Im Glauben an Jesus Christus leben
Er ist der Urheber und Vollender unseres Glaubens
In der Anfangszeit der Kirche war es nicht immer leicht, ein Nachfolger Jesu Christi zu sein. Manchmal hassten die Leute die Mitglieder der Kirche oder machten sich über sie lustig, weil sie etwas anderes glaubten. Paulus wollte ihnen helfen, weiterhin Glauben an Jesus Christus zu haben.
Paulus schrieb einen Brief an die hebräischen, also jüdischen, Heiligen. Er erklärte: Glaube ist, wenn man etwas glaubt und es erhofft, auch wenn man es nicht sehen kann. An Jesus Christus zu glauben bedeutet, dass man auf ihn und seine Verheißungen vertraut, auch wenn man die erhofften Segnungen noch nicht empfangen hat.
Paulus wollte, dass die hebräischen Heiligen in Schwierigkeiten Glauben haben. Er erinnerte sie an Geschichten aus den heiligen Schriften, in denen Menschen großen Glauben hatten.
Paulus erzählte zum Beispiel von Noach. Gott gebot Noach, eine Arche zu bauen. Sie sollte seine Familie vor der Flut retten. Noach hatte Glauben und war gehorsam, obwohl es noch gar nicht regnete.
Abraham und Sara glaubten und verließen ihr Zuhause. Gott hatte ihnen nämlich versprochen, sie an einen besseren Ort zu führen. Sie glaubten auch an Gottes Verheißung, dass sie eine sehr große Familie haben würden, obwohl sie alt waren und gar keine Kinder hatten.
Paulus erzählte auch von Jochebed. Sie war die Mutter von Mose. Sie hatte Glauben und versteckte Mose, als er noch ein Baby war. So beschützte sie ihn vor einem bösen König.
Mose wuchs in Ägypten auf. Er war reich und es ging ihm gut. Aber er gab all das auf, weil er an Gott und seine Segnungen glaubte.
Aufgrund seines Glaubens führte Mose das Volk Gottes aus der Sklaverei. Die Israeliten zogen trockenen Fußes durch das Rote Meer.
Paulus erzählte auch von Rahab. Sie hatte Glauben und wollte Gottes Volk helfen, obwohl sie in ihrer Stadt die einzige war, die an den Herrn glaubte. Rahabs Glaube rettete ihre Familie.
Paulus sagte: Diese Beispiele helfen uns, an Jesus Christus zu glauben, auch wenn das Leben schwierig ist. Wir können von unseren Sünden umkehren und zu Jesus aufblicken, dem Urheber und Vollender unseres Glaubens. Er war bereit, für uns zu sterben, weil er wusste, dass sein Sühnopfer große Freude und Heilung bringen würde.