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Angst, Zeugnis zu geben? Weshalb Ostern es einfacher macht, für Christus Zeugnis zu geben
Zu Ostern fällt es mir leichter, anderen Zeugnis zu geben, und es kann auch dir helfen
„Du bist doch Mormonin, oder? Was ist das eigentlich?“
Das erste Mal wurde ich darauf angesprochen, dass ich der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage angehöre, als ich in der Mittelschule auf einer Party war. Ich war ziemlich zurückhaltend, wenn es darum ging, Freunde zu finden, und Religion konnte in meinem Umfeld ein heikles Thema sein.
Ich versuchte auszuweichen und erzählte irgendwas von Propheten und ewiger Familie und eilte nach der Party so schnell wie möglich nach Hause.
Ich war von mir selbst enttäuscht, weil ich nicht erklärt hatte, wie wichtig mir das Evangelium ist.
Als ich weiter über mein Zeugnis nachdachte, wurde mir klar, dass die Auferstehung Jesu Christi die Grundlage all dessen ist, was ich am Evangelium so schätze. Wenn ich davon erzählte, könnte ich in Zukunft vielleicht unbefangener über meinen Glauben sprechen.
Und genau um diese grundlegende Wahrheit geht es an Ostern – um Jesus Christus, seine Auferstehung und was seine erlösende Macht für uns bedeutet. Für jeden, der bisher nicht Zeugnis geben mochte, kann die Osterzeit es einfacher machen, einfache Wahrheiten auszusprechen. Hier einige Tipps, was du tun kannst:
1. Rede von Christus
Auch wenn nicht jeder Ostern feiert, wissen doch die meisten Menschen, wie wichtig es denen ist, die an Jesus Christus glauben. Und am besten zeigen wir, dass wir an ihn glauben, wenn wir einfach über ihn sprechen. „Wir reden von Christus, wir freuen uns über Christus, wir predigen von Christus [und] wir prophezeien von Christus“ (2 Nephi 25:26).
Von Christus zu reden muss nicht kompliziert sein. Wenn dich zum Beispiel ein Freund fragt, was du Ostern so machst, ist das die ideale Gelegenheit, zu erzählen, wie viel dir die Feiertage bedeuten. Einfache Worte wie „Ostern gibt mir immer Hoffnung, dass ich meine Lieben wiedersehen kann“ können ganz natürlich ein Gespräch über den Erlösungsplan oder die ewige Familie in Gang bringen.
Wenn jemand von all den Problemen in der Welt redet, kann eine einfache Antwort die Tür zu einem Gespräch über deinen Glauben öffnen. Du könntest beispielsweise sagen: „Und genau deshalb mag ich Ostern so gerne – es gibt mir so viel Frieden durch die Gewissheit, dass Jesus Christus wiederkehren wird.“
Wenn jemand dich zuhause besucht und deine Osterdekoration kommentiert, die auf den Erretter hinweist, erzählst du mehr darüber. Unterschätze auch nicht deinen Einfluss, wenn du deinen Glauben an Christus in den sozialen Medien weitergibst. (Auf den Seiten der Kirche gibt es tolle Inhalte, die du posten und weitergeben kannst!)
2. Schaffe durch Traditionen eine Verbindung
Ostern gibt es in vielen verschiedenen Kulturen. Es ist also eine gute Gelegenheit, sich durch die gemeinsame Liebe zum Erretter mit anderen zu verbinden. Die Erste Präsidentschaft hat uns vor kurzem dazu angehalten, dies umzusetzen, indem wir „in unserer Gesellschaft als Ganzes Ostertraditionen einführen“.
Dazu kannst du andere fragen, wie sie zu Ostern an Christus denken oder was ihnen diese Zeit bedeutet. Überlege dann, welche Traditionen du bereits hast, um den Erretter zu Ostern in den Mittelpunkt zu stellen, und wie du andere Nachfolger Christi daran teilhaben lassen kannst.
In meiner Familie haben wir zu Ostern immer mit dem Gemeindechor Kirchenlieder über die Auferstehung Christi gesungen. Das war eine meiner Lieblingstraditionen, und es fiel mir leicht, mich mit anderen darüber zu unterhalten.
3. Weise auf die lebenden Zeugen Christi hin
Die lebenden Propheten und Apostel geben Zeugnis für Christus Ihre einfachen, tiefgründigen Worte über Ostern können uns helfen, unseren Glauben denen zu erklären, die nicht viel darüber wissen.
Präsident Dallin H. Oaks hat Zeugnis gegeben: „Jetzt zu Ostern feiern wir die Realität der Auferstehung. Diese verschafft uns die Aussicht und die Kraft, die irdischen Herausforderungen durchzustehen, die sich jedem von uns und unseren Lieben stellen.“
Wenn wir andere auf unsere lebenden Propheten und deren Lehren hinweisen, können sie unseren Glauben an neuzeitliche Offenbarung, die vom lebendigen, auferstandenen Erlöser kommt, besser nachvollziehen. Ostern eignet sich hervorragend dazu, von den lebenden Propheten und vom lebendigen Christus zu sprechen.
Wenn ich zu Ostern auf solche Gelegenheiten achte, führe ich mehr Gespräche über das Evangelium und habe Freude daran. Das hat mir geholfen, meine Schüchternheit, die ich in meiner Jugend hatte, größtenteils zu überwinden, und ich konnte mich mit Menschen auf einer tieferen Ebene verbinden, weil wir voneinander gelernt haben.
Ganz gleich, ob du zu Ostern mit einem Chor singst, eine Schriftstelle vorliest oder einfach nur die Frage eines Freundes beantwortest, denk daran: Du gibst Zeugnis für die wichtigste Wahrheit, die es gibt: Jesus Christus lebt!