Panorama
Gedenkveranstaltung in Freiburg zum Russland-Ukraine-Krieg
Freiburg (KDR): Am 24.2.2025 fand in Freiburg eine bewegende Gedenkveranstaltung anlässlich des dritten Jahrestags des Beginns des Krieges zwischen Russland und der Ukraine statt. Die Veranstaltung wurde von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft (DUG) organisiert und bot eine Plattform für Solidarität, Erinnerung und Dankbarkeit gegenüber all jenen, die sich für die Unterstützung der Ukraine engagieren.
Die Gedenkfeier begann mit einer Kundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge im Zentrum Freiburgs. Oberbürgermeister Martin Horn und Oksana Vyhoksa von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft hielten eindrucksvolle Reden, in denen sie auf die schwierige Situation der ukrainischen Bevölkerung hinwiesen und das Engagement der Freiburger Bürger würdigten. „Es ist entscheidend, dass wir auch nach drei Jahren den Menschen in der Ukraine beistehen und unsere Solidarität zeigen“, betonte Vyhoksa.
Nach der Kundgebung folgte ein Gedenkzug zum Freiburger Münster. Zahlreiche Menschen beteiligten sich an dem stillen Marsch, der ein Zeichen der Erinnerung und der Hoffnung setzen sollte.
Im Anschluss fand im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses eine feierliche Ehrung statt. Vertreter verschiedener Organisationen und Initiativen, die in Zusammenarbeit mit der DUG Hilfsprojekte für die Ukraine unterstützt haben, wurden auf der Bühne für ihr Engagement gewürdigt. Neben Mitgliedern des Freiburger Gemeinderats waren auch Oberbürgermeister Martin Horn, die Bundestagsabgeordnete Chantal Kopf sowie Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft anwesend.
Auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage erhielt eine Dankesurkunde für ihre Unterstützung. Die Freiburger Gemeinde hat in den vergangenen Jahren auf unterschiedliche Weise Hilfe geleistet, etwa durch die Bereitstellung mehrerer Räume für einen Kindergarten, das Packen von Schultaschen für ukrainische Kinder und die Organisation einer sehr umfangreichen Kleiderbörse. Stellvertretend für die Gemeinde nahmen Jonas Auras, Ratgeber in der Bischofschaft, und zwei Missionarinnen, Sister Wood und Sister Malonos, die Urkunde entgegen.
Jonas Auras hatte zudem die Gelegenheit, auf der Bühne kurz persönlich Zeugnis zu geben. Er sprach über die Bedeutung von Vielfalt und Zusammenhalt in Freiburg und betonte, dass alle Menschen – unabhängig von Herkunft oder Religion – Kinder Gottes seien. „Wir haben mehr gemeinsam, als uns unterscheidet“, so seine Botschaft.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass das Engagement für die Ukraine in Freiburg auch nach drei Jahren ungebrochen ist. Sie diente nicht nur dem Gedenken, sondern auch als Ermutigung, weiterhin aktiv zu helfen und für Frieden und Menschlichkeit einzutreten.