man über andere urteilen?

Sie können diese Fragen an die Tafel schreiben:

  • Was sollen wir beurteilen?

  • Worüber sollen wir nicht urteilen?

Teilen Sie die Schüler in Zweier- oder Kleingruppen ein. Weisen Sie jeder Gruppe eine Frage zum Besprechen zu. Bitten Sie die Schüler dann, einige ihrer Antworten an die Tafel zu schreiben.

Bitten Sie die Schüler, Matthäus 7:1,2 zu lesen und darüber nachzudenken, was diese Lehren des Erretters bedeuten. Erinnern Sie die Schüler daran, dass die heiligen Schriften der Wiederherstellung oft dazu beitragen können, Lehren in der Bibel zu verdeutlichen. Fordern Sie die Schüler auf, sich darin zu üben, anhand der heiligen Schriften der Wiederherstellung Matthäus 7:1,2 besser zu verstehen (in den Fußnoten der King-James-Übersetzung findet man einige Querverweise). Verweisen Sie die Schüler beispielsweise auf Joseph-Smith-Übersetzung, Matthäus 7:1,2 in den Studienhilfen und Alma 41:14,15.

  • Welche weiteren Erkenntnisse gewinnen wir aus diesen Schriftstellen?

  • Wozu fordert der Erretter seine Jünger auf? Was sollen sie die Menschen lehren? (Die Schüler könnten Wahrheiten wie diese herausarbeiten: Wenn wir es vermeiden, ungerechte Urteile zu fällen, wird Gott ebenso barmherzig und fair zu uns sein. Uns ist geboten, gerecht zu urteilen.)

  • Welche Beispiele für ungerechte Urteile fallen euch ein? Wie wirkt es sich auf uns und andere aus, wenn wir ungerecht urteilen?

Das Lehren und Lernen verbessern

Schwer verständliche Wörter und Formulierungen definieren. Beim Schriftstudium stoßen die Schüler mitunter auf Begriffe, mit denen sie nicht vertraut sind oder die schwer verständlich sind. Sie können den Schülern helfen, schwierige Wörter oder Sätze in den heiligen Schriften zu verstehen, indem Sie sie auf Wörterbücher, Schülerleitfäden, Fußnoten und Hilfen zum Schriftstudium hinweisen.

Damit die Schüler den Unterschied zwischen gerechtem und ungerechtem Urteilen besser verstehen, können Sie ein dickes Stück Holz (das den Balken darstellt) und einen winzigen Splitter zeigen. Alternativ können Sie die folgenden Bilder von einem Balken und einem Splitter zeigen. (Hinweis: Die Metapher des Splitters und des Balkens ist ein Beispiel für eine Hyperbel, ein Stilmittel, bei dem man der Anschaulichkeit halber auf eine Übertreibung zurückgreift.)

Holzbalken
Splitter

Bitten Sie die Schüler, Matthäus 7:3-5 zu lesen und darauf zu achten, was der Herr über das Richten sagt.

  • Was lehrt uns die Analogie des Erretters eurer Meinung nach über das Richten?

Sie könnten auch die folgende Aussage von Präsident Dieter F. Uchtdorf, damals in der Ersten Präsidentschaft, lesen und besprechen:

Präsident Dieter F. Uchtdorf

Die Sache mit dem Balken und dem Splitter scheint eng mit unserem Unvermögen zusammenzuhängen, uns selbst klar zu erkennen. Ich weiß nicht recht, warum wir die Schwachstellen anderer so schnell erfassen und gleich ein Heilmittel zur Hand haben, während uns die eigenen oft Mühe bereiten. („Bin ich es etwa, Herr?“, Liahona, November 2014, Seite 56)

Bitten Sie die Schüler, die Liste mit dem, worüber wir urteilen sollen und worüber nicht, noch einmal durchzugehen und kurz zu besprechen, ob sie etwas daran ändern möchten.

Helfen Sie den Schülern, weiter darüber nachzudenken, was es bedeutet, gerecht oder rechtschaffen zu urteilen. Dazu können Sie sie auffordern, sich mit der Aussage von Präsident Dallin H. Oaks in den Studienhilfen zum Neuen Testament unter der Überschrift „Matthäus 7:1 Was bedeutet ‚richtet nicht‘?“ zu befassen. Bitten Sie die Schüler, hilfreiche Stellen zu markieren.

Fordern Sie die Schüler auf, eine eigene einfache Aussage dazu zu formulieren, wie sie den Grundsatz des gerechten Urteilens besser befolgen wollen. Sie können sie ermuntern, ihre Aussage zusammen mit allen anderen, die sie als hilfreich empfinden, auf ihrem Gerät zu speichern, auf einem Spiegel zuhause anzubringen oder auf ein Stück Papier zu schreiben, das sie täglich bei sich tragen.

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Matthäus 7:13-29

Wie kann ich die Wahrheiten, die ich vom Erretter lerne, besser in die Tat umsetzen?

Zeigen Sie eventuell Früchte oder entsprechende Bilder. Fragen Sie die Schüler, wie sie erkennen können, welche Frucht gut und welche verdorben ist.

Schimmlige Früchte
Früchte

Bitten Sie die Schüler, Matthäus 7:15-20 zu lesen und darauf zu achten, welche Wahrheit der Erretter anhand des Vergleichs mit der Frucht lehrt.

  • Was hat der Erretter dazu gesagt, wie wir uns vor Menschen schützen, die harmlos erscheinen (wie Schafe), aber tatsächlich gefährlich sind (wie Wölfe)? (Erklären Sie gegebenenfalls, dass „Früchte“ die Lehren, Taten und Gedanken eines Menschen darstellen können.)

  • Wie helfen uns die Früchte eines Menschen, zu erkennen, wer er wirklich ist? (Präsident M. Russell Ballard hat gesagt, dass Früchte die „Ergebnisse“ einer „Lebensweise“ sind [„Glaube, Familie, Fakten und Früchte“, Liahona, November 2007, Seite 26].)

  • Wie lässt sich diese Wahrheit auf unsere Freundschaften, unsere Suche nach einem Ehepartner, unser Berufsleben, Quellen im Internet oder soziale Netzwerke beziehen?

Weisen Sie darauf hin, dass wir nicht nur über das Evangelium sprechen, sondern auch danach leben müssen, wenn wir gute Frucht hervorbringen wollen (siehe Matthäus 7:21-23; Lukas 6:46). Bitten Sie die Schüler, Matthäus 7:21,24-27 zu lesen und zu sagen, was sie herausgefunden haben. Sie können ihre Anmerkungen auch an die Tafel schreiben. (Die Schüler nennen vielleicht Wahrheiten wie diese: Wir bauen unsere Grundlage auf Jesus Christus, wenn wir hören und tun, was er uns aufträgt. Wenn wir auf den Fels Christi bauen, können wir die Stürme des Lebens überstehen und in sein Reich eingehen.)

  • Wenn ihr die Lehren des Herrn hört und danach lebt, wie trägt das dazu bei, dass ihr Christus zu eurer Grundlage macht?

  • Wie könnt ihr euch darin verbessern, dass ihr nicht nur hört oder wisst, was der Herr von euch erwartet, sondern auch darin, dass ihr aufrichtig nach diesem Wissen handelt? (Sie können den Schülern Zeit geben, etwas aufzuschreiben, was sie besser machen könnten.)

  • Wie kann es euch helfen, die Stürme des Lebens zu überstehen, wenn ihr auf den Fels Christi baut? (Sie könnten den Schülern vorschlagen, Helaman 5:12 zu lesen und sich das Video „Geistige Wirbelstürme“ [2:25] anzusehen.)

2:24

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