Generalkonferenz
Den Namen Jesu Christi auf uns nehmen
Herbst-Generalkonferenz 2025


13:22

Den Namen Jesu Christi auf uns nehmen

Je mehr wir uns mit Jesus Christus identifizieren und an ihn denken, desto mehr wollen wir wie er sein

2018 wurde an der University of Utah eine besondere Professur eingerichtet. Sie trägt den Namen „Dr. Russell M. Nelson and Dantzel W. Nelson Presidential Chair in Cardiothoracic Surgery“ und ist ein Lehrstuhl für Herz-Thorax-Chirurgie. Sie würdigt Präsident Nelsons bedeutende Arbeit als Herzchirurg sowie die Unterstützung, die er von seiner verstorbenen Frau Dantzel erhalten hatte. Diese Professur wird durch einen langfristig angelegten Fonds finanziert. Wer für eine so angesehene Professur ausgewählt wird, erhält eine offizielle Anerkennung, Leistungsbezüge und Forschungsgelder.

Dr.<nb/>Selzman mit Präsident Nelson

Der erste Chirurg, dem die Professur übertragen wurde, war Dr. Craig H. Selzman, ein erfahrener Herzchirurg, der nicht unserer Kirche angehört. Bei den Feierlichkeiten zur Verleihung der Professur an Dr. Selzman waren viele bedeutende Gäste anwesend, darunter auch Präsident Nelson und seine Frau Wendy W. Nelson. Zu diesem Anlass sprach Präsident Nelson bescheiden über seine bahnbrechende chirurgische Laufbahn.

Anschließend sprach Dr. Selzman darüber, was ihm die Verleihung dieser Professur bedeutete. Er erzählte, dass er vier Tage zuvor, nach einem langen Tag im Operationssaal, erfahren hatte, dass einer seiner Patienten erneut operiert werden musste. Er war müde und enttäuscht, denn er wusste, dass er eine weitere Nacht im Krankenhaus verbringen musste.

Dr.<nb/>Selzman mit Schwester Nelson und Präsident Nelson

An diesem Abend führte Dr. Selzman ein Gespräch mit sich selbst, das sein Leben veränderte. Er dachte bei sich: „Am Freitag wird mir eine Professur verliehen, die nach Dr. Nelson benannt ist. Er war stets dafür bekannt, dass er seine Gefühle unter Kontrolle hatte, jeden respektvoll behandelte und nie die Beherrschung verlor. Jetzt, da mein Name mit seinem in Verbindung gebracht werden wird, muss ich mich anstrengen, mehr wie er zu sein.“ Dr. Selzman war bereits ein sehr besonnener Chirurg. Aber er wollte noch besser werden.

Bisher hatte sein OP-Team ihm seine Müdigkeit und Frustration vielleicht an seiner Art und seinem Tonfall angemerkt. Aber an diesem Abend im Operationssaal strengte sich Dr. Selzman bewusst an, sein Team zu unterstützen und verständnisvoll zu sein. Er spürte, dass dies etwas bewirkte, und beschloss, sich weiterhin zu bemühen, mehr wie Dr. Nelson zu sein.

Dr.<nb/>Selzman mit „RMN“-Anstecknadel

Fünf Jahre später überreichte Präsident Nelson der University of Utah seine beruflichen Unterlagen. Würdenträger der Universität waren anwesend, um Präsident Nelson zu danken. Auch bei dieser Veranstaltung sprach Dr. Selzman. Er nahm Bezug auf Präsident Nelsons Initialen, RMN, und sagte: „In der Abteilung für Herz-Thorax-Chirurgie an der University of Utah zeigt sich jetzt ganz klar ein RMN-Ethos.“

Über seinen Umgang mit frustrierenden Situationen sagte Dr. Selzman: „Ich tue genau das, was wir jetzt auch unseren Auszubildenden beibringen: fokussieren, darüber hinwegkommen und sein Bestes geben. Dieses Ethos ist jeden Tag in uns lebendig. Wir überreichen jedem Mitglied der Abteilung und jedem neuen Auszubildenden eine Anstecknadel. Unten auf der Anstecknadel befinden sich die Buchstaben RMN. Das RMN-Ethos ist grundlegend für unsere Ausbildung. Wir bringen es jedem bei.“ Dr. Selzman verbesserte bewusst seine bisherige Einstellung und sein Bestreben, weil sein Name nun mit dem von Präsident Nelson verbunden war.

Diese Ereignisse aus Dr. Selzmans Leben veranlassten mich dazu, mich zu fragen: „Wie habe ich mich verändert, seit ich meinen Namen mit dem Namen Jesu Christi verbunden habe? Habe ich mir infolgedessen ein christliches Ethos zu eigen gemacht? Habe ich mich aufrichtig bemüht, besser und mehr wie Christus zu werden?“

Dr. Selzmans Erfahrungen zeigen mindestens fünf Parallelen dazu auf, wie wir den Namen Jesu Christi auf uns nehmen. Dieser Prozess beginnt zwar mit der Taufe, ist aber erst dann abgeschlossen, wenn wir reiner und heiliger und mehr wie der Erretter geworden sind.

Die erste Parallele ist, sich mit jemandem zu identifizieren. Durch seine Ernennung zur Nelson-Professur wurde Dr. Selzmans Name mit dem von Präsident Nelson verbunden, und Dr. Selzman begann, sich mit Präsident Nelson zu identifizieren. Wenn wir den Namen Jesu Christi auf uns nehmen, verbinden wir unseren Namen mit seinem. Wir identifizieren uns mit ihm. Wir freuen uns, Christen genannt zu werden. Wir erkennen den Erretter an und treten freiheraus für ihn ein, um den Seinen zugezählt zu werden.

Eng damit verbunden ist eine weitere Parallele: an jemanden zu denken. Wenn Dr. Selzman sein Büro betritt, fällt sein Blick auf die Medaille, die er bei seiner Ernennung zur Nelson-Professur erhielt. Diese Medaille erinnert ihn täglich an das RMN-Ethos. Die Teilnahme am Abendmahl jede Woche hilft uns, auch die ganze Woche über an Jesus Christus zu denken. Wenn wir vom Abendmahl nehmen, denken wir an den Preis, den er gezahlt hat, um uns zu erlösen. Wir erneuern unseren Bund, an ihn zu denken, seine Größe anzuerkennen und seine Güte zu würdigen. Wir bekräftigen immer wieder, dass wir nur in seiner Gnade und durch sie vom körperlichen wie vom geistigen Tod errettet werden.

An ihn zu denken bedeutet, dass wir den Rat befolgen, den der Prophet Alma aus dem Buch Mormon gegeben hat: Wir lassen alles, was wir tun, dem Herrn getan sein, und wo auch immer wir hingehen, lassen wir es im Herrn geschehen; wir lassen alle unsere Gedanken auf den Herrn gerichtet sein; und wir lassen die Zuneigungen unseres Herzens immerdar auf den Herrn gerichtet sein. Auch wenn wir mit anderem beschäftigt sind, ist der Herr in unseren Gedanken, so wie wir uns an unseren Namen erinnern, ganz gleich, worauf wir uns gerade konzentrieren.

Uns an das zu erinnern, was der Erretter für uns getan hat, hat die dritte Parallele zur Folge: jemandem nachzueifern. Dr. Selzman begann, Präsident Nelson und dem RMN-Ethos nachzueifern. Ich glaube, dass Präsident Nelsons Ethos einfach eine Manifestation seiner lebenslangen Nachfolge Jesu Christi war. Je mehr wir uns mit Jesus Christus identifizieren und an ihn denken, desto mehr wollen wir wie er sein. Als seine Jünger wandeln wir uns zum Besseren, wenn wir uns auf ihn fokussieren, und zwar mehr als auf uns. Wir sind bestrebt, wie er zu werden und seine segensreichen Eigenschaften zu erlangen. Wir beten inständig darum, von Nächstenliebe, der reinen Christusliebe, erfüllt zu werden.

Präsident Nelson hat uns im April gesagt: „Wenn Nächstenliebe Teil unseres Wesens wird, reizt uns nichts mehr dazu, andere herabzusetzen. Wir hören auf, andere zu verurteilen. Wir haben Nächstenliebe zu Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Nächstenliebe zu allen Menschen ist unabdingbar für unseren Fortschritt. Nächstenliebe ist die Grundlage eines göttlichen Charakters.“ Neben der Nächstenliebe streben wir danach, weitere geistige Gaben des Erretters „zu entwickeln … und auszubauen“, darunter Redlichkeit, Geduld und Eifer.

Jesus Christus nachzueifern führt uns zu einer vierten Parallele: sich an seinen Absichten auszurichten. Wir beteiligen uns an seinem Werk. Als Chirurg war Dr. Nelson als Lehrer, Heiler und Forscher bekannt. Die Anstecknadel von Dr. Selzmans Abteilung verdeutlicht das mit den abgebildeten Wörtern lehren, heilen und entdecken. Für uns bedeutet, den Namen Jesu Christi auf uns zu nehmen, unter anderem, dass wir unsere Ziele bereitwillig, bewusst und begeistert an seinen ausrichten. Wir beteiligen uns an Gottes Werk, wenn wir das Prinzip „lieben, weitergeben und einladen“ umsetzen. Wir beteiligen uns an seinem Werk, wenn wir anderen beistehen, vor allem den Schutzbedürftigen und denen, die durch ihre irdischen Erfahrungen verwundet, zerschlagen oder niedergedrückt sind.

Wir nehmen den Namen Jesu Christi also noch vollständiger auf uns, indem wir uns mit ihm identifizieren, an ihn denken, ihm nacheifern und uns an seinen Absichten ausrichten. Wenn wir diese vier Punkte umsetzen, kommen wir zu einer fünften Parallele: Macht und Kraft zu erhalten. Wir nehmen Gottes Macht und seine Segnungen in Anspruch. Durch die Nelson-Professur erhält Dr. Selzman Anerkennung und einen Hilfsfonds, den er verwendet, um die Kultur in seiner Abteilung zu verändern. Er nutzt diese „Ausrüstung mit Macht“, um anderen zu helfen. In ähnlicher Weise gilt für uns: Wenn wir den Namen des Erretters auf uns nehmen, segnet uns der Vater im Himmel mit seiner Macht, die uns hilft, unsere Mission auf Erden zu erfüllen.

Wenn wir weitere Bündnisse mit Gott schließen, nehmen wir den Namen Jesu Christi noch umfassender auf uns. Infolgedessen segnet uns Gott vermehrt mit seiner Macht. Präsident Nelson hat gesagt: „Jeder, der in einem Taufbecken und in einem Tempel Bündnisse schließt und diese dann hält, kann vermehrt auf die Macht Jesu Christi zugreifen. … Der Lohn dafür, dass wir unsere Bündnisse mit Gott halten, ist Macht vom Himmel …, die uns die Kraft gibt, Prüfungen, Versuchungen und Kummer besser auszuhalten.“

Wir werden geistig empfänglicher. Wir haben mehr Mut, uns scheinbar unmöglichen Umständen zu stellen. Wir werden in dem Entschluss bestärkt, Jesus Christus nachzufolgen. Wenn wir übertreten, kehren wir schneller um und kehren zum Herrn zurück. Wir werden immer besser darin, sein Evangelium mit seiner Macht und Vollmacht zu verkünden. Wir helfen den Bedürftigen und urteilen weniger – sehr viel weniger. Wir bewahren uns die Vergebung für unsere Sünden. Wir verspüren mehr Frieden und sind zuversichtlicher, weil wir uns immer freuen können. Die Herrlichkeit des Herrn wird rings um uns sein, und seine Engel werden Verantwortung über uns haben.

Der Erretter fordert uns auf: „[Kommt] in meinem Namen zum Vater [und empfangt] zu gegebener Zeit von seiner Fülle.“ Ich bitte Sie inständig, das zu tun. Kommen Sie zum Vater im Himmel. Nehmen Sie den Namen Jesu Christi auf sich. Identifizieren Sie sich mit ihm. Denken Sie immer an ihn. Streben Sie danach, wie er zu sein. Beteiligen Sie sich an seinem Werk. Empfangen Sie seine Macht und seine Segnungen. Prägen Sie sich seinen Namen in Ihr Herz – bereitwillig und bewusst. Dadurch bewahren Sie sich vor Gott einen achtbaren Stand und sind der Fürsprache des Erretters würdig. Sie werden im Reich unseres Vaters im Himmel erhöht und Erbe sein – Miterbe seines Erstgeborenen, unseres geliebten Erretters und Erlösers.

Er lebt. Das weiß ich ganz gewiss. Er liebt Sie. Er hat sein Leben für Sie hingegeben. Er bittet Sie inständig, durch ihn zum Vater zu kommen. Im Namen Jesu Christi. Amen.

Anmerkungen

  1. Dieser Fonds (im Englischen endowment genannt) entspricht in etwa dem Prinzip einer Stiftung.

  2. Eine bemerkenswerte Errungenschaft ist Präsident Nelsons Arbeit an der Entwicklung der ersten Herz-Lungen-Maschine, die für Operationen am offenen Herzen verwendet wurde.

  3. Präsident Nelson berichtete, dass in seiner Zeit als Assistenzarzt ein Chirurg im Operationssaal einmal die Beherrschung verlor und ein Skalpell wegschleuderte, das in Präsident Nelsons Unterarm landete. Präsident Nelson sagte: „Dieses Erlebnis hinterließ bei mir … einen bleibenden Eindruck. In dieser Stunde nahm ich mir fest vor, dass ich niemals derart die Fassung verlieren würde – ganz gleich, was in meinem Operationssaal geschah. Ich habe mir an diesem Tag auch geschworen, niemals aus Wut mit irgendetwas um mich zu werfen – weder mit Skalpellen noch mit Worten.“ („Wir brauchen Friedensstifter“, Liahona, Mai 2023, S. 98.)

  4. Die Spende umfasste über 7.000 OP-Berichte sowie Forschungsarbeiten und andere Fachartikel, die während Präsident Russell M. Nelsons außergewöhnlicher medizinischer Laufbahn zusammengestellt worden waren.

  5. Mehrere der Anwesenden richteten das Wort an Präsident Russell M. Nelson, darunter auch der Präsident der University of Utah, Taylor R. Randall, der Präsident Nelson als den herausragendsten Absolventen der University of Utah bezeichnete.

  6. Das Wort Ethos bezeichnet „die charakteristischen Merkmale, die Gesamthaltung, das ethische Bewusstsein oder die Leitprinzipien eines Menschen, einer Gruppe oder Institution“ (Merriam-Webster.com, Stichwort „ethos“).

  7. 2018 nahmen meine Frau Ruth und ich an der Zeremonie teil, als Dr. Selzman die Nelson-Professur übertragen wurde. 2023 war ich anwesend, als Präsident Nelson der University of Utah seine beruflichen Unterlagen formell überreichte.

  8. Siehe Moroni 7:48

  9. Das hebräische Wort, das in der Formulierung „den Namen Christi auf sich nehmen“ mit „nehmen“ übersetzt wird, bedeutet „emporheben“ oder „tragen“, so wie man das mit einem Banner tun würde, das die Zugehörigkeit zu einer Person oder Gruppe kennzeichnet (siehe James Strong, The New Strongʼs Exhaustive Concordance of the Bible, 1984, Abschnitt „Hebrew dictionary“, S. 80, Nr. 5375).

  10. Siehe 2 Nephi 10:24; Moroni 10:32,33; Lehre und Bündnisse 76:69

  11. Siehe Alma 37:36

  12. Dr. Selzman wurde mit den Worten zitiert: „Jedes Mal, wenn man mit [Präsident Nelson] über Gesundheitsversorgung spricht, beginnen seine Augen ein wenig zu funkeln. … Es ist einfach erstaunlich zu sehen, wie begeistert er bei diesem Thema ist.“ (In: Sydney Walker, „As President Nelson Turns 100, His Family and Associates Reflect on His Life and Legacy“, Church News, 7. September 2024, thechurchnews.com.) Ich habe das Funkeln beim Gespräch über Gesundheitsversorgung in Präsident Russell M. Nelsons Augen selbst schon gesehen, aber es war nichts im Vergleich zu dem Funkeln, das er bekam, wenn er über Jesus Christus sprach.

  13. Siehe Moroni 7:47,48

  14. Russell M. Nelson, „Vertrauen in der Gegenwart Gottes“, Liahona, Mai 2025, S. 128

  15. Siehe 1 Korinther 12:31; Lehre und Bündnisse 46:8

  16. Russell M. Nelson, „Der Beitrag der Schwestern zur Sammlung Israels“, Liahona, November 2018, S. 68

  17. Siehe Verkündet mein Evangelium! – eine Anleitung zur Verbreitung des Evangeliums Jesu Christi, S. 137–154

  18. Siehe Mose 1:39. Der Leitgedanke für das Aaronische Priestertum beginnt so: „Ich bin ein geliebter Sohn Gottes und er hat eine Arbeit für mich.“ (Archiv Kirchenliteratur.) Im Leitgedanken der Jungen Damen heißt es: „Als Jüngerin Jesu Christi strebe ich danach, wie er zu werden. Ich bemühe mich um persönliche Offenbarung, handle danach und kümmere mich in seinem heiligen Namen um andere.“ (Archiv Kirchenliteratur.)

  19. Siehe Dieter F. Uchtdorf, „Missionsarbeit – sagen Sie, was Ihr Herz bewegt“, Liahona, Mai 2019; Gary E. Stevenson, „Lieben, weitergeben, einladen“, Liahona, Mai 2022

  20. Zu Beginn seines irdischen Wirkens erklärte der Erretter uns seine Absichten, indem er aus Jesaja zitierte: „Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze.“ (Lukas 4:18.)

  21. Selbst unsere Gebete zum Vater im Himmel werden sich ändern. Unter dem Stichwort „Prayer“ heißt es im Bible Dictionary: „Christen sind aufgefordert, im Namen Christi zu beten. Wir beten dann im Namen Christi, wenn unsere Gedanken die Gedanken Christi sind, wenn unsere Wünsche seine Wünsche sind – wenn sein Wort in uns bleibt. Dann bitten wir um das, was Gott uns auch gewähren kann. Einige Gebete werden nicht erhört, weil sie keineswegs im Namen Christi gesprochen werden, in keiner Weise seinem Willen entsprechen, sondern der Selbstsucht des menschlichen Herzens entspringen.“

  22. Siehe Lehre und Bündnisse 109:26

  23. Russell M. Nelson, „Die Welt überwinden und Ruhe finden“, Liahona, November 2022, S. 96; Hervorhebung hinzugefügt

  24. Siehe Lehre und Bündnisse 109:21,22. In der Formulierung „wenn irgendwelche von deinem Volk übertreten“ wird das Wort „wenn“ verwendet, nicht „falls“. Das lässt darauf schließen, dass dem Erretter sehr wohl bewusst ist, dass wir alle übertreten, Fehler machen und sündigen. Der Plan besteht jedoch darin, dass wir „rasch umkehren“ und uns „die Segnungen wiedergegeben werden“, die uns verheißen wurden.

  25. Siehe Johannes 16:33; Mosia 4:11; 18:26; Alma 36:2,28,29; Ether 7:27; Moroni 9:25

  26. Siehe Lehre und Bündnisse 109:22

  27. Lehre und Bündnisse 93:19

  28. Mormon beschrieb, was mit seinem Volk geschah, als es nicht länger den Einfluss Christi hatte. Er sagte: „Sie waren einmal ein angenehmes Volk, und sie hatten Christus als ihren Hirten; ja, sie wurden sogar von Gott dem Vater geführt. Aber siehe, nun werden sie vom Satan umhergeführt, so wie Spreu vom Wind gejagt wird oder wie ein Schiff auf den Wellen umhergeworfen wird ohne Segel und Anker, ohne irgendetwas, womit es sich steuern ließe; und so wie dies ist, so sind sie.“ (Mormon 5:17,18.) Wenn der Erretter zu unserem Leben dazugehört, werden wir mit Kraft, Halt und Führung gesegnet.

  29. Siehe Lehre und Bündnisse 109:24

  30. Siehe Lehre und Bündnisse 45:3-5

  31. Siehe Römer 8:17