Lukas 24:1-12,36-49; Johannes 20
Er ist auferstanden
Jesus Christus überwindet für alle Menschen den Tod
Die Jünger Jesu legten seinen Körper ins Grab. Sie wollten seinen Körper noch besser versorgen, aber es war fast Sabbat. Sie hatten vor, nach dem Sabbat wiederzukommen.
Am dritten Tag nach dem Tod Jesu gingen Maria aus Magdala und andere frühmorgens zum Grab.
Als sie ankamen, sahen sie, dass der Stein, der vor dem Grab gelegen hatte, weggerollt war. Sie gingen ins Grab, aber der Körper Jesu war nicht da.
Maria lief zu Petrus und Johannes und sagte: Jemand hat den Körper Jesu weggenommen. Petrus und Johannes liefen zum Grab.
Als sie zum Grab kamen, gingen Petrus und Johannes hinein. Sie sahen, dass der Körper Jesu nicht mehr da war. Das Tuch, in das er eingewickelt gewesen war, lag noch da.
Petrus und Johannes gingen nach Hause, Maria aber blieb beim Grab und weinte. Sie schaute in das Grab und sah zwei Engel. Die Engel fragten Maria: Warum weinst du? Sie sagte: Jemand hat den Körper Jesu weggenommen, und ich weiß nicht, wo er ist.
Dann kam Jesus, aber Maria wusste nicht, dass er es war. Jesus fragte sie: Frau, warum weinst du? Maria dachte, es sei der Gärtner. Sie fragte ihn: Weißt du, wo der Körper Jesu ist?
Jesus sagte zu ihr: Maria! Sie drehte sich um. Jetzt wusste sie, dass es Jesus war! Sie antwortete: Meister. Jesus bat sie: Sag den anderen Jüngern, dass ich zu meinem Vater im Himmel gehen muss. Maria ging zu den anderen Jüngern und sagte ihnen: Ich habe Jesus gesehen. Er lebt wieder!
Am Abend waren viele Apostel beisammen. Sie schlossen die Türen, weil sie fürchteten, die jüdischen Führer könnten versuchen, sie zu finden. Plötzlich sahen sie Jesus mitten unter ihnen stehen. Zuerst hatten sie Angst. Sie dachten, er sei ein Geist. Jesus sagte: Friede sei mit euch!
Lukas 24:33-38; Johannes 20:19
Jesus forderte die Apostel auf, seine Hände und Füße zu berühren. Sie sollten wissen, dass er einen Körper hat, nicht nur einen Geist. Er aß sogar Fisch und Honig mit ihnen. Die Jünger freuten sich sehr, ihn zu sehen!
Lukas 24:39-44; Johannes 20:20
Dann erklärte Jesus seinen Aposteln die Schriftstellen, in denen von seinem Tod und seiner Auferstehung die Rede war. Er wollte, dass sie allen Menschen verkündeten, dass sie dank ihm umkehren und Vergebung erlangen konnten. Die Apostel sollten seine Zeugen sein.
Der Apostel Thomas war nicht da, als Jesus kam. Er sagte: Ich kann nur dann glauben, dass Jesus lebt, wenn ich die Nägelmale an seinen Händen sehen kann.
Acht Tage später kamen die Jünger zusammen. Jesus erschien wieder. Dieses Mal war Thomas dabei.
Jesus sagte zu Thomas: Berühre die Wunden in meinen Händen und an meiner Seite. Sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete: Mein Herr und mein Gott. Nun glaubte Thomas, dass Jesus auferstanden war. Jesus sagte: Gesegnet ist, wer an mich glaubt, auch wenn er mich nicht gesehen hat.