2025
Segnungen des Tempels
Januar 2025


Nur online: Aussagen von Führern der Kirche in den sozialen Medien

Segnungen des Tempels

Was lebende Propheten und weitere Führer der Kirche in den sozialen Medien über die Bedeutung des Tempels gesagt haben

Christusstatue vor dem Rom-Tempel

Wenn Chaos und Verwirrung herrschen, können wir im Tempel Frieden und Zuflucht suchen, damit wir klar sehen können. Präsident Russell M. Nelson hat gesagt: „Die Zeit im Tempel wird Ihnen helfen, celestial zu denken und eine Vorstellung davon zu entwickeln, wer Sie wirklich sind, wer Sie werden können und welche Art von Leben Sie für immer führen können. Der regelmäßige Gottesdienst im Tempel wird Ihr Selbstbild erweitern und Ihnen aufzeigen, welchen Platz Sie in Gottes großartigem Plan einnehmen. Das verheiße ich Ihnen.“

Die Führerinnen und Führer der Kirche sprechen bei der Generalkonferenz oft über den Tempel und über Bündnisse. Sie verbreiten auch in den sozialen Medien Botschaften zu diesen Themen, unter anderem die Folgenden:

Nichts ist wichtiger, als unsere Tempelbündnisse zu halten

Henry B. Eyring

„Als ich als junger Mann zum ersten Mal den Salt-Lake-Tempel betrat, hatte ich das Gefühl, schon einmal dort gewesen zu sein. Sofort kam mir der Gedanke, dass das, was ich empfand, ein Gefühl des Friedens war – intensiver als alles, was ich je zuvor in diesem Leben empfunden hatte, was ich aber wiederzuerkennen meinte und woran ich mich ganz vage aus der Zeit vor meiner Geburt zu erinnern glaubte.

Wir kannten unseren Vater im Himmel und seinen geliebten Sohn, bevor wir auf die Erde kamen. Wenn wir in den Tempel gehen, können wir den Frieden verspüren, der uns im vorirdischen Leben im Umgang mit ihnen zuteilwurde, und wir können daran erinnert werden, dass unser Geist ewig ist und wir ja letztlich den Wunsch haben, in unsere himmlische Heimat zurückzukehren.

Schließen Sie heilige Bündnisse mit Gott und halten Sie sie ein. Nichts ist wichtiger, als unsere Tempelbündnisse zu halten.“

Präsident Henry B. Eyring, Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, Facebook, 31. Mai 2024, facebook.com/henry.b.eyring.

Der Tempel bringt uns näher zu Jesus Christus

Dieter F. Uchtdorf

„Nachdem Christus seine Jünger verlassen hatte und ,zum Himmel emporgehoben‘ (Lukas 24:51) worden war, kehrten die Jünger ‚in großer Freude‘ (Lukas 24:52) nach Jerusalem zurück und waren ,immer im Tempel und priesen Gott‘ (Lukas 24:53).

Heute segnet Gott die treuen Mitglieder der wiederhergestellten Kirche Jesu Christi in aller Welt dadurch, dass er durch seinen Propheten den Auftrag erteilt, Tempel zu bauen. Die Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind heilige Orte, an denen man sich dem Himmel besonders nahe fühlen und sich am Einfluss des Heiligen Geistes erfreuen kann.

Auf unseren jüngsten Reisen rund um die Welt haben Harriet und ich Tempel besucht, deren Fertigstellung unterschiedlich weit fortgeschritten war. Bei jedem Besuch verspürten wir Frieden und Freude – ob wir nun das Haus des Herrn betraten oder uns auf dem Tempelgelände aufhielten. Bei der Zusammenkunft mit Regierungs- oder Religionsvertretern in diesen Ländern wurde unsere Lehre, dass Familien durch die Segnungen des Tempels vereint werden, immer mit Respekt, Ehrfurcht und Dankbarkeit aufgenommen.

Der Bau von Tempeln rund um den Globus hilft uns, Jesus Christus näherzukommen. Er steht bei einem jeden Tempel im Mittelpunkt. Jesus Christus ist unser Führer und der leitende Architekt, wenn es darum geht, unser Leben gemäß Gottes Plan des Glücklichseins wieder aufzubauen, wiederherzustellen und zu erneuern.

Die Bündnisse, die in den heiligen Tempeln der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage geschlossen werden, und die Grundsätze, die dort gelehrt werden, sind die praktische Umsetzung der Liebe Gottes zu jedem seiner Kinder. Wenn wir diese Liebe tagtäglich annehmen – auch wenn dies nur in kleinen täglichen Schritten geschieht –, führt sie uns in schwierigen Zeiten an einen Ort der Zuflucht und Zugehörigkeit.“

Elder Dieter F. Uchtdorf vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 15. Juni 2023, facebook.com/dieterf.uchtdorf

Eine Verbindung zwischen Himmel und Erde

D. Todd Christofferson

„Der Tempel ist eine Verbindung zwischen Himmel und Erde. Der Vater im Himmel hat ihn auf unserem Weg zurück in seine Gegenwart zur Unterweisung und als Hilfe vorgesehen. Wenn wir im Erdenleben treu sind, indem wir den Bund des Evangeliums eingehen und halten, werden wir ewiges Leben haben.

Dieser Tempel – wie alle Tempel der Kirche Jesu Christi – ist unser sichtbares, greifbares Zeugnis davon, dass der Erlöser wirklich lebt, denn ohne sein Sühnopfer und seine Auferstehung würde der Tempel keinen Zweck erfüllen.

Der Herr nutzt seine Tempel, um uns und unseren vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Generationen Segnungen zuteilwerden zu lassen, die nur in einem Haus gewährt werden können, das er zu diesem Zweck bestimmt hat.“

Elder D. Todd Christofferson vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 21. Januar 2024, facebook.com/dtodd.christofferson

Die Zeit im Tempel läutert uns

D. Todd Christofferson

„Sobald wir den Tempel betreten, verlassen wir zeitweilig die Welt. Wir legen unsere Probleme und Herausforderungen an der Tür ab und richten unseren Sinn auf das, was von Gott ist, auf die Verordnungen und Bündnisse der Errettung und Erhöhung. Wir richten unsere Gedanken und Wünsche erneut an der göttlichen Sichtweise aus.

Den Frieden und die Liebe, die durch den Heiligen Geist von unserem Vater im Himmel und unserem Erretter ausströmen, empfinden wir noch stärker. Wir verspüren dieselbe Liebe für unsere Mütter und Väter vergangener Generationen und sehnen uns danach, für immer mit ihnen verbunden zu sein. Wir empfinden wieder mehr Wertschätzung für unseren eigenen unendlichen Wert und sind entschlossener, entsprechend zu handeln.

Wenn wir aus dem Tempel herauskommen, stellen wir fest, dass die Probleme und Herausforderungen, die wir am Eingang zurückgelassen haben, immer noch da sind. Wir müssen sie dann wieder auf die Schulter nehmen. Sie haben sich nicht verändert, doch glücklicherweise hat die Zeit im Tempel ja uns verändert. Unsere Sichtweise ist geschärft und von Zuversicht geprägt. Wir sehen jetzt, dass etwas, was überwältigend und unmöglich schien, mit der Hilfe des Herrn gelöst werden kann, und wir sind uns seiner Hilfe noch sicherer.

Auf der anderen Seite erkennen wir jetzt, dass wir manche Kleinigkeiten, die unwichtig schienen, beachten müssen, damit daraus nichts Größeres erwächst, was für uns oder andere künftig nachteilige Folgen haben könnte. Kurz gesagt, durch unsere Zeit im Tempel sind wir geläutert worden, wenn auch nur in geringem Maße, und der Himmel ist umso näher.“

Elder D. Todd Christofferson vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 15. Januar 2023, facebook.com/dtodd.christofferson

Der Tempel vereint Familien auf beiden Seiten des Schleiers

Neil L. Andersen

„Letzten Monat war ich dankbar, dass ich an der Priestertumsordinierung von dreien meiner Enkelsöhne aus derselben Familie am selben Tag teilnehmen durfte: John wurde zum Priester, David zum Lehrer und Will zum Diakon ordiniert. In der Woche darauf gingen wir gemeinsam in den Tempel. John konnte seine Brüder taufen, ebenso sein älterer Bruder Jason, der sich auf eine Mission vorbereitet. Will war zum ersten Mal im Tempel. Welch ein Segen ist es doch, das Priestertum in unseren Familien zu haben! Welch ein Segen, dass der Tempel unseren Enkelkindern bereitsteht! Diese beiden Erlebnisse als Familie sind kostbare Erinnerungen, die ich mir stets bewahren werde.

Wenn wir Tempelarbeit verrichten und heiligen Priestertumspflichten nachkommen, werden Familien auf beiden Seiten des Schleiers vereint – so wie es bei diesen beiden Ereignissen in meiner Familie der Fall gewesen ist. Im Tempel spüren wir Macht aus der Höhe, die uns in die Lage versetzt, persönliche Schwierigkeiten sowie Schwierigkeiten innerhalb der Familie zu meistern. Unsere Liebe zueinander und zum Erretter wächst, wenn wir uns darauf besinnen, dass unsere Beziehungen ewiger Natur sind.“

Elder Neil L. Andersen vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 2. Februar 2023, facebook.com/neill.andersen

Kommen Sie zum Tempel!

Neil L. Andersen

„Das Haus des Herrn ist ein heiliger Ort zwischen Himmel und Erde, wo wir unseren Vater und seinen geliebten Sohn Jesus Christus besser kennenlernen.

Daran wurde ich heute erinnert, als ich die besondere Ehre hatte, im Auftrag von Präsident Russell M. Nelson in Brasilien den Brasília-Tempel der Kirche Jesu Christi der Letzten Tage zu weihen.

Welch ein Segen für diejenigen, die diesen Tempel besuchen und ihre Beziehung zur Gottheit und zueinander weiter vertiefen werden! Dies ist besonders bedeutsam angesichts dessen, dass wir in einer Welt voller Aufruhr und Verwirrung leben.

Ich lade Sie alle ein, zum Tempel zu kommen, wenn Probleme in der Familie Ihnen Sorgen bereiten. Kommen Sie, wenn Sie vor Entscheidungen stehen. Wenn die Welt Sie belastet und Sie Frieden suchen. Wenn Sie meinen, am Boden zu liegen, und zusätzliche Kraft brauchen.

Kommen Sie, wenn Sie glücklich sind und alles in Ordnung scheint. Kommen Sie, ohne darum gebeten zu werden. Kommen Sie, wenn Sie es nicht eilig haben. Kommen Sie, nachdem Sie denen vergeben haben, von denen Sie gekränkt wurden. Kommen Sie im Glauben.

Wenn wir das tun, wird der Geist des Herrn mit uns sein und die Schönheit der Ewigkeit wird uns gehören.“

Elder Neil L. Andersen vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 17. September 2023, facebook.com/neill.andersen

Der Tempel hilft uns, unser göttliches Potenzial zu verwirklichen

Gary E. Stevenson

„Der Tempel hilft uns, unser göttliches Potenzial zu verwirklichen. …

Ja, wir ehren den Herrn, indem wir ein schönes Bauwerk errichten, wie Salomo es im Alten Testament getan hat, doch wir ehren ihn noch mehr, indem wir die heiligen Handlungen vollziehen, die einem geweihten Haus des Herrn vorbehalten sind.

Wir laden alle ein, zu Jesus Christus zu kommen und in seinem Tempel heilige Versprechen abzulegen. Die Aufforderung Jesu Christi gilt allen Menschen:

‚Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. … Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.‘“

Elder Gary E. Stevenson vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 18. Juni 2023, facebook.com/stevenson.gary.e

Ein Bindeglied zwischen Generationen

Gerrit W. Gong

Beitrag: „Mögen wir durch unseren Glauben an Jesus Christus zu einem Bindeglied zwischen den Generationen werden. Mögen wir eine Verbindung zu unseren Vorfahren herstellen und unseren jetzigen und zukünftigen Angehörigen – der Familie, die wir haben, und der, die wir uns wünschen – ein Segen sein.“

Video: „Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern, unsere Familien und wir sind dazu bestimmt, glücklich zu sein und für immer zusammen zu bleiben. Unsere wichtigsten und kostbarsten Beziehungen sind nicht darauf ausgelegt, dass der Tod uns scheidet. Gott, unser Vater im Himmel, und sein Sohn, Jesus Christus, haben einen göttlichen Plan des Glücklichseins aufgestellt, zu dem heilige Handlungen und Bündnisse gehören, die in heiligen Tempeln zugänglich sind und es dem Einzelnen ermöglichen, in die Gegenwart Gottes zurückzukehren, und durch die Familien auf ewig vereint sein können. Die heiligen Handlungen und Bündnisse des Tempels verbinden im Himmel das, was uns auf Erden besonders am Herzen liegt.“

Elder Gerrit W. Gong vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 21. März 2023, facebook.com/gerritw.gong

Im Haus des Herrn können wir Frieden finden

Ulisses Soares

„In unserer hektischen Welt fragen wir uns oft, wohin wir uns wenden können, um Frieden zu finden. Ich bezeuge, dass dieser Frieden im Haus des Herrn zu finden ist. In Gottes Tempel erfahren wir, wer wir sind und wer wir werden können – dank Jesus Christus und seines unbegrenzten Sühnopfers und dank des liebevollen Plans, den der Vater im Himmel für uns hat.“

Elder Ulisses Soares vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 13. August 2023, facebook.com/soares.u

Durch Bündnisse an den Erretter gebunden

Tracy Y. Browning

Beitrag: „Unser Vater im Himmel liebt uns und wünscht sich eine tiefere, bedeutungsvollere Verbindung zu uns. Durch den Tempelbesuch können wir ihm und unserem Erretter Jesus Christus näherkommen.“

Reel: „Hallo Freunde! Heute befassen wir uns wieder mit PV-Liedern, und zwar dieses Mal auf Seite 99 im Liederbuch für Kinder: ‚Ich freu mich auf den Tempel‘. Dieses Lied bedeutet mir sehr viel, denn es ist eines der wenigen PV-Lieder, das mich ziemlich stark angezogen hat, als ich frisch getauft war; das weiß ich noch.

Ich lese euch mal etwas aus der zweiten Strophe vor: ‚Ich freu mich auf den Tempel. Bald geh auch ich hinein, den Bund mit Gott zu schließen: Ich will gehorsam sein. Denn der Tempel ist ein heilger Ort.‘

Genau das spüre ich jedes Mal, wenn ich das tun will, nämlich das Haus des Herrn betreten und an einem heiligen Ort bei meinem Erretter und bei dem Vater im Himmel sein. Ich spüre, dass ich etwas tue, was mich beiden näher bringt und wodurch ich auf eine Weise lernen und wachsen kann, die ihnen wichtig ist.

Ich habe über einen Vers in Lehre und Bündnisse 124 nachgedacht. In Vers 40 heißt es: ‚Und wahrlich, ich sage euch: Lasst dieses Haus meinem Namen gebaut werden, damit ich darin meinem Volk meine Verordnungen offenbaren kann.‘

Ich habe viel darüber nachgedacht, inwiefern der Tempel das Haus des Herrn ist. Er lädt alle seine Kinder in sein Haus ein, und er ermuntert uns, durch die heiligen Handlungen, die nur dort durchgeführt werden, eine Beziehung aufzubauen. Bitte denkt darüber nach, ob ihr nicht der Einladung des Erretters folgen und in sein Haus kommen möchtet, um euch durch Bündnisse an ihn zu binden und das zu lernen, was ihr lernen sollt, um mit seiner Hilfe zu wachsen. Wir sehen uns dort! Bis dann, Freunde!“

Tracy Y. Browning, Zweite Ratgeberin in der Präsidentschaft der Primarvereinigung der Kirche, Facebook, 11. Januar 2024, facebook.com/Primary2ndCounselor