Stimmen von Heiligen der Letzten Tage
Wir reden von Christus
Herzlich Willkommen zum ‚Schwestern in Zion‘-Podcast. Wir sind Nele und Aileen, zwei Schwestern, die es lieben, über Christus und sein Evangelium zu sprechen. Wir wollen mit euch gemeinsam, als Schwestern in Zion, zu ihm kommen und ihm nachfolgen!“ So beginnt jede Folge des ersten deutschsprachigen „Komm und folge mir nach“-Podcasts „Schwestern in Zion“, den wir nun schon seit über einem Jahr veröffentlichen. Viel Mut, viel Leidenschaft und viel Arbeit steckt für uns dahinter, und wir lieben es!
Unsere Geschichte begann vor ein paar Jahren, als wir im Gespräch über das Zweite Kommen Christi einen ganzen Tag und eine ganze Nacht damit zubrachten, die Offenbarung des Johannes zu studieren. Die eine mit der Bibel in der Hand, die andere mit dem Instituts-Leitfaden, tauchten wir tief in die Schriften ein. Eine Leidenschaft war geboren. Seitdem lieben wir es, gemeinsam ins Evangelium einzutauchen und bei jeder Gelegenheit über unsere neuesten Gedanken zu sprechen. Oft hilft gerade der Austausch miteinander, ein besseres Verständnis zu erlangen. Das Evangelium ist nicht dafür gedacht, es für sich allein hinter verschlossenen Türen zu behalten. Es ging uns wie Nephi: „Und wir reden von Christus, wir freuen uns über Christus …, damit unsere Kinder wissen mögen, von welcher Quelle sie Vergebung ihrer Sünden erhoffen können.“ (2 Nephi 25:26.)
Irgendwann kam uns der Gedanke, dass wir diese Freude über unsere Familien hinaus mit anderen teilen wollten. Wir hörten immer verschiedene englischsprachige Podcasts über den „Komm und folge mir nach“-Leseauftrag, erkannten aber, dass es im deutschsprachigen Raum keinen Ersatz gab und entschieden uns, diese Lücke zu füllen. Als wir damit anfingen, uns auf die Folgen vorzubereiten, mit einer Verpflichtung, die uns zwang, auch dann zu lesen, nachzudenken und darüber zu sprechen, wenn wir erschöpft oder entmutigt waren, geschahen Wunder in unserem Leben. Die Schriften wurden ein Teil von uns; ein Teil unseres Denkens, unseres Alltags. Bei Sorgen trösteten sie, bei Fragen kamen sie uns in den Sinn. In Gesprächen zitierten wir die Worte Christi. Gleichnisse aus dem Leben Christi bekamen Bezüge zu unserem heutigen Leben. Worte, die er sprach, führten zur Umkehr, das Vorbild seiner Jünger bestimmte unser Verhalten. Die Schriften wurden persönlich und lebendig. Wie ein Muskel, den wir trainierten: Der größte Effekt auf unser Leben stellte sich nicht ein, während wir lasen, sondern wie ein ‚Nachbrenn-Effekt‘, der unseren Geist noch lange nach dem Studium trainiert.
Wir sind Mütter. Wir wissen, dass es Tage gibt, an denen man es nicht schafft, die Schriften überhaupt aufzuschlagen; Zeiten, in denen alles zu viel ist. Aber wir haben ein Zeugnis davon, dass der Herr neben unseren Grenzen genauso die Wünsche unseres Herzens und selbst unsere kleinsten Bemühungen sieht. Er fügt seinen großartigen Teil hinzu, um uns zu vervollkommnen. Wir wollen ihm unseren kleinen Teil geben, persönlich, in unserer Familie und mit unserem Podcast. Wir wollen unsere Liebe zu Christus und seinen Worten weitergeben. Wir sind dankbar für jede junge Mutter, die uns zuhört, während sie ihr Kind hält; Brüder und Schwestern, die auf dem Weg zur Arbeit schnell noch einschalten; jeden, der durch unsere Bemühungen ein bisschen mehr über Christus nachdenkt, damit seine Worte ein weiteres Leben verändern können.