Missionarserlebnisse
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Saas-Grund: Nach den verheerenden Unwettern, die die Schweiz in einigen Regionen in den letzten Wochen heimgesucht haben, hat die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ein Hilfsprojekt gestartet. Im Rahmen der Just-Serve-Initiative machten sich 33 junge Missionare der Alpenländischen Mission auf den Weg ins Wallis, um die betroffene Bevölkerung von Donnerstag, dem 11. Juli, bis Samstag, dem 13. Juli 2024, bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen.
Die Hilfsaktion kam genau zum richtigen Zeitpunkt, als die örtlichen Behörden im Internet Hilfe für die betroffene Region Saas-Grund und Umgebung angefordert hatten. Die Missionare der Alpenländischen Mission, voller Energie und Tatendrang, nahmen sich der herausfordernden Aufgabe an, viel Geröll und Steine, die nach den Überschwemmungen ins Tal gerollt waren, zu beseitigen. Mit Schaufeln und Muskelkraft bewaffnet, trugen sie so entscheidend dazu bei, während drei Tagen diese Region der Schweiz zu unterstützen.
Hier einige Aussagen der helfenden Missionare:
• „Es war eine unglaubliche Erfahrung, so direkt helfen zu können“, berichtet Tobias Kroes, einer der Missionare. „Zu sehen, wie unser Einsatz das Leben der Menschen hier vor Ort verbessert, war sehr bewegend. Statt unserer alltäglichen Aufgaben konnten wir mit vereinten Kräften etwas wirklich Bedeutsames bewirken.“
• „Ich hätte nie gedacht, wie erfüllend es sein kann, den ganzen Tag Steine zu schleppen“, berichtet Elder Leon Radtke. „Es war harte Arbeit, aber auch sehr befriedigend. Unsere Arbeit war es, Steine aus einem Hang zu entfernen, da dort die Bagger nicht hinkamen. Ich vergleiche dies mit der ,Sammlung Israels‘, sprich dass wir normalerweise als Missionare ebenfalls Menschen suchen, um sie zu Christus zu bringen. So war es auch bei dieser Hilfsaktion: Die grossen und kleinen Steine wurde alle auf einem Haufen gesammelt.“
• „Diese Tage in Saas-Grund haben mir gezeigt, wie stark Gemeinschaft und Zusammenarbeit sein können“, sagte Elder Nathan Brinkman. „Die Unterstützung und der Zusammenhalt, die wir hier erlebt haben, waren überwältigend. Ich würde jederzeit wiederkommen, um zu helfen. Ausserdem war es eine andere Art von Missionsarbeit, wie ich sie normalerweise ausübe, und das hat mich angespornt.“
Die Jugendherbergen der Schweiz, in denen die Helfer kostenlos übernachten konnten, schlossen sich dem Dank an und posteten in ihren sozialen Medien: „In diesen Zeiten wird einmal mehr deutlich, wie wertvoll der Einsatz von engagierten Menschen ist. Ein herzliches Dankeschön an die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die rund 33 Helfende organisiert hat, um bei den Aufräumarbeiten in Saas-Fee tatkräftig anzupacken. Eure Unterstützung ist unbezahlbar, und wir schätzen euren Einsatz von ganzem Herzen.❤ Den Helfenden durften wir die Übernachtungsmöglichkeit im wellnessHostel4000 bieten.“
Neben den körperlichen Anstrengungen wurden durch diesen Einsatz auch viel Trost und Hoffnung gespendet. Die Missionare zeigten durch ihre Taten, dass in Zeiten der Not die Menschlichkeit und Nächstenliebe triumphieren. Diese Hilfsaktion ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement und uneigennütziger Einsatz eine Region positiv beeinflussen können.
Einmal mehr wird deutlich, dass, wenn Menschen zusammenkommen, um zu helfen, selbst die grössten Herausforderungen gemeistert werden können.
Wir danken an dieser Stelle allen Behörden, der Unterkunft und den Restaurants in der Region, dass wir helfen konnten und so herzlich willkommen geheissen wurden.
Das Schweizer Fernsehen SRF berichtet über die heftigen Unwetter in Saas-Grund (Hintergrundinformation)
https://www.srf.ch/news/schweiz/unwetter-im-wallis-die-menschen-in-saas-grund-sind-geschockt-und-konsterniert