Nur online: Jugendliche aus aller Welt
Poerani S.
17, Tahiti, Französisch-Polynesien
Foto von Stéphane Sayeb
Die meisten freuen sich, wenn sie endlich auf die weiterführende Schule kommen, weil das bedeutet, dass sie erwachsen werden. Aber ich habe das ganz anders erlebt. Mein erstes Jahr an der neuen Schule war wirklich hart. Ich kannte kaum jemanden aus meiner Klasse und war oft ganz allein. Das war eine der schlimmsten Phasen meines Lebens.
Ich suchte die Hilfe des Herrn und betete jeden Abend. Und wenn ich mich in der Schule einsam fühlte, setzte ich mich auf eine Bank und betete still im Herzen, dass der Vater im Himmel mir helfen möge, mich besser zu fühlen.
Jedes Mal wenn ich betete, spürte ich die Liebe des Vaters und seines Sohnes Jesus Christus, und das hat mir wirklich geholfen. Der Vater im Himmel erhörte meine Gebete auch, indem er bestimmte Menschen zu mir schickte. So schloss ich zum Beispiel Freundschaft mit einem Mädchen, das mir half, mich besser zu fühlen. Auf diese Weise konnte ich die Last ablegen, die ich mit mir herumschleppte.
Ich weiß, dass es anderen so ähnlich geht wie mir. Euch möchte ich sagen: Ich habe es geschafft, da durchzukommen. Das Einzige, was mir dabei wirklich geholfen hat, war, dass ich mich Jesus Christus und dem Vater im Himmel zugewendet habe. Und wenn ihr dies ebenfalls macht, werdet ihr die große Liebe spüren, die der Vater im Himmel und sein Sohn Jesus Christus für euch empfinden.