Hilfen für Präsidentschaften
Aktivitäten der Jugendlichen: Kommunikation und Beziehungen


Kommunikation und Beziehungen

Das Selbstvertrauen stärken

Zweck

Entwickle in einem Bereich, den du dir aussuchst, mehr Selbstvertrauen.

Beschreibung

Die Jugendlichen sollen Eigenschaften nennen, die ihren Fortschritt in zeitlicher oder geistiger Hinsicht fördern und die sie gerne entwickeln möchten. Jeder Jugendliche soll sich einen Plan aufstellen, wie er sich in dieser Eigenschaft verbessern und seine Schwächen in jenem Gebiet überwinden will. Die Jugendlichen sollen dem Kollegium bzw. der Klasse nacheinander berichten, was sie an sich verbessern wollen. Dann sollen alle gemeinsam überlegen und Vorschläge machen, wie jeder von ihnen sein jeweiliges Ziel erreichen kann. Sorgen Sie dafür, dass die Jugendlichen einander anspornen und sich gegenseitig von ihrem Fortschritt berichten können.Sie könnten auch einige der Eigenschaften und Talente, die erworben oder gefestigt wurden, in künftige Jugendaktivitäten einbauen.

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Freunde, die nicht der Kirche angehören

Zweck

Stärke die Beziehungen zu Freunden und Nachbarn aus allen Glaubensrichtungen.

Beschreibung

Finden Sie heraus, welche anderen Glaubensgemeinschaften es in Ihrem Umfeld gibt. Veranstalten Sie eine Aktivität, bei der die verschiedenen Glaubensgemeinschaften im Geist der Einigkeit zusammenkommen. Das kann ein Dienstprojekt, ein gemeinsames Essen, eine Aktivität im Freien, Sport oder etwas anderes sein. Arbeiten Sie mit dem Bischof zusammen, um mit Führern dieser Glaubensgemeinschaften gemeinsam zu planen, wie unsere gegenseitige Wertschätzung zum Ausdruck gebracht und der Allgemeinheit gedient werden kann.

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Abendessen mit Manieren

Zweck

Höflich miteinander umgehen; in verschiedenen Situationen Respekt zeigen.

Beschreibung

Veranstalten Sie ein Abendessen, bei dem die Jugendlichen lernen, respektvoll und höflich miteinander umzugehen. Vor dem Abendessen sollen Beispiele für gutes und schlechtes Benehmen gezeigt und besprochen werden. Beziehen Sie sich bei dieser Aktivität auf die Punkte „Miteinander ausgehen“, „Kleidung und äußere Erscheinung“ und „Ausdrucksweise“ aus der Broschüre Für eine starke Jugend.

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Anführer und Nachfolger

Zweck

Werde ein besserer Führer und entfalte deine Kommunikationsfertigkeiten.

Beschreibung

Unterteilen Sie die Jugendlichen in Paare. Ein Jugendlicher ist der Anführer, der andere der Nachfolger. Dem Nachfolger werden die Augen verbunden. Der Anführer führt seinen Nachfolger durch einen Hindernis-Parcours. Nach einiger Zeit sollen die beiden die Rolle tauschen und das Ganze wiederholen.

Wie erging es dem Nachfolger? Was haben die Jugendlichen über Menschenführung erfahren? Was haben sie darüber erfahren, anderen nachzufolgen? Was hat die Aktivität sie darüber gelehrt, Glauben an den Vater im Himmel und an Jesus Christus zu entwickeln?

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Auf die Plätze, fertig, los

Zweck

Lerne Grundlegendes über Zielsetzung und Gruppenarbeit.

Beschreibung

Teilen Sie die Jugendlichen in Paare ein und geben Sie jedem Paar mehrere kleine Bälle (oder zusammengeknülltes Papier) und einen Eimer. Die Jugendlichen sollen die Bälle aus einigen Metern Entfernung in den Eimer werfen und zählen, wie oft sie treffen. Dann sollen sie es noch einmal versuchen, wobei einer der beiden den Eimer hält und ihn nach Bedarf auf den Ball zubewegt. Was lernen die Jugendlichen durch diese Aktivität über das Erreichen von Zielen und über Zusammenarbeit?

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Dankesbriefchen

Zweck

Denke an andere und bringe Dankbarkeit und Wertschätzung zum Ausdruck.

Beschreibung

Geht zur Wohnung von Mitgliedern der Gemeinde oder des Zweiges und schreibt ihnen anonym Briefchen, um euch zu bedanken oder ihnen Mut zu machen. Steckt die Briefchen in ihren Briefkasten oder an die Tür. Besprecht, was in der Broschüre Für eine starke Jugend im Abschnitt „Dankbarkeit“ steht, um besser zu begreifen, wie man Dankbarkeit empfindet und zum Ausdruck bringt.

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Den Bischof kennenlernen

Zweck

Keine Angst davor haben, auf den Bischof zuzugehen und seinen Rat zu suchen.

Beschreibung

Ein gemeinsamer Abend, um den Bischof oder Zweigpräsidenten besser kennenzulernen. Bitten Sie ihn, über seine Berufung, seine Rolle als Vater, seine Arbeit und andere Aufgaben sowie über sein Zeugnis zu sprechen. Spielen Sie dann einige interaktive Spiele. Bitten Sie ihn, zu erzählen, was er durch seine Berufung über Führerschaft gelernt hat. Führen Sie die Aktivität in einem informellen Rahmen durch, damit die Jugendlichen keine Berührungsängste haben, den Bischof kennenzulernen.

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Die Erwachsenen kennenlernen

Zweck

Lerne den Umgang mit Menschen, die nicht zu deiner Altersgruppe gehören.

Beschreibung

Stellen Sie einige Tische auf. Auf der einen Seite sollen die Jugendlichen sitzen, auf der anderen Seite deren Eltern oder andere Erwachsene aus der Gemeinde. Auf jedem Tisch soll ein Zettel mit Kennenlernfragen liegen. Jedes Paar (also jeweils ein Jugendlicher und ein Erwachsener) bekommt ein paar Minuten, um sich gegenseitig Fragen zu stellen. Machen Sie darauf aufmerksam, wenn die Zeit um ist. Anschließend rücken die Jugendlichen einen Platz weiter und unterhalten sich mit dem nächsten Erwachsenen. Lassen Sie gegebenenfalls die Mädchen mit FHV-Schwestern reden (und die Jungen mit Ältesten), damit die Jugendlichen mit diesen Organisationen, zu denen sie ja bald gehören, vertrauter werden.

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Die Kunst des Gesprächs

Zweck

Vertiefe die Freundschaft mit den Jugendlichen in deiner Gemeinde.

Beschreibung

Die Jugendlichen sollen sich in zwei Reihen einander gegenüber setzen. Gehen Sie vor der Aktivität den Abschnitt „Freunde“ in der Broschüre Für eine starke Jugend durch, um herauszufinden, wie man Freundschaften aufbauen kann. Geben Sie ein Gesprächsthema vor und lassen Sie die Jugendlichen mit ihrem jeweiligen Gegenüber darüber reden. Geben Sie alle paar Minuten ein neues Thema vor, wobei die Jugendlichen in einer der Sitzreihen jeweils einen Platz weiterrücken, damit jeder auch einen neuen Gesprächspartner hat. Als Themen eignen sich Hobbys, Familientraditionen, Ziele für die Zukunft, kreative Ideen für Verabredungen, welche Eigenschaften man an Jungen Männern oder Jungen Damen mag und so weiter.

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Ein Netz der Dankbarkeit

Zweck

Erkenne, wie die anderen aus der Klasse, dem Kollegium oder der Gruppe einander gern haben und helfen.

Beschreibung

Die Jugendlichen sollen im Kreis sitzen. Einer hält ein Wollknäuel oder eine Garnspule fest. Er soll eine Eigenschaft, ein Erlebnis oder eine gute Tat nennen, für die er dankbar ist und die jemanden aus der Runde betrifft. Er soll dann das Ende des Garns festhalten und der genannten Person die Spule zuwerfen. Diese wiederholt das Ganze, hält aber auch am Garn fest. Spielen Sie das Ganze so lange durch, bis sich ein Netz gebildet hat, das die Gruppe miteinander verbindet. Besprechen Sie, wie man dadurch Einigkeit erzielt, indem man einander gern hat und hilft. Zeigen Sie dem Kollegium oder der Klasse gegebenenfalls Videos von youth.lds.org über den Dienst am Nächsten.

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Einander kennenlernen

Zweck

Lerne die anderen Jugendlichen kennen.

Beschreibung

Bitten Sie die Jugendlichen, drei Gegenstände mitzubringen, die charakteristisch für sie sind. Geben Sie zu Beginn der Aktivität jedem Jugendlichen eine Tüte. Die Jugendlichen sollen ihre Gegenstände in ihre Tüte legen und die Tüten dann zusammenmischen. Wählen Sie eine Tüte nach dem Zufallsprinzip aus und zeigen Sie den Inhalt. Die Jugendlichen sollen erraten, welchen ihrer Altersgenossen diese Gegenstände darstellen. Wenn ein Jugendlicher richtig erkannt wird, soll er seine Lieblingsschriftstelle oder sein Lieblingskirchenlied nennen und erklären, warum er es besonders mag. Wiederholen Sie das Ganze, bis jeder an die Reihe gekommen ist.

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Gesprächsrunde zum Thema Miteinander ausgehen

Zweck

Eine angemessene Einstellung zum Thema Miteinander ausgehen fördern und gute Ratschläge hinsichtlich einer Beziehung erhalten.

Beschreibung

Organisieren Sie eine Gesprächsrunde zu Fragen, die Priester und Lorbeermädchen zum Thema Miteinander ausgehen und Freundschaften haben. Auch können Sie sowohl einige ältere als auch frisch vermählte Ehepaare sowie junge Alleinstehende einladen, an der Gesprächsrunde teilzunehmen. Die Jugendlichen sollen vorab Fragen aufschreiben, damit sich die Teilnehmer der Gesprächsrunde besser vorbereiten können. Jugendliche und Gesprächsteilnehmer können sich ebenfalls im Voraus den Abschnitt „Miteinander ausgehen“ aus der Broschüre Für eine starke Jugend durchlesen.

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Ideen für Verabredungen in der Gruppe

Zweck

Lass dir lustige und angemessene Ideen für Verabredungen in der Gruppe einfallen und führe sie durch.

Beschreibung

Die Priester und Lorbeermädchen sollen sich schon vorher lustige und kreative Ideen dafür ausdenken, wenn man in der Gruppe miteinander ausgeht. Dazu kann eine Strandparty im Winter im Haus gehören, eine Weihnachtsfeier im Juli, ein Spieleabend, bei dem die Jugendlichen Schulhofspiele aus ihrer Kindheit spielen, ein Hawaiifest, eine Fiesta usw. Helfen Sie ihnen bei der Planung und Durchführung des Abends. Wenn möglich beginnen Sie damit, dass mehrere oder alle Priester die Lorbeermädchen von zu Hause abholen und sie zum Veranstaltungsort und später wieder nach Hause begleiten. Wenn im Lauf des Abends für manche Aktivitäten Paare erforderlich sind, lassen Sie die Partner oft wechseln, damit jeder junge Mann und jede Junge Dame mit jedem Umgang pflegt und alle gemeinsam Spaß haben. Lesen Sie den Abschnitt „Miteinander ausgehen“ in der Broschüre Für eine starke Jugend und besprechen Sie, was die Jugendlichen über angemessene Verabredungen gelernt haben.

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Kein Mobbing

Zweck

Finde heraus, wie man richtig mit Mobbing umgeht und wie man es verhindern kann.

Beschreibung

Bitten Sie einen Gastsprecher, über Mobbing zu sprechen – warum es dazu kommt, die verschiedenen Formen davon und wie man sich verhalten sollte. Führen Sie mit den Jugendlichen Rollenspiele durch, damit sie üben können, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie oder andere gemobbt werden. Zeigen Sie gegebenenfalls das Video „Der, No Cussing Club‘ – hier wird nicht geflucht!“ oder berichten Sie von eigenen Erfahrungen, wie man gegen Mobbing eintreten kann. Besprechen Sie das Gebot, dass wir einander lieben sollen, und wie Christus uns liebt (siehe Johannes 13:34). Inwiefern sollte sich dies darin widerspiegeln, wie wir miteinander umgehen?

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Kommunikationswege

Zweck

Entwickle Kommunikationsfähigkeiten und Führungsqualitäten.

Beschreibung

Bilden Sie Vierergruppen und verbinden Sie jedem Jugendlichen die Augen. Jede Gruppe erhält ein langes Seil, das zum Kreis geknotet ist. Die Gruppenmitglieder sollen innerhalb von 30 Sekunden mit ihrem Seil ein Quadrat bilden, ohne miteinander zu sprechen (Sie können sich auch eine andere Aufgabe ausdenken, die Gruppenarbeit erfordert). Welche Schwierigkeiten hatten sie dabei?

Sie sollen es noch einmal versuchen. Diesmal darf ein Teilnehmer aus jeder Gruppe seine Augenbinde abnehmen (es darf jedoch immer noch niemand sprechen). Inwiefern war es diesmal anders?

Sie sollen es ein drittes Mal versuchen. Derjenige, dessen Augen nicht verbunden sind, darf jetzt sprechen. Wie hat sich die Übung von den anderen beiden unterschieden? Sprechen Sie darüber, wie wichtig Sehvermögen (Durchblick und Voraussicht) und Verständigung bei der Führung anderer sind. Was lernen die Jugendlichen durch diese Aktivität über die Rolle eines Propheten, Sehers und Offenbarers?

Wiederholen Sie die Übung ein letztes Mal. Jetzt dürfen alle Beteiligten sehen und sprechen. Wie haben sie sich jetzt gefühlt, wo sie alle in der Lage waren, zu sehen und zur Lösung beizutragen? Was hat diese Aktivität damit zu tun, wie wir im Kollegium und in der Klasse zusammenarbeiten sollen?

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Kreis des Vertrauens

Zweck

Lerne, wie wichtig Teamarbeit ist und dass andere dir helfen, deine Ziele zu erreichen.

Beschreibung

Betonen Sie, wie wichtig es ist, dass sich bei dieser Aktivität alle sicher fühlen. Wenn jemand Rückenprobleme oder andere gesundheitliche Schwierigkeiten hat, sollte er nicht mitmachen. Die Jugendlichen sollen einen oder mehrere geschlossene Kreise bilden. Dabei schauen sie nach innen und stehen Schulter an Schulter. Jeder im Kreis ist dazu verpflichtet, vollständig vertrauenswürdig und bereit zu sein, die anderen im Kreis körperlich zu unterstützen. Ein Jugendlicher steht in der Mitte des Kreises, hat die Augen geschlossen und die Arme über der Brust verschränkt. Nachdem ein Signal ertönt ist, wird der Jugendliche gedreht und im Kreis umherbewegt, seine Füße bleiben jedoch die ganze Zeit in der Mitte. Wiederholen Sie das Ganze mit jedem Jugendlichen, der sich gern einmal vollständig auf die anderen verlassen möchte. Manch einer möchte vielleicht lieber zuschauen, anstatt sich in den Kreis zu stellen.

Stellen Sie anschließend diese Fragen, um die Jugendlichen zum Nachdenken anzuregen: Was war das für ein Gefühl, als ihr in der Mitte wart? Wofür könnte der Kreis stehen? Wann müssen wir uns auf andere verlassen und ihnen vertrauen? Wie werden wir vertrauenswürdig? Wie lernen wir, unser Vertrauen in den Heiland zu setzen?

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Lösungen „einflößen“

Zweck

Lerne Grundsätze der Gruppenarbeit.

Beschreibung

Bilden Sie Zweier- oder Dreiergruppen. Jede Gruppe bekommt 10 Strohhalme und etwa 60 Zentimeter Kreppklebeband. Jede Gruppe soll damit ein Floß bauen, das kleine Münzen tragen kann. Jede Gruppe hat 5 bis 10 Minuten Zeit, um ein Floß zu bauen, das ein paar Cents tragen kann. Sie dürfen nicht schon im Vorfeld ausprobieren, ob ihr Floß wirklich schwimmt. Die Flöße werden für die Prüfung in einem großen Spülbecken oder in einer Wanne zu Wasser gelassen. Die Flöße sollen 5 Minuten schwimmen. Dann werden nacheinander kleine Münzen auf die Flöße gelegt. Die Gruppe, deren Floß die meisten Münzen trägt, ohne unterzugehen oder umzukippen, gewinnt.

Wenn jede Gruppe ein Floß gebaut und ausprobiert hat, können sie die Flöße neu konstruieren und einen neuen Versuch wagen. Jede Gruppe verwendet dieselben Strohhalme wie vorher, erhält aber ein neues Stück Kreppklebeband.

Stellen Sie im Anschluss an das Spiel Fragen, um ein Gespräch zu beginnen. Wodurch war es einfach oder schwierig, das Floß zu planen? Wie habt ihr euch geeinigt, wie das Floß gebaut werden soll? Funktionierte das zweite Floß besser als das erste? Falls ja, warum? Wart ihr versucht, nachzusehen, was andere Mannschaften machten, während ihr euer Floß geplant habt? Wie ist der Bau eines Floßes mit der Arbeit in der Familie, dem Kollegium oder der Klasse zu vergleichen? Welche Grundsätze und Verhaltensweisen erleichtern es, in einer Familie oder Gruppe Probleme gut zu lösen?

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Mehr als die Summe der Einzelteile

Zweck

Erkenne, wie viel Gutes du erreichen kannst, wenn du mit den anderen Jugendlichen als Kollegium, Klasse oder Gruppe zusammenarbeitest.

Beschreibung

Tragen Sie jedem Jugendlichen auf, eine bestimmte Zutat für ein Rezept mitzubringen, das alle mögen (beispielsweise bringt einer ein Ei mit, ein anderer einen Teelöffel Salz und so weiter). Erklären Sie den Jugendlichen nicht im Voraus, worum es dabei geht. Führen Sie die Aktivität bei jemandem zu Hause oder anderswo durch, wo man kochen oder backen kann. Fragen Sie die Jugendlichen, ob sie gern nur die Zutat essen würden, die sie mitgebracht haben, oder ob diese vielleicht in Kombination mit anderen Zutaten besser schmecken könnte. Fragen Sie sie dann, was man aus den kombinierten Zutaten wohl zubereiten könnte. Lassen Sie die Jugendlichen eine Weile lang darüber spekulieren. Verraten Sie dann das Rezept und erklären Sie: So wie die Zutaten besser sind, wenn man sie mischt, nutzt es auch uns, wenn wir uns zusammenschließen und ein Kollegium bzw. eine Klasse bilden. Bereiten Sie das Rezept zu und lassen Sie die Jugendlichen das fertige Gebäck essen und darüber sprechen.

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Nicht-Geburtstagsfeier

Zweck

Lerne die anderen Jugendlichen kennen und feiere mit ihnen.

Beschreibung

Die Jugendliches sollen im Vorfeld einen einfachen Fragebogen zu ihrer Lieblingsfarbe, Lieblingsspeise, Hobbys usw. ausfüllen. Mischen Sie die Fragebögen und geben Sie dann jedem Jugendlichen einen Bogen, der zu jemand anderem gehört. Die Jugendlichen sollen zu der Aktivität (ohne Geld dafür auszugeben) eine selbstgemachte Karte, einen kurzen Brief oder ein kleines Geschenk für denjenigen mitbringen, dessen Fragebogen sie erhalten haben. Erklären Sie bei der gemeinsamen Aktivität, dass Sie den Nichtgeburtstag aller Anwesenden feiern. Spielen Sie Kindergeburtstagsspiele, reichen Sie Geburtstagsleckereien. Zum Schluss stellt jeder denjenigen vor, dessen Fragebogen er erhalten hat (und geht dabei auf die Antworten auf dem Bogen ein) und überreicht demjenigen seine Karte, seinen Brief oder sein Geschenk zum„Nichtgeburtstag“. Sie könnten die Jugendlichen den Fragebogen auch ausfüllen lassen, ohne ihren Namen darauf zu schreiben. Dann müssen die Jugendlichen anhand der Antworten raten, mit wessen Fragebogen sie zu tun haben.

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Sehen – erzählen – erschaffen

Zweck

Gute Kommunikationsfertigkeiten und Teamarbeit lernen.

Beschreibung

Ordnen Sie verschiedene Gegenstände (zum Beispiel Blöcke, Schulmaterial oder Haushaltsgegenstände) an. Dabei dürfen die Jugendlichen die Zusammenstellung nicht sehen. Teilen Sie die Jugendlichen in Gruppen ein und geben Sie ihnen die gleichen Gegenstände, damit sie eine gleiche Zusammenstellung erstellen können. Ein Mitglied aus jedem Team darf Ihre Zusammenstellung sehen. Dieses Teammitglied darf die Anordnung einem zweiten Teammitglied beschreiben, sonst aber niemandem. Das zweite Teammitglied soll dann mit dem Rest des Teams kommunizieren, aber ihm dürfen nur Ja-oder-Nein-Fragen gestellt werden. Falls nötig, kann das zweite Teammitglied mit dem ersten Rücksprache halten. Wenn alle Gruppen meinen, bereit zu sein, sollen sie ihre Zusammenstellung mit dem Original vergleichen. Was können die Jugendlichen bei dieser Aktivität über Führung und Kommunikation lernen? Was sagt es über die Propheten und Offenbarung aus?

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Vater-Tochter-/Mutter-Sohn-Verabredung

Zweck

Übe Umgangsformen für Verabredungen in einem ungezwungenen und sicheren Rahmen.

Beschreibung

Jeder Junge Mann soll seine Mutter einladen (oder seine Schwester, Tante und so weiter) und jede Junge Dame ihren Vater (oder ihren Bruder, Onkel und so weiter). Das Treffen findet für alle gemeinsam im Gemeindehaus statt. Die Jugendlichen sollen denjenigen, den sie eingeladen haben, begleiten, und ihn freundlich, respektvoll und rücksichtsvoll behandeln. Zu dem Anlass könnte man ein Abendessen veranstalten, ein Video der Kirche anschauen, Spiele spielen, etwas Neues lernen (wie zum Beispiel einen bestimmten Tanz) oder einen Sprecher beauftragen, Verhaltensregeln für Verabredungen zu erläutern. Nach dem Treffen sollen die Jugendlichen ihrem Verabredungspartner für den gemeinsam verbrachten Abend danken.

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Versteigerung von Dienstprojekten

Zweck

Erziele Einigkeit in der Klasse, im Kollegium oder in der Gruppe, indem ihr einander dient.

Beschreibung

Die Jugendlichen aus der Klasse, dem Kollegium oder der Gruppe (und eventuell Erwachsene aus der Gemeinde) schreiben auf, was sie für andere tun können (beispielsweise: „Ich helfe dir bei den Hausaufgaben“, „Ich bügele deine Sonntagsklamotten“, „Ich bereite dir ein leckeres Frühstück zu“ usw.). Bei der Aktivität sollen die Jugendlichen auf Fragen antworten, um sich Punkte dazuzuverdienen (beispielsweise können Sie Punkte an Jugendliche vergeben, die ihre Hausaufgaben erledigt haben, heute in den Schriften gelesen haben, etwas Blaues tragen usw.). Wenn jeder Jugendliche Punkte erhalten hat, versteigern Sie die Dienstprojekte anhand der Punkte. Nennen Sie den Jugendlichen ein Datum, bis wann sie ihre gute Tat erfüllt haben müssen.

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