„Exodus 7 bis 13: Überblick“, Altes Testament – Lehrerleitfaden für das Seminar, 2026
„Exodus 7 bis 13: Überblick“, Altes Testament – Lehrerleitfaden für das Seminar
Exodus 7 bis 11
Exodus 7 bis 13
Überblick
Der Herr zeigte dem Pharao mit einer Reihe von Plagen viele Male seine Macht. Die letzte Plage – die die Israeliten schließlich befreien sollte – war der Tod aller erstgeborenen Kinder in Ägypten. Der Herr gab jedoch Anweisungen dazu, wie die Plage an Menschen vorübergehen würde, die gehorsam ihr Vertrauen in ihn setzten (siehe Exodus 12:13). Um die Kinder Israel daran zu erinnern, dass der Herr sie aus Ägypten befreit hatte, führte er das Paschafest ein. Diese Woche gibt es auch eine Übung zum Beherrschen der Lehre.
Den Schülern helfen, einen persönlichen Bezug zu den behandelten Lehren zu finden. Verdeutlichen Sie ihnen: Wenn sie einen persönlichen Bezug zur Lehre des Erretters herstellen, gewinnt das, was sie lernen, für sie an Bedeutung und Nutzen. Ein Beispiel dafür finden Sie in Lektion 43, „Exodus 12 und 13, Teil 2“. Näheres dazu erfahren Sie unter „Der Erretter half den Menschen, nach Wahrheit zu suchen, sie zu erkennen und zu verstehen“ in der Anleitung Auf die Weise des Erretters lehren, Seite 23.
Unterrichtsvorbereitung
Anregungen und Hinweise für die Unterrichtsvorbereitung
Exodus 7 bis 11
Unterrichtsziel: Die Schüler sollen verstehen, wie man die Macht des Herrn erkennt und an ihn glaubt.
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Vorbereitungsaufgabe: Fordern Sie die Schüler auf, bis zum nächsten Unterricht auf Anzeichen für die Macht des Herrn in ihrem Leben zu achten.
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Anzuzeigende Inhalte: Die Übersicht über die Plagen und die beiden Fragen, die darauf folgen
Exodus 12 und 13, Teil 1
Unterrichtsziel: Die Schüler sollen spüren, wie wichtig der Erretter und sein Sühnopfer für sie sind.
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Vorbereitungsaufgabe: Bitten Sie die Schüler, über die Symbole für Jesus Christus nachzudenken, mit denen sie sich schon befasst haben. Bitten Sie sie, darüber nachzudenken, was diese Symbole über ihn aussagen. Anschließend sollen sie sich ein Symbol aussuchen und jemand anderem erklären, was es über Jesus Christus aussagt.
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Bild: Das Paschamahl
Exodus 12 und 13, Teil 2
Unterrichtsziel: Den Schülern helfen, dass sie an den Erretter denken, wenn sie sich auf das Abendmahl vorbereiten und daran teilnehmen.
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Vorbereitungsaufgabe: Bitten Sie die Schüler, sich darauf vorzubereiten, von etwas zu erzählen, was ihnen geholfen hat, vor, während oder nach dem Abendmahl an den Erretter zu denken. Das könnte zum Beispiel ein Lieblingsbild, eine Schriftstelle, ein Kirchenlied oder ein Zitat sein.
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Anzuzeigendes Material: Ein Bild oder ein Gegenstand, der jemandem hilft, sich an etwas oder jemanden zu erinnern, das oder der ihm wichtig ist
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Bilder: Ein Bild von Jesus Christus; Das Paschamahl; Jesus Christus beim Abschiedsmahl
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Video: „Das Abschiedsmahl“ (5:55), zunächst von Minute 0:00 bis 1:18, dann von Minute 2:13 bis 3:15
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Material für die Schüler: Papier und Zeichenutensilien
Übung 3 zum Beherrschen der Lehre
Unterrichtsziel: Die Schüler sollen die Schlüsselaussagen aus den Schriftstellen zum Beherrschen der Lehre auswendig lernen und die göttlichen Grundsätze zum Erlangen geistiger Erkenntnis anwenden.
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Vorbereitungsaufgabe: Bitten Sie die Schüler, eine oder zwei Schriftstellen zum Beherrschen der Lehre aus dem Alten Testament auszuwählen und die Schriftstellenangabe und die Schlüsselaussage auswendig zu lernen. Wenn sie möchten, können sie auch die ganze Schriftstelle auswendig lernen. Bitten Sie sie, darüber nachzudenken, inwiefern es ihnen helfen könnte, wichtige Formulierungen oder Schriftstellen auswendig zu lernen.
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Anzuzeigende Inhalte: Eine Liste der Schriftstellen zum Beherrschen der Lehre, mit denen sich die Schüler bisher befasst haben. Eine Liste der Schriftstellen des Alten Testaments zum Beherrschen der Lehre und deren Schlüsselaussagen finden Sie im Grundlagenheft.
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Material für die Schüler: Der Wegweiser Für eine starke Jugend; der Abschnitt „Welchen Segen es bringt, keusch zu sein“ in Elder David A. Bednars Generalkonferenzansprache „Wir glauben, dass es recht ist, keusch zu sein“ (Liahona, Mai 2013, Seite 43f.)