Für eine starke Jugend
Zum Osterfest
Für eine starke Jugend, März 2026


Zum Osterfest

Osterbräuche und ihr Bezug zum Erretter

Sechs Osterbräuche aus aller Welt können uns Jesus Christus in Erinnerung rufen

Ostereier

Illustrationen von Judy Bloomfield

Brauch

Bezug zu Christus

1. Ostereier

Eier, Eier, Eier. Ostereier werden auf der ganzen Welt verziert, gesucht, gerollt, aufgeschlagen und gegessen. In Deutschland und Österreich werden Ostereier an Bäume (Ostereierbaum) oder an Zweige gehängt. In Mexiko werden Eier ausgeblasen, mit Konfetti gefüllt (Cascarones) und dann über dem Kopf eines Menschen aufgeschlagen.

Zugegeben, viele Menschen feiern Ostern mit Ostereiern, ohne dabei überhaupt an den Erretter zu denken. Es liegt an uns, den Erretter bei unseren Osterbräuchen in den Mittelpunkt zu stellen. Eier können ein Symbol für neues Leben sein, eine Verbindung zur Auferstehung. In einigen Kulturkreisen werden die Eier rot gefärbt, um das Opfer des Erretters darzustellen. Und wenn ein Ei aufgebrochen wird, kann uns die Schale an das leere Grab und an den auferstandenen Erretter erinnern. Wenn du deine Osterbräuche noch nicht mit dem Erretter in Verbindung gebracht haben, fang doch jetzt damit an!

2. Osterfeuer

Das Osterfeuer ist eine weit verbreitete Ostertradition, vor allem in Deutschland, in den Niederlanden, in Kroatien und Finnland.

Feuer

Das Osterfeuer kann uns vor Augen führen, dass wir auf den Erretter blicken, der der Welt Licht und Wärme schenkt und ja buchstäblich selbst das Licht der Welt ist (siehe Johannes 8:12).

3. Besondere Speisen

In aller Welt werden zu Ostern immer wieder zwei Speisen gegessen, die eine hohe Symbolkraft haben: Lamm und Brot.

Brot und Lammkotelett

Lammfleisch weist auf das Lamm Gottes hin, also auf den Erretter selbst. Brot soll uns an Jesus Christus erinnern, der das Brot des Lebens ist (siehe Johannes 6:35).

4. Flechten von Palmblättern

In einigen Ländern wie Italien, Spanien, den Philippinen, Mexiko, Ägypten und Äthiopien fertigen die Menschen am Palmsonntag Dekorationen aus Palmblättern oder anderen Pflanzen an.

Palmwedel

Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern. Da wird des triumphalen Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht, bei dem die Menschen vor ihm Palmzweige ausgebreitet haben.

5. Drachen steigen lassen

In Bermuda lässt man zu Ostern bunte Drachen steigen!

Drachen

Dieser Brauch ruft uns auf spielerische Weise die Auferstehung des Erretters und seine anschließende Himmelfahrt in Erinnerung.

6. Kirchenbesuch

Eine der wichtigsten Ostertraditionen darf hier nicht vergessen werden: der Kirchenbesuch! Am Ostersonntag gehen wir in die Kirche, um vom Abendmahl zu nehmen und an den Erretter zu denken. (Und wenn die Generalkonferenz gerade auf Ostern fällt, können wir an ihn denken, indem wir die Konferenz anhören, und am darauffolgenden Sonntag können wir wieder vom Abendmahl nehmen.)

Brot und Wasser beim Abendmahl

Wenn wir unsere Bündnisse halten und durch das Abendmahl erneuern, werden wir damit gesegnet, dass der Heilige Geist immer bei uns ist. Das kann uns helfen, uns nicht nur zu Ostern, sondern auch an jedem anderen Tag mit dem Erretter verbunden zu fühlen.

Junge Leute machen mit: Persönliche Osterbräuche

„Zu Ostern schenke ich den Missionaren in meiner Gemeinde Schokoladeneier.“

Jennyfer M., 23, Pernambuco, Brasilien

„Meine Familie hat ein Abendessen wie zur Zeit Jesu vorbereitet, das wir so traditionell wie möglich gestaltet haben.“

Alice F., 16, Utah

„Meine Familie und ich besuchen den Friedhof, singen gemeinsam Kirchenlieder und geben Zeugnis.“

Rachel G., 19, Virginia

„Ich war am Osterwochenende im Tempel.“

Avery A., 17, Nevada

„Ich habe die Evangelien und die Lebensgeschichte Jesu gelesen. Es ist eine große Freude, zu Ostern mehr über ihn zu erfahren.“

Esteban A., 15, San José, Costa Rica

„In Französisch-Polynesien haben wir ein interreligiöses Jugend-Osterkonzert veranstaltet. Durch eine Sturmflut machte der Herr das in der Tat dann zu einem Abend der Wunder, der Freude und der Einigkeit.“

Tehina C. T., 24, Tupua’i, Französisch-Polynesien

„Dieses Jahr habe ich mich damit beschäftigt, was Christus in der Karwoche getan hat.“

Maddysen R., 18, Utah