Panorama
Gemeinde Essen unter neuer Führung
Essen: Rodrigo Pires Winkler ist neuer Bischof der Gemeinde Essen. Zusammen mit seinen Ratgebern Wolfgang Rösler und Noah Emanuel Frömling-Gabriel leitet er nun die Geschicke der Gemeinde.
Der aus Brasilien stammende Bischof Rodrigo Pires Winkler (43) gehört der Kirche seit 1995 an. Im April 2022 zog er mit seiner Familie nach Essen, der zweitgrößten Stadt des Ruhrgebiets. In seiner Heimat hatte er in der Kirche bereits viele Berufungen inne. Von 2000 bis 2002 diente er als Missionar in der Brasilien-Mission Rio de Janeiro. Außerdem war er Ratgeber des Bischofs, Präsident des Priesterkollegiums, Sachbearbeiter im Gebietsbüro des Wohlfahrtsdienstes, Pfahl-Führungssekretär, Hoher Rat und Verordnungsarbeiter im Tempel. In der Gemeinde Essen diente er als Ältestenkollegiumspräsident. Im Dezember 2023 löste er Bischof Mario Tewes nach einer Amtszeit von sechseinhalb Jahren ab. Da Bischof Rodrigo Pires Winkler bereits in São Paulo Bischof gewesen ist, weiß er, welche Aufgaben auf ihn zukommen. Die Gemeinde Essen zählt 430 Mitglieder.
Bischof Rodrigo Pires Winkler hat einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre und ist als Facility Manager tätig. In seiner Freizeit besuchen er, seine Frau Miriam und seine drei Kinder im Alter von 1 bis 11 Jahren gern neue Orte und Parks. Außerdem engagiert er sich aktiv im Projekt Stolpersteine.
Wolfgang Rösler (68) ist gelernter Tischler. Der Vater von vier Kindern beschäftigt sich gern mit Karate, Yoga, Schach und gesunder Lebensweise.
Der selbständige Garten- und Landschaftsbauer Noah Emanuel Frömling-Gabriel (44) ist Vater von vier Kindern im Alter von 4 bis 14 Jahren. Er selbst kommt aus einer großen Familie und ist das älteste von elf Kindern. Seine Freizeit widmet er seiner Familie, er wandert gern und betreibt Fitness. Als Missionar hat Bruder Frömling-Gabriel in Griechenland gedient.
Zu den Zielen der Bischofschaft sagt Bischof Rodrigo Pires Winkler:
„Ich fühle mich zutiefst demütig und glücklich, dass der Herr mich berufen hat, als Bischof zu dienen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, die Mitglieder auf eine einzigartige und heilige Weise kennenzulernen und ihnen zu dienen und ihnen zu helfen, sich an die Wichtigkeit der Bündnisse und die Liebe des himmlischen Vaters zu uns zu erinnern. Ich glaube, dass der Tempel ein heiliger Ort der Offenbarung ist und dass unser Augenmerk immer auf die nächste Verordnung gerichtet sein sollte. Dies wird einer unserer Schwerpunkte in der Bischofschaft sein: den Menschen zu helfen, zum Tempel zu gehen und heilige Verordnungen zu vollziehen. Wir leben in einer einzigartigen Zeit in Deutschland. In der Gemeinde Essen repräsentieren die Mitglieder mehr als 12 Nationen. So ist es auch unsere Aufgabe, bei der Sammlung Israels zu helfen, die Türen und Sinne offen zu halten, um diese Kinder des himmlischen Vaters zu empfangen. Wir sind nicht perfekt, aber wir werden versuchen, so gut wir können zu dienen. Mit unseren Möglichkeiten und der Hilfe des Herrn werden wir alle einladen, zu Christus zu kommen, zu dienen, ihr Leben zu verändern und Segnungen in ihrem Leben zu erhalten.“