Hilfen für das Schriftstudium
Exodus 1 bis 6


Hilfen für das Schriftstudium

Exodus 1 bis 6

Die Kinder Israel wurden in Ägypten immer zahlreicher, und ein neuer Pharao machte sie zu Sklaven. Der Pharao befahl, dass alle hebräischen neugeborenen Jungen getötet werden sollten. Mose wurde von seiner Mutter gerettet und von der Tochter des Pharao aufgezogen. Der Herr hörte das Schreien der Israeliten und berief Mose, sie aus der Knechtschaft zu befreien. Nachdem Mose seine Besorgnis über seine Fähigkeiten zum Ausdruck gebracht hatte, verhieß der Herr, mit ihm zu sein und ihm die Macht zu geben, Israel zu befreien. Außerdem stellte der Herr dem Mose Aaron als Sprecher zur Seite. Mose und Aaron baten den Pharao, die Israeliten freizulassen, doch der Pharao weigerte sich und vergrößerte ihre Lasten. Als Mose um Hilfe betete, versicherte ihm der Herr, dass er seine Bündnisse erfüllen und die Israeliten befreien würde.

Material

Hinweis: Wird eine Quelle zitiert, die nicht von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage herausgegeben wurde, bedeutet dies nicht, dass diese Quelle oder ihr Verfasser von der Kirche unterstützt wird oder den offiziellen Standpunkt der Kirche vertritt.

Hintergrund und Kontext

Was ist das Buch Exodus?

Das Buch Exodus ist der Bericht über den Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft und über ihre Vorbereitungen auf die Übernahme des verheißenen Landes als Bundesvolk des Herrn. Das Wort Exodus bedeutet „Auszug“. In diesem Buch eröffnet sich uns Jehovas große Macht und seine mit einem Bund einhergehende Liebe. Das Buch Exodus enthält auch Einzelheiten über die Kindheit des Mose und den Beginn seines Wirkens als großer Prophet des Herrn.

Die Ereignisse, von denen in Exodus berichtet wird – der Herr teilt das Rote Meer, sorgt für Manna in der Wüste, gibt die Zehn Gebote usw. – wurden zur Grundlage für Israels Identität als Volk. Jesus Christus und seine Propheten haben sich beim Vermitteln einer Vielzahl von Evangeliumsgrundsätzen auf diese Wunder bezogen. Israels Flucht aus der Sklaverei und seine Durchquerung der Wüste können als Sinnbild für unseren Weg durch eine gefallene Welt zurück in die Gegenwart Gottes verstanden werden.

Ein Bild, das den Weg der Israeliten durch die Wüste mit unserem Weg durch das Erdenleben vergleicht

Das Buch Exodus ist in zwei Hauptabschnitte unterteilt. In den Kapiteln 1 bis 18 wird von der Berufung des Mose und der Befreiung Israels aus der Knechtschaft berichtet. In den Kapiteln 19 bis 40 wird der Bund des Herrn mit Israel beschrieben, wie er auf dem Berg Sinai sein Gesetz gibt sowie der Bau des Offenbarungszeltes.

Exodus 1:8

Was könnte es bedeuten, dass der neue König von Ägypten „Josef nicht gekannt hatte“?

Viele Wissenschaftler glauben, dass Nordägypten zur Zeit Josefs von den nichtägyptischen Hyksos regiert wurde. Letztlich wurden diese fremden Herrscher von einer neuen Dynastie gestürzt, was die Aussage erklären könnte, dass „ein neuer König an die Macht“ kam. Der neue Pharao wurde aus einer Vielzahl von Gründen misstrauisch gegenüber den Israeliten, unter anderem wegen ihrer wachsenden Bevölkerung, der Möglichkeit, dass sie sich mit den Feinden Ägyptens verbünden könnten, und möglicherweise aufgrund ihrer Verbindung zu den ehemaligen Hyksos-Herrschern..

Exodus 1:17

Was ist damit gemeint, dass die Hebammen Gott fürchteten?

Die hebräischen Hebammen Pua und Schifra widersetzten sich dem Befehl des Pharao, die hebräischen Söhne zu töten, weil sie „[Gott] fürchteten“. Gott zu fürchten bedeutet, Ehrfurcht und tiefe Achtung vor ihm zu haben.

Elder David A. Bednar hat erklärt: „Im Gegensatz zu weltlicher Furcht, die Unruhe und Besorgnis auslöst, ist die Gottesfurcht eine Quelle des Friedens, der Zuversicht und des Vertrauens.“ Er hat außerdem gesagt, dass Gottesfurcht „tiefe Ehrfurcht und Achtung vor dem Herrn Jesus Christus …, Gehorsam gegenüber seinen Geboten … und die Erwartung des Jüngsten Gerichts und der Gerechtigkeit Gottes“ umfasst.

Pua und Schifra stehen nebeneinander, Schifra hält ein Baby

Pua und Schifra bieten dem Pharao die Stirn, Darstellung von Sallie Clinton Poet

Exodus 2:1-10

Was war bedeutend am Leben und Wirken des Mose?

Mose war einer der größten Propheten, die die Welt je gekannt hat. Sein Leben und seine Mission waren Jahrhunderte vor seiner Geburt Gegenstand der Prophezeiungen Josefs aus Ägypten. Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen dem Leben des Mose und dem Leben und der Mission Jesu Christi, der als „ein … Prophet … wie [Mose]“ bezeichnet wurde. Als der Herr Mose als Propheten berief, sagte er zu ihm: „Du bist im Ebenbild meines Einziggezeugten.“

In der folgenden Tabelle sind einige der Ähnlichkeiten zwischen Mose und Jesus Christus aufgeführt.

Schriftstellen über Mose

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Schriftstellen über Jesus Christus

Schriftstellen über Mose

Exodus 1:15,16,22; 2:1-3

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide entkamen als Kleinkinder einem Todesurteil.

Schriftstellen über Jesus Christus

Matthäus 2:13-16

Schriftstellen über Mose

Exodus 3:7-10

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide wurden berufen, Israel zu befreien.

Schriftstellen über Jesus Christus

2 Nephi 6:17

Schriftstellen über Mose

Mose 1:1,8

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide wurden vom Geist auf einen hohen Berg geführt, wo ihnen die Reiche der Welt gezeigt wurden.

Schriftstellen über Jesus Christus

Joseph-Smith-Übersetzung, Matthäus 4:8

Schriftstellen über Mose

Mose 1:12-22

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide gingen siegreich aus dem Kampf mit dem Satan hervor.

Schriftstellen über Jesus Christus

Matthäus 4:3-11

Schriftstellen über Mose

Exodus 4:19

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide blieben im Exil, bis der jeweilige Herrscher, der ihnen nach dem Leben getrachtet hatte, gestorben war.

Schriftstellen über Jesus Christus

Matthäus 2:19,20

Schriftstellen über Mose

Exodus 14:21

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide hatten Macht über die Winde und das Meer.

Schriftstellen über Jesus Christus

Markus 4:37-39

Schriftstellen über Mose

Exodus 16:15-18

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide versorgten ihre Anhänger auf wundersame Weise mit Brot.

Schriftstellen über Jesus Christus

Johannes 6:5,10-13

Schriftstellen über Mose

Exodus 17:5,6

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide sorgten für lebensrettendes Wasser.

Schriftstellen über Jesus Christus

Johannes 4:10-14

Schriftstellen über Mose

Exodus 20 bis 23

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide waren große Gesetzgeber.

Schriftstellen über Jesus Christus

3 Nephi 15:5-10

Schriftstellen über Mose

Deuteronomium 9:16-20,23-26

Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus Christus

Beide waren Mittler zwischen Gott und ihrem Volk.

Schriftstellen über Jesus Christus

1 Timotheus 2:5

Exodus 2:10

Was wissen wir über die Kindheit des Mose in Ägypten?

Bas Buch Exodus bietet nur begrenzte Informationen über Moses Leben in Ägypten, nachdem er von der Tochter des Pharao adoptiert worden war. Die Apostelgeschichte bietet jedoch zusätzliche Einblicke in die frühen Lebensjahre des Mose. Stephanus hat erklärt: „Mose wurde in aller Weisheit der Ägypter ausgebildet und er war mächtig in Wort und Tat.“ Und der jüdische Geschichtsschreiber Josephus ging davon aus, dass Mose ein gut ausgebildeter Fürst und Feldherr im Dienste Ägyptens gewesen war.

Die Worte des Stephanus deuten darauf hin, dass Mose wusste, dass er derjenige sein würde, der die Hebräer aus Ägypten befreit. Er hat erklärt: „Als [Mose] vierzig Jahre alt war, reifte in ihm der Gedanke, nach seinen Brüdern, den Söhnen Israels, zu sehen. … Er dachte, seine Brüder würden begreifen, dass Gott ihnen durch seine Hand Rettung bringen wolle; doch sie begriffen es nicht.“

Exodus 2:11-15

Warum erschlug Mose einen Ägypter?

Der Bericht darüber, wie Mose einen ägyptischen Aufseher erschlagen hat, ist kurz und es fehlen viele Einzelheiten. Das hebräische Wort, das in Vers 11 mit „schlug“ übersetzt wird, wird in Vers 12 mit „erschlug“ übersetzt und beschreibt die Gewalttätigkeit von Soldaten. Dies deutet darauf hin, dass das Leben des hebräischen Sklaven wirklich in Gefahr war. Mit anderen Worten tötete Mose den Ägypter, um das Leben des Hebräers zu retten. Moses Handlungen vor und nach dem Vorfall deuten darauf hin, dass er wusste, dass die Ägypter das, was er tat, nicht gutheißen würden. Da er jedoch zur Verteidigung handelte, war Mose nicht des Mordes schuldig.

Exodus 2:15-21

Wer war Jitro?

Jitro (auch bekannt als Reguël) war der Hohepriester von Midian, einer Region östlich von Ägypten. Als Midianit war Jitro ein Nachkomme von Abraham und Ketura durch ihren Sohn Midian. Mose heiratete Zippora, eine der Töchter Jitros. In neuzeitlichen heiligen Schriften erfahren wir, dass Jitro das Priestertum durch die Abstammung Abrahams empfangen hatte und dass er das Priestertum an Mose übertragen hat.

Exodus 2:23-25

In welcher Beziehung stand Gottes Bund mit Abraham, Isaak und Jakob zu den Israeliten in Ägypten?

Der Herr hat durch seine Bündnisse mit Abraham, Isaak und Jakob bemerkenswerte Verheißungen gemacht. Zu diesen Verheißungen gehörte, dass Könige und Völker von Abraham abstammen würden, dass alle Völker der Erde durch seine Nachkommen gesegnet werden würden und dass Abraham und seine Nachkommen das Land Kanaan „zum ewigen Besitz“ erhalten würden. Der Herr verhieß Abraham auch, dass seine Nachkommen zwar eines Tages „in einem Land …, das ihnen nicht gehört“, versklavt werden würden, dass sie aber letztlich „mit reicher Habe ausziehen“ würden.

Nach Jahrhunderten der Versklavung in Ägypten hatten die Israeliten vielleicht das Gefühl, dass Gott sie vergessen hatte. Aber Exodus 2:24 erinnert uns daran, dass „Gott … seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob“ gedachte. Der Herr wird seine Bündnisse mit seinem Volk immer einhalten. Präsident Russell M. Nelson hat erklärt: „Sobald wir einen Bund mit Gott geschlossen haben, wird unsere Beziehung zu ihm sehr viel enger als zuvor. Jetzt sind wir aneinander gebunden. Aufgrund unseres Bundes mit ihm wird Gott nie müde, uns zu helfen, und seine barmherzige Geduld mit uns erschöpft sich niemals. Im Herzen Gottes hat jeder von uns einen ganz besonderen Platz.“

Exodus 3:1

Was ist so bedeutsam an dem Ort, an dem Mose den Herrn sah?

Moses Begegnung mit dem Herrn am brennenden Dornbusch fand am „Gottesberg Horeb“ statt. Der Horeb wird auch Berg Sinai genannt. Hier erhielt Mose vom Herrn später das Gesetz und die Zehn Gebote.

Exodus 3:2-6

Was lernen wir anhand des brennenden Dornbuschs über die Herrlichkeit Gottes?

Gott sprach zu Mose zunächst aus einem Dornbusch auf dem Berg Sinai, der „im Feuer [brannte], aber … nicht verzehrt“ wurde. Dies ist die erste aufgezeichnete Begebenheit, bei der der Herr dem Mose erschienen ist. Später, bevor er die Kinder Israel aus Ägypten führte, sprach Mose noch einmal mit dem Herrn – diesmal „von Angesicht zu Angesicht“. Bei diesem Gespräch war „die Herrlichkeit Gottes auf Mose …; darum konnte Mose seine Gegenwart ertragen“.

In den heiligen Schriften werden in Beschreibungen von Gottes Gegenwart oft Begriffe wie Helligkeit, Herrlichkeit oder Feuer verwendet. Als der Herr dem Mose bei einer anderen Gelegenheit auf dem Sinai erschien, war seine Erscheinung „wie verzehrendes Feuer“. Die Kinder Israel wurden auf ihrem Weg durch die Wüste von der Gegenwart des Herrn in einer „Feuersäule“ geleitet. In einem Bericht über die erste Vision beschrieb der Prophet Joseph Smith eine Feuersäule, die die umliegenden Bäume nicht verzehrte. Lehi beschrieb eine Feuersäule auf einem Felsen. Andere Propheten haben ähnliche Begriffe verwendet, um die Herrlichkeit Gottes zu beschreiben.

Mose kniet vor einem brennenden Dornbusch auf dem Berg Sinai

Mose und der brennende Dornbusch, Darstellung von Jerry Thompson

Exodus 3:13,14

Welche Bedeutung hat der Name „Ich bin“?

Der hebräische Name für den Gott Israels ist JHWH, ein Wort, das im Deutschen üblicherweise als Jehova übersetzt wird. Dieser Name basiert auf dem Verb „sein“ und kann „Er ist“ oder in der ersten Person „Ich bin“ bedeuten. In diesem Namen spiegelt sich die ewige Natur Jesu Christi wider. Elder D. Todd Christofferson hat erklärt: „Er ist sowohl als Jehova als auch als der Messias der große Ich-bin, der Gott, der aus eigenem Willen und eigener Macht existiert. Er existiert ganz einfach und wird ewig existieren.“

Exodus 4:21

Hat Gott das Herz des Pharao verhärtet?

Die Verhärtung des Herzens des Pharao ist ein wiederkehrendes Thema in den ersten Kapiteln von Exodus. In vielen dieser Schriftstellen heißt es, dass der Herr das Herz des Pharao verhärtet hat. In der Joseph-Smith-Übersetzung ist jedoch jede dieser Schriftstellen dahingehend überarbeitet, dass der Pharao sein Herz selbst verhärtet hat. Diese Überarbeitungen betonen die Entscheidungsfreiheit des Pharao, kraft der er sich Gottes Willen widersetzte.

Exodus 4:24-26

Warum war der Herr zornig auf Mose?

Der Bericht darüber, dass Gott den Mose töten wollte, ist schwer zu verstehen, da es dem Text an vielen wichtige Einzelheiten mangelt. In der Joseph-Smith-Übersetzung wird darauf hingedeutet, dass der Herr zornig auf Mose war, weil dieser es versäumt hatte, seinen Sohn zu beschneiden, und dass Zippora dem Mose das Leben rettete, indem sie die Beschneidung selbst durchführte.

Exodus 6:3

Kannten die alten Patriarchen Jehovas Namen?

Was in Exodus 6:3 steht, deutet darauf hin, dass Abraham, Isaak und Jakob der Name Jehova nicht bekannt war. Diese Vermutung steht jedoch im Widerspruch zu früheren Berichten aus dem Alten Testament, die besagen, dass der Name des Herrn früheren Menschen bekannt war. In der Joseph-Smith-Übersetzung ist die Reihenfolge der Worte in diesem Vers dergestalt, dass eine rhetorische Frage mit einer impliziten positiven Antwort gestellt wird, und nicht etwa etwas erklärt wird: „War ihnen mein Name denn nicht bekannt?“

Mehr dazu

Rechtschaffene Frauen

  • Heather B. Moore, „The Women in Moses’s Life“, Online-Artikel, Liahona, März 2022, Archiv Kirchenliteratur

Moses Berufung als Prophet

Medien

Bilder

Schifra mit einem Baby im Arm

Die Beschützerin (Schifra), Darstellung von Elspeth Young

Jochebed hält ihr Baby Mose im Arm

Die Mutter des Mose, Darstellung von Simeon Solomon/Bridgeman Images

Der kleine Mose wird von seiner Mutter in den Fluss gesetzt

Glaube am Flussufer, Darstellung von Anne Marie Oborn

Die Tochter des Pharao findet Mose im Fluss

Mose wird von der Tochter des Pharao im Schilf gefunden, Darstellung von George Soper

Die Tochter des Pharao holt den kleinen Mose aus dem Fluss

Denn sie hatte Mitleid mit ihm, Darstellung von Eva Timothy

Ein überlieferter Standort des Berges Sinai in Ägypten

Ein überlieferter Standort des Berges Sinai in Ägypten

Anmerkungen

  1. Bible Dictionary, Stichwort „Exodus, book of“. Exodus ist ein griechisches Wort. Der hebräische Titel für das Buch Exodus ist Shemot, was „Namen“ bedeutet. Dieser Titel stammt aus den einleitenden Worten des Buches in Exodus 1:1: „Das sind die Namen …“ (siehe Michael D. Coogan et al., Hg., The New Oxford Annotated Bible: New Revised Standard Version, 5. Auflage, 2018, S. 81).

  2. Siehe Johannes 6:48-51; 1 Korinther 10:1-7; Hebräer 11:23-29; 1 Nephi 4:1-3; 17:23-31; Mosia 12:27-30; 13:9-26; Helaman 8:11-13; Lehre und Bündnisse 8:2,3

  3. Siehe den Abschnitt „Analysis of Hebrews“ in Bible Dictionary, Stichwort „Pauline Epistles“

  4. Siehe Bible Dictionary, Stichwort „Exodus, books of“

  5. Die Hyksos herrschten von etwa 1750 v. Chr. bis 1550 v. Chr. in Ägypten. Sie waren wahrscheinlich semitischer Herkunft, ebenso wie Josef und seine Familie. Dieser gemeinsame Hintergrund mag dazu geführt haben, dass die Hyksos mit den Hebräern sympathisierten und sie Josef und seine Nachkommen gut behandelten (siehe Bible Dictionary, Stichwort „Egypt“).

  6. „Die neue thebanische Dynastie, die das gründete, was in der ägyptischen Geschichte als das ‚Neue Reich‘ bekannt ist, verachtete alle Gruppen, die mit den Hyksos in Verbindung standen, besonders wenn der Verdacht bestand, dass sie diesen Herrschern geholfen hatten. Dass erwähnt wird, dass ein neuer Pharao an die Macht kam‚ ‚der Josef nicht gekannt hatte‘ (Exodus 1:8), bedeutet also höchstwahrscheinlich nicht, dass er nie von Josef gehört hatte, sondern vielmehr, dass dieser Pharao keine Achtung vor Josef oder vor irgendetwas hatte, was dieser tat.“ (Kerry Muhlestein, „Israel, Egypt, and Canaan“, in: From Creation to Sinai: The Old Testament Through the Lens of the Restoration, Hg. Daniel L. Belnap und Aaron P. Schade, 2021, S. 211.)

  7. Exodus 1:8

  8. Siehe Exodus 1:9

  9. Siehe Exodus 1:10

  10. Siehe Muhlestein, „Israel, Egypt, and Canaan“, S. 211

  11. Exodus 1:17

  12. Siehe Schriftenführer, Stichwort „Furcht“, Archiv Kirchenliteratur

  13. David A. Bednar, „Darum brachten sie ihre Furcht zum Schweigen“, Liahona, Mai 2015, S. 49

  14. Siehe Deuteronomium 34:10-12. Siehe auch Dieter F. Uchtdorf, „Sie sind dem Herrn wichtig“, Liahona, November 2011, S. 19

  15. Siehe Joseph-Smith-Übersetzung, Genesis 50:24,34,35, Archiv Kirchenliteratur; 2 Nephi 3:10,16,17

  16. Siehe Apostelgeschichte 3:22; 7:37; Deuteronomium 18:15,18,19; 1 Nephi 22:20,21; 3 Nephi 20:23,24. Es wird die Meinung vertreten, dass das Matthäusevangelium „so strukturiert ist, dass es veranschaulicht, dass Jesus Christus ein ‚neuer Mose‘ war, eine Erfüllung des Wirkens und der Worte des Mose“ (Shon D. Hopkin, „How New Testament Disciples Built on Old Testament Foundations“, Online-Artikel, Liahona, Januar 2023, Archiv Kirchenliteratur).

  17. Mose 1:6

  18. Apostelgeschichte 7:22

  19. Siehe Flavius Josephus, Antiquities of the Jews, übersetzt von William Whiston, 1737, Buch 2, Kapitel 9, Absatz 7; Buch 2, Kapitel 10, Absatz 1 und 2

  20. Apostelgeschichte 7:23,25. Jahrhunderte vor Moses Geburt prophezeite Josef aus Ägypten von der Mission des Mose und seiner Rolle bei der Befreiung Israels aus der ägyptischen Knechtschaft (siehe Joseph-Smith-Übersetzung, Genesis 50:24,34,35, Archiv Kirchenliteratur). Es ist möglich, dass Mose von Josefs Prophezeiungen wusste.

  21. Siehe Ellis T. Rasmussen, A Latter-day Saint Commentary on the Old Testament, 1993, S. 86

  22. In Exodus 20:13 gebietet der Herr: „Du sollst nicht töten.“ Das hebräische Wort, das in diesem Vers mit „töten“ übersetzt ist (rasah), bedeutet „morden“. Ein anderes hebräisches Wort (naka), das „schlagen“ oder „angreifen“ bedeutet, wurde verwendet, um zu beschreiben, wie Mose den Ägypter schlug (siehe Tremper Longman III. und Mark L. Strauss, The Baker Expository Dictionary of Biblical Words, 2023, Eintrag 1021, S. 992 und Eintrag 7523, S. 1021).

  23. Siehe Exodus 3:1; Joseph-Smith-Übersetzung, Exodus 18:1. Der Großteil von Midian lag östlich des Jordans und des Toten Meeres und umfasste den Süden und den Osten der Sinai-Halbinsel (siehe J. D. Douglas und Merrill C. Tenney, Zondervan Illustrated Bible Dictionary, überarbeitete Ausgabe, 2011, S. 942).

  24. Siehe Richard Neitzel Holzapfel et al., Jehovah and the World of the Old Testament: An Illustrated Reference for Latter-day Saints, 2009, S. 87; siehe auch Bible Dictionary, Stichwort „Keturah“

  25. Siehe Exodus 2:21

  26. Siehe Lehre und Bündnisse 84:6-16

  27. Genesis 17:8. Siehe Genesis 17:2-7; 22:18; Abraham 2:9-11

  28. Genesis 15:13,14. Der Herr hatte auch Jakob gesagt, dass seine Nachkommen ein großes Volk in Ägypten werden würden und dass der Herr „dich auch selbst wieder herauf[führt]“ in das Land Kanaan (Genesis 46:2-4). Diese Verheißung könnte sowohl auf Jakobs Bestattung in Kanaan als auch auf die spätere Rückkehr seiner Nachkommen hindeuten.

  29. Siehe auch Genesis 15:13,14; 46:2-4. Gottes treues Einhalten des Bundes wird oft als im Gegensatz zur Untreue seines Volkes stehend gesehen.

  30. Russell M. Nelson, „Der immerwährende Bund“, Liahona, Oktober 2022, S. 6

  31. Exodus 3:1

  32. Siehe Schriftenführer, Stichwort „Sinai, Berg“, Archiv Kirchenliteratur. Siehe auch Exodus 19 bis 21

  33. Exodus 3:2

  34. Die Joseph-Smith-Übersetzung stellt klar, dass es die Gegenwart des Herrn und nicht die eines Engels war, die nach Mose rief (siehe Joseph Smith Translation, Exodus 3:2).

  35. Mose 1:2; siehe auch Mose 1:17,25,26

  36. Mose 1:2; siehe auch Mose 1:9-11

  37. Siehe Exodus 19:18

  38. Exodus 24:17

  39. Exodus 13:21,22; Numeri 9:15,16; Psalm 78:14

  40. „Tagebucheintrag, 9. bis 11. November 1835“, in: Joseph Smiths Berichte von der ersten Vision, Archiv Kirchenliteratur. In Joseph Smiths Bericht über die erste Vision, der in der Köstlichen Perle festgehalten ist, wird sie als eine „Säule aus Licht“ beschrieben (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:16).

  41. Siehe 1 Nephi 1:6

  42. Siehe Jesaja 33:14; Lehre und Bündnisse 29:12; 130:6,7; 133:41; 137:2,3. Siehe auch Bible Dictionary, Stichwort „Shechinah“

  43. Das Wort Jehovah ist ein latinisiertes Wort, das sich aus den Konsonanten des hebräischen Namens YHWH bzw. JHWH und den Vokalen des hebräischen Wortes Adonai zusammensetzt, was „mein Herr“ bedeutet (siehe Adele Berlin und Marc Zvi Brettler, Hg., The Jewish Study Bible, 2. Auflage, 2014, S. 103f., Anmerkung zu Exodus 3:14,15).

  44. Siehe Holzapfel et al., Jehovah and the World of the Old Testament, S. 16; Bible Dictionary, Stichwort „Jehovah“; Schriftenführer, Stichwort „Jehova“, Archiv Kirchenliteratur

  45. D. Todd Christofferson, „Die Auferstehung Jesu Christi“, Liahona, Mai 2014, S. 112

  46. Siehe Exodus 4:21; 7:3,13; 9:12; 10:1,20,27; 11:10

  47. Eine Wissenschaftlerin hat festgestellt: „Diese Schriftstelle gilt als eine der am schwierigsten zu entschlüsselnden Schriftstellen im Alten Testament, weil darin so viel zu fehlen scheint.“ (Camille Fronk Olson, „The Matriarchs: Administrators of God’s Covenantal Blessings“, in: Belnap und Shade, From Creation to Sinai, S. 420.)

  48. Siehe Joseph-Smith-Übersetzung, Exodus 4:24-27, Archiv Kirchenliteratur

  49. Siehe Genesis 4:26; 15:7; 28:13

  50. Siehe Joseph-Smith-Übersetzung, Exodus 6:3)