Generalkonferenz
Das Zeugnis – eine ewige Gabe
Herbst-Generalkonferenz 2025


12:17

Das Zeugnis – eine ewige Gabe

Jeder Sohn und jede Tochter Gottes kann selbst ein tieferes, solideres Verständnis und Gewissheit erlangen

Meine lieben Brüder und Schwestern, in letzter Zeit habe ich über drei wichtige Wahrheiten nachgedacht, die wir der Wiederherstellung verdanken. Diese Wahrheiten haben mein Leben zutiefst bereichert. Heute möchte ich Ihnen erzählen, wie sie mich auf meinem Weg zu einem sicheren Zeugnis vom Evangelium Jesu Christi geleitet haben.

1. Gott ist unser liebevoller Vater im Himmel

Er ist allwissend und allmächtig. Durch das Licht Christi und das Wirken des Heiligen Geistes ist sein Einfluss überall. Es liegt in seinem Wesen, uns zu segnen.

Er sieht unsere Vergangenheit, unsere Gegenwart und unsere ewige Bestimmung. Nichts ist vor ihm verborgen.

Präsident Russell M. Nelsons Aufforderung, „celestial zu denken“, ist uns ein Ansporn, unserem Vater im Himmel in seinen Absichten und seinem Wesen nachzueifern.

Aufgrund seiner göttlichen Eigenschaften schenkt uns unser Vater im Himmel jede gute Gabe und hat bei jeder eine ewige Perspektive und Absicht im Sinn.

2. Entscheidungsfreiheit ist die Gabe, eigenständig Entscheidungen zu treffen und zu handeln

Sie bringt auch die Verantwortung mit sich, sich gut zu entscheiden.

Für diesen Vorzug hat Jesus Christus mit seinem kostbaren Blut den höchsten Preis gezahlt.

Manchmal meinen wir vielleicht, Entscheidungsfreiheit bedeute, tun zu können, was wir wollen. Doch die Tatsache, dass der Preis gezahlt wurde, bedeutet, dass Entscheidungsfreiheit eine heilige Gabe ist.

Wir bestimmen über unser Handeln, und damit geht Verantwortung einher. Wir sind also für die Entscheidungen verantwortlich, die wir auf der Grundlage unseres Wissens und der uns gegebenen Gaben treffen. Wir können keine Entscheidung treffen, ohne für die Folgen verantwortlich zu sein.

Wozu ist Entscheidungsfreiheit da?

Um das Gute zu wählen.

Um sich für Christus zu entscheiden.

Um ewiges Leben zu wählen – immer und immer wieder.

3. Unser Zeugnis empfangen wir durch die Macht des Heiligen Geistes

Das Zeugnis des Heiligen Geistes ist stärker als das, was wir sehen. Er ist der alles überragende Zeuge für den Vater und den Sohn schlechthin. Präsident Nelson hat erklärt: „Es wird in künftigen Tagen nicht möglich sein, ohne den führenden, leitenden, tröstenden und steten Einfluss des Heiligen Geistes geistig zu überleben.“

Brüder und Schwestern, aus diesem Grund braucht jeder von uns heute die Macht des Heiligen Geistes.

Ein Zeugnis durch den Heiligen Geist empfängt man auf ganz unterschiedliche Weise. Es kann drastisch und plötzlich kommen, als hätte jemand in einem dunklen Zimmer das Licht eingeschaltet. Es kann sich allmählich einstellen wie ein Sonnenaufgang. Es kann wie Lichtstrahlen aufleuchten, als sei man für einen Augenblick reiner Intelligenz ausgesetzt. Auf welche Weise man sein Zeugnis auch erhält – es geschieht durch den Heiligen Geist.

Mein Zeugnis entstand in Jamaika

Ich bin im wunderschönen Jamaika aufgewachsen und hatte dort ein wunderbares Leben voller Freude. Als ich jedoch in die Highschool kam, konnten manche Mitschüler und Freunde meine Entscheidung, Mitglied der Kirche Jesu Christi zu werden, nicht verstehen. „Wie konntest du dich nur dieser Kirche anschließen?“, fragten sie. „Wie kannst du diese Geschichte glauben?“ Damit war die erste Vision gemeint. „Wie kannst du nur dieses Buch lesen?“ Das bezog sich aufs Buch Mormon. „Glaubst du das alles im Ernst?“ oder „Warum vergeudest du dein Leben?“

Der Salt-Lake-Tempel
Der heilige Hain
Das Buch Mormon

Diese Fragen taten weh, insbesondere wenn jemand sie stellte, der mir wichtig war.

Was jedoch niemand wusste: Ich hatte ein Erlebnis mit dem Heiligen Geist gehabt. Dieses Zeugnis erfüllte meine Seele und verdrängte alles Leid, und „für einen Augenblick [sah ich] den Glanz der Ewigkeit“.

Vielleicht wurden Ihnen auch schon solche Fragen gestellt. Vielleicht werden Sie gerade jetzt damit bombardiert – so wie ich damals.

Die Gabe und das Zeugnis des Heiligen Geistes stehen jedem offen.

Für mich ist Jamaika das, was Palmyra für Joseph Smith war. Es ist mein heiliger Hain. Ich weiß nicht genau, an welcher Stelle Joseph im heiligen Hain niederkniete und betete. Ich weiß jedoch genau, wo ich war, als mein heiliger Hain Wirklichkeit wurde. Es geschah in der Four Grove Road in Mandeville in Jamaika, und zwar an einem Mittwochmorgen um sechs Uhr in meinem Badezimmer, drei Jahre nach meiner Taufe. Dieses heilige Erlebnis ereignete sich, weil mich zwei Wochen zuvor eine inspirierte Missionarin aufgefordert hatte, das Buch Mormon zu lesen. Sie heißt Audrey Krauss und ist heute mit ihrer Familie bei dieser Konferenz zugegen.

Elder Brown in jungen Jahren mit einer Missionarin

Dieses Erlebnis hat mich verändert.

Brüder und Schwestern, ein Zeugnis dient nicht einem vorübergehenden Zweck. Diese Gabe von unserem liebevollen Vater im Himmel soll ewig bestehen, weil auch der Geber ewig ist. Ein Zeugnis darf kein Verfallsdatum haben. Es darf nicht schwächer werden oder schwinden, weil sich etwas in meinem Leben verändert oder sich die Welt gewandelt hat. Stattdessen soll es stärker werden, denn wie bei den Talenten des Dieners in dem Gleichnis von den Talenten ist mein persönliches Zeugnis eine Gabe, die vervielfacht – und nicht versteckt – werden soll.

Wenn ich jetzt auf die schwierige Zeit der Prüfung und Verfolgung in meiner Jugend zurückblicke, sehe ich, dass sie mir geholfen hat, dahin zu gelangen, dass ich es jetzt selbst weiß. Dies ist mehr als etwas nur für wahr zu halten, zu hoffen und zu vertrauen – auch wenn dies alles wichtige Bestandteile des Glaubens auf dem Weg zu einem sicheren Zeugnis sind. Ich empfehle Ihnen, Ihren eigenen Weg zu finden, indem Sie Fragen stellen, sich mit den Schriften befassen, beten, fasten und nachsinnen. Hören Sie damit bitte nicht auf. Diesen Weg zum Zeugnis zu verfolgen, ist jede Anstrengung wert. Würden Sie jemandem oder etwas erlauben, Ihnen dies zu nehmen? „Welch größeres Zeugnis kannst du haben als von Gott?“

Jeder Sohn und jede Tochter Gottes kann selbst ein tieferes, solideres Verständnis und Gewissheit erlangen. Wie Joseph Smith, der trotz aller Widerstände Zeugnis ablegte, können auch wir mutig sagen: „Ich wusste, dass Gott es wusste; und ich konnte es nicht leugnen, und ich wagte es auch gar nicht.“

Meine lieben Brüder und Schwestern, auch wenn Ihr Zeugnis gerade erst aufkeimt – lassen Sie es in sich wirken, bis es zu einer immerwährenden, herrlichen Gewissheit heranreift.

Sollten Sie in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage getauft und konfirmiert sein und noch immer denken: „Ich bin mir nicht sicher, ob ich es weiß“, denken Sie bitte an diese Verheißung im Abendmahlsgebet: „damit sein Geist immer mit ihnen sei“. Dank dieser Verheißung kann jeder von uns den Weg zum Zeugnis und zur Gewissheit einschlagen.

Verantwortung für das eigene Zeugnis übernehmen

Eine unverrückbare Wahrheit ist: Wie auch immer jemandem ein Zeugnis zuteilwird – ob nach und nach wie bei einem Sonnenaufgang oder in einer herrlichen Vision –, dem Empfang einer solch kostbaren Gabe muss stets eine Entscheidung vorausgehen.

Der Entschluss „Ich entscheide mich, zu glauben!“ erleichtert es einem, ein Zeugnis von Gott zu empfangen. Wenn wir feststellen, dass unser Zeugnis schwächer wird, sollten wir bedenken, dass es an den Entscheidungen liegt, die wir treffen, wenn die Kraft unseres Zeugnisses schwindet. Das Zeugnis ist deswegen aber nicht verlorengegangen. Wir müssen nur die Verbindung damit wieder aufnehmen.

Die Entscheidung, zu glauben, ist ein kluger und wirksamer Gebrauch der Entscheidungsfreiheit.

Mir fällt keine bessere Möglichkeit ein, meine Entscheidungsfreiheit zu nutzen, als sie zur Verteidigung meines Zeugnisses einzusetzen.

Präsident Nelson hat erklärt: „Ich bitte euch … inständig: Übernehmt die Verantwortung für euer Zeugnis! Arbeitet daran. Fühlt euch dafür zuständig. Kümmert euch darum. Nährt es, sodass es wächst. Füttert es mit Wahrheit.“

Für mich klingen die Begriffe Verantwortung übernehmen, arbeiten, kümmern, sich zuständig fühlen, nähren und füttern danach, dass jemandem die Treuhandschaft für etwas Kostbares und Wichtiges übertragen wird.

In der Anfangszeit der Kirche ärgerte sich Parley P. Pratt einmal über den Propheten Joseph Smith und entschied sich, ihn und die Kirche zu kritisieren. Als John Taylor, dem Parley das Evangelium verkündet hatte, in der Stadt war, nahm Parley ihn zur Seite und warnte ihn davor, Joseph weiter zu folgen. John Taylor sagte zu Parley:

„Vor deiner Abreise aus Kanada hast du machtvoll Zeugnis gegeben, dass Joseph Smith ein Prophet Gottes ist, … du hast gesagt, dass du dies durch Offenbarung und die Gabe des Heiligen Geistes weißt. …

Ich besitze jetzt dasselbe Zeugnis, das du damals mit so viel Freude verkündet hast. Wenn das Werk vor sechs Monaten wahr war, dann ist es auch heute noch wahr. Wenn Joseph Smith damals ein Prophet war, ist er auch jetzt noch ein Prophet.“

Ich bezeuge, dass Joseph Smith ein Prophet Gottes war und der Mantel des Propheten, den er empfangen hat, auch in unserer Zeit weitergegeben wird. Jesus Christus leitet dieses Werk.

Ich bitte Sie, über den Weg nachzudenken, der Sie zu einem sicheren Zeugnis von Jesus Christus und seinem Evangelium führt. Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Zeugnis. Nutzen Sie Ihre Entscheidungsfreiheit weise und erkennen Sie den Herrn als Urheber aller Gaben an und würdigen Sie all seine wunderbaren Eigenschaften. Ich gebe Zeugnis, dass die Kraft dazu in Ihnen steckt. Niemand kann für Sie entscheiden. Niemand kann Ihnen diese Gabe wegnehmen. Sie können sich dafür entscheiden, zu glauben.

Ich verheiße Ihnen, dass Ihr Zeugnis in Ihnen „eine Quelle lebendigen Wassers sein wird, das zu immerwährendem Leben emporquillt“. Es wird für Sie Anker und Triebfeder sein und Ihnen in schwierigen Zeiten Halt geben. Es wird Sie befähigen, geistige Gaben zu entwickeln. Es wird Ihnen helfen, wenn Sie Ihren Mitmenschen geistlich dienen. Es wird als Waffe gegen den Satan und Ihre Widersacher dienen. Es wird Sie mit Freude erfüllen, wenn Sie sehen, wie sich Ihr Zeugnis in Ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln und in all jenen fortsetzt, die Ihnen am Herzen liegen und denen Sie dienen. Wenn Sie es nutzen, um andere daran teilhaben zu lassen und ihnen Zeugnis zu geben, werden Sie sehen, wie stark es ist.

Wenn man etwas weiß, weiß man es. Ich weiß, dass ich es weiß. Wir brauchen mehr Menschen mit einem sicheren Zeugnis von Jesus Christus und seinem Evangelium. Machen Sie sich auf! Bemühen Sie sich darum! Es eilt! Wir leben in der letzten Evangeliumszeit – der Evangeliumszeit der Fülle der Zeiten.

Jesus Christus hat verkündet: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“

Brüder und Schwestern, ein Zeugnis von Jesus Christus war nie dazu gedacht, nur eine vorübergehende Gabe zu sein. Nichts von alledem ist vorübergehend – nicht der Geber, nicht die Gabe als solche, nicht der Überbringer der Gabe, nicht der, um den sich die Gabe dreht. Möge sich auch Ihr Zeugnis auf diese Weise beschreiben lassen: Auch wenn „Himmel und Erde … vergehen“ – Ihr Zeugnis vom Evangelium Jesu Christi wird nicht vergehen. Jetzt ist die Zeit, diese kostbare Gabe zu ergreifen. Im Namen Jesu Christi. Amen.

Anmerkungen

  1. „Gott ist unser Vater im Himmel und wir sind seine Kinder. Er hat uns als sein Abbild erschaffen. Er hat einen verherrlichten, vervollkommneten ‚Körper aus Fleisch und Gebein, so fühlbar wie der eines Menschen‘ (Lehre und Bündnisse 130:22).

    Gott kennt uns persönlich und liebt uns mehr, als wir begreifen können. Er versteht unsere Prüfungen, Sorgen und Schwächen und bietet uns seine Unterstützung an. Er freut sich über unseren Fortschritt und hilft uns, uns richtig zu entscheiden. Er möchte mit uns sprechen. Wir können zu ihm beten und dadurch mit ihm in Kontakt treten.“ (Verkündet mein Evangelium! – eine Anleitung zur Verbreitung des Evangeliums, S. 38.)

  2. Siehe Lehre und Bündnisse 84:46,47; 88:12,13

  3. „Gerade weil Gott Gott ist, gerade weil Christus Christus ist, können Gott und Christus nichts anderes tun, als sich um uns zu kümmern, uns zu segnen und uns zu helfen – wenn wir nur zu ihnen kommen und uns ihrem Gnadenthron in Sanftmut und Herzensdemut nähern. Sie können nicht anders, als uns zu segnen. Sie müssen es tun. Es entspricht ihrem Wesen.“ (Jeffrey R. Holland, „Come unto Me“, Andacht an der Brigham-Young-Universität, 2. März 1997, speeches.byu.edu)

  4. Siehe Lukas 12:2; Moroni 7:22; Abraham 2:8

  5. „Ich [lege] Ihnen heute ans Herz, dass Sie sich angewöhnen, ‚celestial zu denken‘! Celestial zu denken bedeutet, geistig gesinnt zu sein. Von Jakob, einem Propheten aus dem Buch Mormon, erfahren wir: ‚Geistig gesinnt zu sein ist ewiges Leben.‘“ (Russell M. Nelson, „Denken Sie celestial!“, Liahona, November 2023, S. 117.)

  6. Siehe Themen und Fragen, „Entscheidungsfreiheit und Verantwortlichkeit“, Archiv Kirchenliteratur; siehe auch 2 Nephi 2:11,16

  7. Siehe 1 Petrus 1:18-20; Abraham 3:22-28

  8. Siehe 1 Korinther 6:20

  9. Siehe Lehre und Bündnisse 101:78

  10. „Das Evangelium Jesu Christi ist ein Plan, der uns zeigt, wie wir das werden können, was der himmlische Vater für uns vorgesehen hat. …

    Dieser makellose und vollendete Zustand ergibt sich aus stetig aufeinander folgenden Bündnissen, Verordnungen und Taten, einer großen Anzahl richtiger Entscheidungen und fortwährender Umkehr.“ (Dallin H. Oaks, „Werden – unsere Herausforderung“, Liahona, Januar 2001, S. 40f., Hervorhebung hinzugefügt; siehe auch Mose 7:33.)

  11. Siehe Moroni 10:4,5

  12. „Der Heilige Geist muss sich nicht auf Worte beschränken; er kann von Geist zu Geist in einer Sprache kommunizieren, die unmissverständlich ist, weil sie ohne Worte auskommt. Dabei handelt es sich um eine Kundgebung reiner Erkenntnis und Einsicht durch den Geist, und ich habe mit der Zeit erkannt, dass es wirklich die beste Art ist, Wissen zu erlangen. Es ist stärker und anhaltender, als wenn man etwas berührt oder sieht. An den körperlichen Sinnen kann man zweifeln, aber wenn der Heilige Geist zu uns spricht, gibt es keinen Zweifel. Er ist der sicherste Zeuge. Daher besteht die unverzeihliche Sünde darin, den Heiligen Geist oder das Zeugnis des Heiligen Geistes zu leugnen.“ (D. Todd Christofferson, „Klare Eingebungen durch den Heiligen Geist“, Liahona, Juni 2013, S. 49.)

  13. Siehe Johannes 5:32; 2 Nephi 31:18; 3 Nephi 11:36

  14. Russell M. Nelson, „Offenbarung für die Kirche, Offenbarung für unser Leben“, Liahona, Mai 2018, S. 96. In dieser Ansprache sagte er auch:

    „Ich bitte Sie dringend, über Ihre jetzige geistige Fähigkeit, persönliche Offenbarung zu empfangen, hinauszuwachsen. …

    Es gibt noch so viel mehr, was der Vater im Himmel Sie erkennen lassen möchte. Elder Neal A. Maxwell hat gesagt: ‚Für diejenigen, die Augen haben, die sehen, und Ohren, die hören, ist es offenkundig, dass der Vater und der Sohn die Geheimnisse des Universums preisgeben!‘ …

    Entscheiden Sie sich, die geistige Arbeit zu leisten, die nötig ist, damit Sie sich der Gabe des Heiligen Geistes erfreuen können und die Stimme des Geistes häufiger und klarer vernehmen.“ (S. 95f.)

  15. Siehe David A. Bednar, „Der Geist der Offenbarung“, Liahona, Mai 2011; Alexander Dushku, „Säulen und Strahlen“, Liahona, Mai 2024

  16. „Das Zeugnis“, Gesangbuch, Nr. 87

  17. Siehe Numeri 11:29; Jakobus 1:5

  18. Siehe Lehre und Bündnisse 20:28; Mose 1:3

  19. Siehe Matthäus 25:14-30. „Das geistige Zeugnis, das ich … vor vielen Jahren vom Heiligen Geist erhalten habe, [ist] nicht verblasst. Es ist sogar noch stärker geworden. Das, was ich in meiner Jugend über die wesentlichen Grundsätze des Evangeliums Jesu Christi gelernt habe, war mir mein ganzes Leben lang ein festes Fundament.“ (Dieter F. Uchtdorf, „Nähre die Wurzeln, dann wachsen die Zweige“, Liahona, November 2024, S. 101.)

  20. Lehre und Bündnisse 6:23

  21. Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:25

  22. Siehe Alma 32:27,30,37,38,41

  23. Lehre und Bündnisse 20:77

  24. Siehe Lehre und Bündnisse 88:33.

    „Dann ist da noch der vielleicht wichtigste Teil, nämlich das Empfangen des Geschenks. … Um ein Geschenk wahrhaftig zu empfangen, lernen wir mit der Zeit selbst, es wertzuschätzen; wir schöpfen es voll und ganz aus und denken dankbar an den Geber.

    Ein Geschenk empfangen ist kein passiver, sondern ein bewusster, zielgerichteter Vorgang, der weit darüber hinausgeht, ein Päckchen bloß auszupacken. Empfangen heißt, Geschenk und Herzensabsicht des Gebers zu schätzen und die darin liegende Verbindung zu sich selbst zu erkennen, sodass das Band zwischen Geber und Empfänger gefestigt wird.“ (Patrick Kearon, „Empfangen Sie Gottes Gabe!“, Liahona, Mai 2025.)

  25. Russell M. Nelson, „Entscheidungen für die Ewigkeit“, Andacht für junge Erwachsene in aller Welt, 15. Mai 2022, Archiv Kirchenliteratur

  26. Siehe Lehre und Bündnisse 70:3,4

  27. Heilige: Die Geschichte der Kirche Jesu Christi in den Letzten Tagen, Band 1, Das Banner der Wahrheit, 1815–1846, S. 318f.

  28. Siehe Mosia 4:9-12

  29. Lehre und Bündnisse 63:23; Hervorhebung hinzugefügt

  30. Siehe Alma 5:46-48. Joseph Smith hat erklärt: „Ohne Offenbarung kann es keine Errettung geben; es wäre vergeblich, wollte jemand ohne sie geistlich dienen. … Niemand dient im Auftrag Christi, ohne auch ein Prophet zu sein. Niemand kann im Auftrag Christi dienen, wenn er kein Zeugnis von Jesus besitzt, und das ist der Geist prophetischer Rede.“ (In: The Joseph Smith Papers, History, 1838–1856, Volume C-1, 2 November 1838–31 July 1842, Addenda, S. 12; josephsmithpapers.org.)

  31. „Wir stehen heute auf dem Höhepunkt aller Zeiten, erfüllt von ehrfurchtsvollem und feierlichem Geschichtsbewusstsein. Dies ist die letzte, die abschließende Evangeliumszeit, auf die alle vergangenen hingedeutet haben.“ (Gordon B. Hinckley, „Auf dem Höhepunkt aller Zeiten“, Liahona, Januar 2000, S. 90.)

  32. Matthäus 24:35

  33. Siehe Moroni 10:30