Kurse zu den heiligen Schriften
Johannes 2 bis 4


„Johannes 2 bis 4“, Neues Testament – Lehrerleitfaden für das Institut, 2025

Eine Samariterin spricht an einem Brunnen mit Jesus

Die Frau am Brunnen, Darstellung von Crystal Close

Johannes 2 bis 4

Die Macht des Erretters, etwas oder jemanden zu verwandeln, ist im gesamten Neuen Testament immer wieder zu sehen, etwa als er Wasser in Wein verwandelte oder den todkranken Sohn eines königlichen Beamten heilte. Jesus reinigte auch den Tempel und verkündete, dass das Haus Gottes voller Ehrfurcht geachtet werden soll. Die Aufforderung Jesu an Nikodemus, geistig aus Gott geboren zu werden, und an die Frau am Brunnen, ihn als den Messias anzunehmen, zeigen seine Macht und seine Mission, diejenigen zu erretten, die an ihn glauben und ihm folgen.

Zusatzmaterial

Studienhilfen zum Neuen Testament, „Johannes 2 bis 4“

Hinweis: In der „Einführung in den Kurs“ erfahren Sie, wie Sie die vier folgenden wiederkehrenden Lektionselemente einsetzen können.

Icon „Studium“
Das persönliche Studium fördern

Vor dem Unterricht könnten Sie den Schülern mindestens eine der folgenden oder auch eigene Anregungen schicken:

  • Was meint ihr, warum Johannes das Wunder, dass Wasser in Wein verwandelt wurde, in sein Evangelium aufgenommen hat? Achtet beim Lesen von Johannes 2:1-11 oder beim Anschauen des Videos „Jesus verwandelt Wasser in Wein“ (2:26) auf Antworten.

    2:26
  • Lest Johannes 2:13-17 und denkt darüber nach, was ihr tut oder tun könnt, um eure Achtung vor dem Tempel als Haus Gottes zu zeigen. Ihr könntet auch das Video „Jesus reinigt den Tempel“ (1:34) anschauen, um euer Schriftstudium zu bereichern.

    1:35
  • Woher wisst ihr, dass Gott euch liebt? Achtet in Johannes 3:14-17 auf eine wichtige Antwort auf diese Frage.

  • Seht euch gegebenenfalls das Video „The Woman at the Well“ (7:49; in englischer Sprache) an oder lest Johannes 4:1-29 und überlegt euch, wie die Wahrheiten, die der Erretter die Samariterin lehrt, auch euer Leben verändern können.

    7:30

Icon „Besprechen“
Fragen und Gedankenaustausch

Geben Sie den Schülern Zeit, Fragen zu stellen und sich über Erkenntnisse und Wahrheiten auszutauschen, die sie beim persönlichen Studium von Johannes 2 bis 4 entdeckt haben.

Das Lehren und Lernen verbessern

Den Schülern vor dem Besprechen ausreichend Zeit zur Vorbereitung geben. Wenn die Schüler zögern, Fragen zu stellen oder sich über Erkenntnisse auszutauschen, können Sie ihnen ein paar Minuten Zeit geben, den Leseauftrag nochmals durchzugehen. Die Verse nochmals durchzugehen, hilft manchen Schülern, sich ins Gedächtnis zu rufen, was sie vor dem Unterricht gelesen haben, und gibt anderen Anregungen, etwas zu finden, worüber sie gern sprechen würden.

Icon „Fertigkeiten üben“
Fertigkeiten üben

Es gibt in dieser Lektion mehrere Gelegenheiten, den Schülern zu helfen, Fertigkeiten für das Schriftstudium zu üben. Bei Johannes 2:13-17 lässt sich gut die Fertigkeit „Die Bedeutung von Wörtern und Formulierungen herausfinden“ anwenden (siehe Kompetenzen für das Schriftstudium). Bei Johannes 3:3-8 wiederum lässt sich die Fertigkeit „Anhand der Schriften der Wiederherstellung die Bibel besser verstehen“ gut anwenden (siehe Kompetenzen für das Schriftstudium). Das Verständnis der Schüler von Johannes 3:14-17 und Johannes 4:10-14 kann durch die Fertigkeit „Symbolik verstehen“ vertieft werden (siehe Kompetenzen für das Schriftstudium).

Icon „Aufgabenauswahl“
Aufgabenauswahl

Es stehen immer mehrere Aufgaben zur Auswahl. Entscheiden Sie gebeterfüllt, von welcher Aufgabe oder welchen Aufgaben Ihre Klasse am meisten profitiert.

Johannes 2:1-11

Welche Wahrheiten kann ich dem ersten Wunder des Erretters entnehmen, von dem berichtet wird?

Sie könnten das zugehörige Bild zeigen und erklären, dass die jüdischen Hochzeitsfeiern zur Zeit des Neuen Testaments mehrere Tage andauern konnten. Ein Gastgeber damals wäre sicher in große Bedrängnis gekommen, wenn ihm der Wein ausgegangen wäre.

Jüdisches Hochzeitsmahl

Zeigen Sie die folgenden Fragen und bitten Sie die Schüler, diejenige auszuwählen, die sie am meisten interessiert. Bitten Sie sie dann, Johannes 2:1-11 zu lesen und eine Antwort auf ihre Frage zu finden.

  • Was lernt ihr aus dieser Begebenheit über den Erretter?

  • Was könnt ihr von Maria lernen?

  • Was beeindruckt euch an diesem ersten Wunder, von dem berichtet wird, am meisten?

Nachdem die Schüler genügend Zeit zum Lesen hatten, können sie eine Antwort, die sie auf ihre Frage gefunden haben, an die Tafel schreiben. (Beispielsweise etwas wie: Jesus nahm am gewöhnlichen Leben teil. Jesus Christus hat Macht über die Elemente. Der Erretter wusste, dass er eine göttliche Mission zu erfüllen hatte. Jesus liebte und achtete seine Mutter. Maria vertraute Jesus.)

Die Schüler können dann reihum verschiedene Aussagen von der Tafel auswählen und den jeweiligen Schüler fragen, warum ihm diese Aussage wichtig ist und wie sie sich auf unser Leben beziehen lässt. Halten Sie sich an dieser Stelle zurück und lassen Sie die Fragen und Erkenntnisse der Schüler das Unterrichtsgespräch leiten.

Hinweis: Wenn die Schüler Bedenken dazu haben, wie Jesus in Johannes 2:4 zu seiner Mutter spricht, oder wenn sie sich angesichts des Wortes der Weisheit fragen, warum er Wasser in Wein verwandelte (siehe Johannes 2:1-11), weisen Sie sie auf die entsprechenden Einträge in den Studienhilfen zum Neuen Testament hin.

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Johannes 2:13-17

Wie kann ich im Haus des Herrn mehr Ehrfurcht zeigen?

Sie könnten das Bild von der Tempelreinigung zeigen oder sich mit den Schülern das Video „Jesus reinigt den Tempel“ (1:34) ansehen. Erklären Sie, dass zur Zeit des heiligen Paschafestes tausende Besucher nach Jerusalem kamen. Viele von ihnen mussten Tiere kaufen, um im Tempel Opfer darzubringen. (Vielleicht möchten Sie dazu gemeinsam den Abschnitt „Johannes 2:16. Warum gab es Geldwechsler im Tempel?“ in den Studienhilfen zum Neuen Testament durchgehen.)

Jesus vertreibt die Geldwechsler aus dem Tempel

Jesus reinigt den Tempel, Darstellung von Carl Bloch

1:35

Bitten Sie die Schüler, Johannes 2:13-17 zu lesen und zu besprechen, was wir aus den Taten und Worten Jesu in dieser Schriftstelle über den Tempel lernen können. Die Schüler nennen vielleicht einen Grundsatz wie diesen: Der Tempel ist das Haus des Herrn und verdient unsere Ehrfurcht und Achtung.

Wenn Sie den Schülern ein tieferes Verständnis davon vermitteln möchten, was es bedeutet, das Haus des Herrn ehrfürchtig zu achten, können Sie die folgenden Aufgaben zur Auswahl zeigen. (Hier kann es wichtig sein, dass Sie sich etwas Zeit nehmen, die Fertigkeit „Die Bedeutung von Wörtern und Formulierungen herausfinden“ zu wiederholen; siehe Kompetenzen für das Schriftstudium.) Bitten Sie die Schüler, die Aufgabe auszuwählen, die sie am meisten interessiert, und sich darauf einzustellen, im Anschluss zu berichten, was sie herausgefunden haben.

  • Über die Definier-Funktion im Archiv Kirchenliteratur könnt ihr mehr zu dem Begriff „Ehrfurcht“ erfahren. Befasst euch dann mit dem Eintrag „Ehrfurcht“ im Schriftenführer. Denkt über bestimmte Einstellungen und Verhaltensweisen nach, die uns helfen können, beim Tempelbesuch ehrfürchtiger und andächtiger zu sein.

  • An jedem Tempel der Kirche Jesu Christi stehen die Worte „Heilig dem Herrn – das Haus des Herrn“ geschrieben. Näheres zur Bedeutung von Heiligkeit erfahrt ihr im Archiv Kirchenliteratur über die Definier-Funktion. Befasst euch auch mit den Einträgen unter „Heiligkeit“ und „Heilig“ im Schriftenführer. Überlegt, wie ihr jemandem erklären würdet, warum an unseren Tempeln „Heilig dem Herrn“ steht.

  • Das Garment erinnert uns an die Bündnisse, die wir im Tempel eingehen. Lest den Artikel „Heilige Tempelkleidung“ oder schaut euch das zugehörige Video (4:12) an und überlegt, wie ihr jemandem, der bald zum ersten Mal in den Tempel gehen wird, erklären würdet, weshalb das Garment etwas Heiliges ist.

    4:17

Nachdem die Schüler genügend Zeit zum Lesen hatten, können sie kleine Gruppen bilden und sich darüber austauschen, was sie beim Schriftstudium gelernt haben.

Geben Sie den Schülern zum Abschluss Zeit, über diese Frage nachzudenken und ihre Gedanken dazu aufzuschreiben:

  • Was möchtet ihr tun, um mehr Ehrfurcht und Achtung vor dem Haus des Herrn zu zeigen?

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Johannes 3:1-8

Wie kann ich wissen, ob ich von neuem geboren bin?

Zeigen Sie die folgende Frage und bitten Sie die Schüler, eine Antwort aufzuschreiben: Woher weiß ich, ob ich von neuem geboren bin?

Bitten Sie die Schüler, über diese Frage nachzudenken, während Sie mit ihnen darüber sprechen, was der Erretter Nikodemus gelehrt hat.

Lesen Sie gemeinsam Johannes 3:1,2 und besprechen Sie, was aus diesen Versen über Nikodemus hervorgeht. Anschließend sollen die Schüler Johannes 3:3-8 lesen und darauf achten, was der Erretter hier über die Neugeburt sagt.

  • Inwiefern hat Nikodemus die Worte des Erretters missverstanden?

  • Was erklärte ihm daraufhin der Erretter? (Die Schüler nennen vielleicht eine Wahrheit wie diese: Wir müssen aus dem Wasser und dem Geist geboren werden, um in das Reich Gottes gelangen zu können.)

  • Was hat „aus dem Wasser und dem Geist geboren“ zu werden mit den heiligen Handlungen Taufe und Konfirmierung zu tun? (Weisen Sie gegebenenfalls auf diese Worte des Propheten Joseph Smith hin: „Von neuem geboren wird man durch den Geist Gottes mittels heiliger Handlungen.“ [Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith, Seite 105.])

  • Welche weiteren Fragen könnte jemand haben, wenn er die Antwort des Erretters an Nikodemus liest?

Weisen Sie darauf hin, dass man auch in den heiligen Schriften der Wiederherstellung nachforschen kann, um mehr darüber zu erfahren, was „von neuem geboren“ bedeutet (siehe „Anhand der Schriften der Wiederherstellung die Bibel besser verstehen“, Kompetenzen für das Schriftstudium). Bitten Sie die Schüler, eine Schriftstelle aus dem Buch Mormon, dem Buch Lehre und Bündnisse oder der Köstlichen Perle herauszusuchen, aus der hervorgeht, was es bedeutet, von neuem geboren zu werden. Bei Bedarf können die Schüler im Schriftenführer (Archiv Kirchenliteratur) den Eintrag „Geboren, aus Gott geboren, von neuem geboren“ nachschlagen.

Nachdem die Schüler genügend Zeit zum Lesen hatten, können sie einen Punkt an die Tafel schreiben, was es heißt, von neuem geboren zu werden. (Sie könnten auch die entsprechende Schriftstelle angeben.) Anschließend können Sie die Schüler Fragen stellen oder ihre Gedanken zu den Aussagen an der Tafel äußern lassen. Sie könnten jeweils den Schüler, der die Aussage an die Tafel geschrieben hat, bitten, weitere Einblicke dazu zu geben.

Bitten Sie die Schüler, noch einmal auf die anfangs gestellte Frage zurückzukommen: Woher weiß ich, ob ich von neuem geboren bin? Bitten Sie sie, weitere Erkenntnisse, Gedanken oder Eindrücke aufzuschreiben, die ihnen während des Gesprächs in den Sinn gekommen sind.

Hinweis: Da „von neuem geboren werden“ bedeutet, dass man sich ändert und geändert wird, sind manche Schüler vielleicht entmutigt, weil sie meinen, dass sie sich nicht schnell genug ändern. Ist dies bei Ihren Schülern der Fall, könnten Sie diese Aussage von Elder D. Todd Christofferson lesen und besprechen:

Elder D. Todd Christofferson

Sie mögen fragen: Warum geht diese mächtige Wandlung bei mir nicht schneller? Vergessen Sie nicht, dass die bemerkenswerten Beispiele in den heiligen Schriften – wie das vom Volk König Benjamins, von Alma und von anderen – eben genau das sind: bemerkenswert, aber nicht typisch. Bei den meisten von uns treten die Änderungen schrittweise und im Laufe der Zeit ein. Von neuem geboren zu werden, ist im Gegensatz zu einer physischen Geburt mehr ein Vorgang als ein Ereignis. Diesen Vorgang zu durchlaufen ist letztlich der Zweck unseres Erdenlebens. („Von neuem geboren“, Liahona, Mai 2008, Seite 78)

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Johannes 3:9-21

Lieben mich der Vater im Himmel und Jesus Christus wirklich?

Falls Sie die vorherige Lernaktivität nicht durchgeführt haben, können Sie mehr Kontext zu diesem Schriftblock bereitstellen, indem Sie mit der Klasse das Video „Jesus erklärt, dass der Mensch von neuem geboren werden muss“ von Minute 0:00 bis 2:40 anschauen oder eine Zusammenfassung zu Johannes 3:1-10 geben. Erklären Sie, dass der Erretter eine bekannte Geschichte aus dem Alten Testament verwendete, um Nikodemus seine Worte verständlich zu machen. Lesen Sie gemeinsam Johannes 3:14,15 und bei Bedarf Numeri 21:4-9.

5:49
Mose deutet auf die kupferne Schlange

Mose und die Kupferschlange, Darstellung von Judith Mehr

Zeigen Sie das dazugehörige Bild und erinnern Sie die Schüler daran, dass der Herr oft Symbole verwendet hat, um wichtige Evangeliumswahrheiten zu vermitteln. (Falls Sie meinen, die Schüler bräuchten weitere Unterstützung beim Thema Symbolik, nutzen Sie den Abschnitt „Symbolik verstehen“ in der Schulung Kompetenzen für das Schriftstudium.) Lassen Sie die Schüler erklären, was die kupferne Schlange ihrer Meinung nach darstellt.

Zeigen Sie dann dieses Bild neben dem Bild der Kupferschlange und lesen Sie Johannes 3:16,17 vor.

Jesus am Kreuz

Die Kreuzigung, Darstellung von Harry Anderson

  • Inwiefern könnte die Kupferschlange für Jesus Christus stehen? (Mögliche Antworten: Beide wurden „erhöht“; beide wurden vom Herrn gegeben, um sein Volk zu erretten; beide wurden wegen der Sünden des Volkes gesandt; um errettet zu werden, musste man „aufblicken“ oder „glauben“.)

Sie könnten die folgenden Schriftstellenangaben und unvollständigen Aussagen an die Tafel schreiben: Bitten Sie die Schüler, sich mit den Schriftstellen zu befassen und darauf zu achten, wie man die Aussagen vervollständigen kann (die Worte in Klammern sind lediglich Beispiele).

  • Johannes 3:16-21; Lehre und Bündnisse 34:1-3; Johannes 14:15

  • Gott hat die Welt so sehr geliebt, … (dass er seinen einzigen, also seinen einziggezeugten Sohn hingab.)

  • Jesus hat uns so sehr geliebt, … (dass er sein Leben für uns gab.)

  • Wir lieben den himmlischen Vater und Jesus so sehr, … (dass wir seine Gebote halten.)

Die Schüler können sich darüber austauschen, wie sie die Aussagen vervollständigt haben. Wenn sie sich dazu äußern, wie sie die ersten beiden Aussagen vervollständigt haben, ermuntern Sie sie, von Erlebnissen zu erzählen, die ihnen gezeigt haben, dass der Vater im Himmel und Jesus Christus sie lieben. Wenn sich die Schüler dazu äußern, wie sie die dritte Aussage vervollständigt haben, fragen Sie sie auch, auf welche Weise sie dem Vater im Himmel und Jesus Christus ihre Liebe zeigen.

Bleibt genug Zeit übrig, könnten die Schüler Johannes 3:16,17 auswendig lernen, damit ihnen diese Worte auch in Zukunft Inspiration und Trost schenken können. (Hinweis: Im Abschnitt „Schriftstellen auswendig lernen“, Kompetenzen für das Schriftstudium, werden verschiedene Methoden für das Auswendiglernen vorgestellt.)

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Johannes 4:5-42

Wie kann der Erretter meinen geistigen Durst stillen?

Sie könnten zu Beginn dieser Lernaktivität kurz über die Anzeichen für Dehydrierung und die damit einhergehenden Probleme sprechen. Besprechen Sie dann die Anzeichen für geistige Dehydrierung und auch hier über die Probleme, die diese verursacht.

Sie könnten ein Bild des Erretters mit der Frau am Brunnen zeigen und die Schüler bitten, das Ereignis zusammenzufassen oder gemeinsam in Johannes 4:3-15 zu lesen. Lesen Sie gegebenenfalls den Abschnitt „Johannes 4:27. Warum wundern sich die Jünger Jesu darüber, dass er mit der Samariterin gesprochen hat?“ in den Studienhilfen zum Neuen Testament.

Jesus spricht am Brunnen mit der Samariterin

Lebendiges Wasser, Darstellung von Simon Dewey

  • Was erfahren wir aus seinem Umgang mit der Samariterin über Jesus?

  • Wie könnte man das, was der Erlöser diese Frau lehrt, zusammenfassen? (Die Schüler könnten eine Wahrheit wie diese nennen: Wenn wir ausgiebig vom lebendigen Wasser des Erretters trinken, stillt das den geistigen Durst und führt uns zum ewigen Leben.)

  • Inwiefern kann Wasser Jesus Christus darstellen? Was könnte mit „lebendigem Wasser“ gemeint sein? (Weitere Anregungen dazu, wie man den Schülern helfen kann, die Symbolik in den heiligen Schriften zu verstehen, finden Sie im Abschnitt „Symbolik verstehen“ in der Schulung Kompetenzen für das Schriftstudium.)

Sie könnten die folgende Aussage von Elder David A. Bednar gemeinsam lesen und besprechen:

Elder David A. Bednar

Das lebendige Wasser in dieser Begebenheit stellt den Herrn Jesus Christus und sein Evangelium dar. Und so wie Wasser unerlässlich ist, um den Körper am Leben zu erhalten, so sind auch der Erretter und seine Lehren, Grundsätze und Verordnungen unerlässlich für das ewige Leben. Sie und ich brauchen sein lebendiges Wasser täglich und reichlich, um weiterhin beständig geistig wachsen und uns entwickeln zu können. („Ein Vorrat an lebendigem Wasser“, CES-Fireside für junge Erwachsene, 4. Februar 2007, broadcasts.ChurchofJesusChrist.org)

  • Warum sind die Lehre und die Verordnungen des Herrn für das ewige Leben unerlässlich? Was könnt ihr tun, um „täglich und reichlich“ vom lebendigen Wasser des Herrn zu nehmen? (Sie könnten die Antworten der Schüler an die Tafel schreiben.)

Vielleicht möchten Sie den Schülern Zeit geben, ihre Gefühle und Eingebungen aufzuschreiben, während sie darüber nachdenken, wie sie in tieferen Zügen und öfter vom lebendigen Wasser des Erretters trinken können.

Zusatzaufgabe

Um einen weiteren Grundsatz zu vermitteln, nämlich wie man ein Zeuge für den Erretter sein kann, können Sie die Schüler bitten, still für sich Johannes 4:25,26,28-30,39-42 zu lesen und darauf zu achten, was die Frau am Brunnen erfahren und erkannt hat und was sie daraufhin unternimmt.

  • Wie können wir anderen helfen, zum Erretter zu kommen und von seinem lebendigen Wasser zu trinken?

Sie könnten diese Aussage von Carole M. Stephens vorlesen:

Carole M. Stephens

Wenn wir mit einem demütigen, belehrbaren Herzen zu [Christus] kommen – selbst wenn unser Herz mit Fehlern, Sünden und Übertretungen beladen ist – kann er uns wandeln, „denn er ist mächtig, zu erretten“ [Alma 34:18]. Wenn unser Herz gewandelt ist, können wir wie die Samariterin in unseren Ort eilen oder in unser Zuhause, in unsere Schule oder an unseren Arbeitsplatz und für den Herrn Zeugnis ablegen. („Der größte aller Heiler“, Liahona, November 2016, Seite 10)

Sie könnten die Schüler bitten, sich in kleinen Gruppen zu erzählen, wie sie zum lebendigen Wasser des Erretters gebracht wurden. Oder sie könnten sich darüber austauschen, wie sie jemand anderem geholfen haben, zu Christus zu kommen und sein lebendiges Wasser zu erhalten.

Bitten Sie die Schüler, an jemanden zu denken, der etwas über Jesus Christus und sein lebendiges Wasser erfahren muss. Legen Sie den Schülern ans Herz, jeder Eingebung zu folgen, die sie empfangen. Fassen Sie in der nächsten Unterrichtsstunde nach und fragen Sie, ob jemand von einem entsprechenden Erlebnis erzählen möchte.

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