Liahona
Gesundheitsinitiativen der Kirche im Kampf gegen Mangel und Sterblichkeitsraten
Liahona, April 2026


Gesundheitsinitiativen der Kirche im Kampf gegen Mangel und Sterblichkeitsraten

Alljährlich wird uns am 7. April, dem Weltgesundheitstag, ins Gedächtnis gerufen, dass die Gesundheit eine Grundvoraussetzung für das Gedeihen der Familien und der Gesellschaft ist. Auch in diesem Jahr beweist die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage erneut ihr soziales Engagement durch humanitäre Projekte in ganz Europa und darüber hinaus.

In Albanien litten Entbindungskliniken unter einem kritischen Mangel an lebensrettender Ausrüstung, und begrenzte staatliche Mittel führten zu einer Beeinträchtigung der Versorgung von Müttern und Neugeborenen. Die Kirche spendete wichtige Geräte – darunter zwei CPAP-Geräte, Patientenmonitore, zwölf Sauerstoffhauben und ein Ultraschallgerät – und übernahm die Kosten für die Schulung des Personals, wovon jährlich mehr als 34.000 Menschen profitieren. Einer der Organisatoren merkte im Rahmen seiner Dankesworte an, dass die Initiative „den Betreffenden hochwertige Einrichtungen und Privatsphäre bieten wird“.

Auch in Montenegro wurde ein Meilenstein in der Gesundheitsversorgung von Frauen erreicht. Die Kirche stattete zwei große Krankenhäuser mit digitalen Mammografiegeräten aus und bekämpfte damit eine der weltweit höchsten Sterblichkeitsraten bei Brustkrebs. Gesundheitsminister Vojislav Šimun lobte die Spende als „bedeutenden Schritt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Frauen in Montenegro“, der die Früherkennung verbessert und tausenden Menschen Hoffnung schenkt.

In der Republik Moldau wurden im Rahmen des von der Kirche und dem Project HOPE unterstützten REACH-Programms drei mobile medizinische Einheiten und Diagnosegeräte an unterversorgte Orte geliefert. Mithilfe dieser Einheiten wurden über 1.200 medizinische und psychologische Beratungen durchgeführt und gleichzeitig örtliche Gesundheitsfachkräfte geschult. „Mit dieser Spende möchten wir die Bemühungen von Hausärzten und örtlichen Gesundheitszentren unterstützen“, erklärte Ana-Maria Bubuioc.

Diese Bemühungen spiegeln ein Leitprinzip wider: Gesundheit ist sowohl eine zeitliche als auch eine geistige Angelegenheit. Präsident Russell M. Nelson hat gesagt: „Ich fordere Sie eindringlich auf, Schritte zu unternehmen, um zeitlich vorbereitet zu sein. Aber noch mehr liegt mir an Ihrer geistigen und seelischen Vorbereitung.“ Die Kirche verbindet Fachkompetenz mit christlicher Nächstenliebe, um Menschen zu helfen.

Für die Mitglieder der Kirche und andere Jünger Jesu Christi gehört die Förderung der Gesundheit zur Nachfolge Christi. Durch Spenden, ehrenamtliches Engagement oder persönliche Gewohnheiten – auch schon dadurch, dass man jemandem eine Mahlzeit zukommen lässt oder sich über örtliche Initiativen informiert – kann jeder von uns etwas bewirken. Gemeinsam folgen wir dem Beispiel des Erretters und bringen Gottes Kindern Hoffnung und Heilung.