Für eine starke Jugend
Jetzt singe ich mit
Für eine starke Jugend, April 2026


Stimmen von Jugendlichen

Jetzt singe ich mit

Ein Jugendlicher singt Kirchenlieder

Illustration von Katelyn Budge

Ich bin immer gerne in die Kirche gegangen, aber eines habe ich nie so richtig gemocht: Kirchenlieder singen.

Egal, wie sehr mich meine Eltern dazu animierten, ich konnte mich einfach nicht damit anfreunden. Einmal meldeten sie mich sogar für den Chor bei der Pfahlkonferenz an, in der Hoffnung, dass es mir helfen würde. Aber ich sang immer noch nicht, sondern bewegte nur meine Lippen, damit es aussah, als würde ich mitsingen.

Dann kam ein Moment, der alles veränderte.

Bei der Frühjahrs-Generalkonferenz 2025 hielt Präsident D. Todd Christofferson eine Ansprache, die mich tief berührt hat. Er sagte: „Wir verehren Gott, indem wir Kirchenlieder singen (nicht nur zuhören, sondern die Lieder auch mitsingen).“

Diese Worte drangen mir tief ins Herz. Bis dahin war mir nie der Gedanke gekommen, Kirchenlieder als Ausdruck der Gottesverehrung zu singen. Plötzlich bereute ich die vielen Male, in denen ich das Schweigen dem Singen vorgezogen hatte. Ich fasste sofort den Entschluss, von nun an nicht nur selbst mitzusingen, sondern auch andere zum Singen anzuregen, indem ich von meiner Erfahrung erzählte.

Unser Bischof hatte uns Jugendliche oft ermuntert, uns die Ansprachen der Generalkonferenz anzuschauen, weil sie uns im Alltag eine Richtschnur geben. Das habe ich bis zu dieser Ansprache nicht wirklich verstanden. Jetzt erkenne ich, wie eindringlich diese Botschaften sein können und dass sie uns auf ganz persönlicher Ebene ansprechen.

Dieses Erlebnis hat mein Zeugnis gestärkt. Ich habe gelernt, dass selbst etwas so Einfaches wie ein Kirchenlied uns dem Vater im Himmel näherbringen kann.

Ein Jugendlicher

Stephen C., 14, Telangana, Indien

lernt gern, um im Unterricht gute Leistungen zu bringen; spielt Cricket, schreibt Zitate und schaut gern fern