Aus der Geschichte der Kirche
Die Geschichte des Kirchengebäudes der Gemeinde Freiburg
Historie der bürgerlichen und kirchlichen Gemeinde – ein kurzer Abriss
20.04.1927: Loren Hirschi und Arthur B. Morgenegg werden als Vollzeitmissionare von Basel nach Freiburg versetzt.
12.07.1927: Erste Versammlung mit Gottesdienst. Ankündigung mit Plakat. Anwesenheit: Etwa 50 Personen.
Von Ende der 20er Jahre bis Anfang 1955 leitet Karl Becker die Gemeinde.
Von 09.08.1936 bis 1944 sind öffentliche Versammlungen der Gemeinde verboten (NS-Diktatur).
1938 – 1959: Freiburg gehört der Westdeutschen Mission der Kirche an.
27.11.1944: Durch das Bombardement der „Operation Tigerfish“ der Royal Air Force kommen etwa 2.800 Bürger der Stadt ums Leben.
22.07.1945: Erste Versammlung, vorbereitet von den befreundeten Brüdern Kurt Schneider und Karl Becker.
Kurt Schneider war bis 1939 Direktor der Thyssen-Metallwerke in Straßburg, wurde ausgewiesen, kam nach Freiburg.
1947: Schneider hält vor 150 bis 200 Anwesenden Vorträge im Internierungslager Freiburg. Karl Fischer und Kurt Schneider führen mit Einwilligung der französischen Alliierten Sonntagschulversammlungen durch (29 Taufen).
10.04.1948: In Freiburg wird eine Frauenorganisation der Kirche gegründet.
1948: Ezra Taft Benson trifft mit Care-Paketen in Freiburg ein (Kleidung und Nahrungsmittel an Caritas und Ev. Hilfswerk).
1954: Pläne für ein Haus im Eigentum der Kirche. Missionspräsident Alvin R. Dyer erwirbt 1955 eine Doppelhaushälfte in der Weiherhofstraße.
10.12.1955: Die ersten Gemeindemitglieder empfangen ihre Segnungen im Schweizer Tempel.
1959: Die Gemeinde Freiburg zählt nun zur neugegründeten Süddeutschen Mission.
Die Zweiggemeinde Freiburg wird 1961/62 von Ernst Kaiser geführt, ihm folgt 1962 Werner Ziegenhagen.
Zur Geschichte des Freiburger Kirchengebäudes Markgrafenstraße 87 und der Gemeinde
12.04.1961: Vertrag für den Grundstückskauf in der Markgrafenstraße 87 (Missionspräsident Cannon).
12.10.1962: Baugenehmigung.
16.09.1964: Ecksteinlegung des Gemeindehauses.
Begeisterte Mitwirkung der Gemeindemitgliederfamilien am Geschehen (mehr als 25.000 Arbeitsstunden). 30 Baumissionare der Kirche (und zeitweise Mitglieder auswärtiger Kircheneinheiten) sind am Werk. Unermüdlicher Einsatz von Ehefrauen, Töchtern und Witwen (Essen, Wäsche, Übernachtung, am Bau).
06.08.1966: Ezra Taft Benson weiht das Gemeindehaus. Erster Gottesdienst am Folgetag.
1966: Wolfgang Süß übernimmt das Amt des Gemeindepräsidenten (bis 1972).
13.03.1971: Der bisherige Missionsdistrikt Freiburg wird aufgelöst, der Distrikt Bodensee gegründet. Freiburg bleibt als weiterer Distrikt in der Schweizerischen Mission in Zürich.
1972/73: Siegfried Jung leitet die Geschicke der Gemeinde Freiburg. Ihm folgt Klaus-Dieter Rückauer.
1975/76: Rudolf Prögler steht der Gemeinde Freiburg vor.
25.01.1975: Die geografischen Zuständigkeiten der Kircheneinheiten im Südwesten werden erneut geordnet; Freiburg zählt als Distrikt und Gemeinde zur Schweizerischen Mission mit Sitz in Zürich.
1976 – 1978: Siegfried Blaukat ist als Gemeindepräsident von Freiburg eingesetzt. Ihm folgt Wolfgang Süß.
25.04.1982: Die Zweiggemeinden Freiburg und Offenburg werden dem Pfahl Stuttgart angegliedert.
19.09.1982: Freiburg erhält Gemeindestatus. W. Süß wird als Hoher Priester und Bischof ordiniert und als Bischof eingesetzt. Ihm folgt 1983 Andreas Daum.