Für eine starke Jugend
Wie kann ich optimistisch durchs Leben gehen?
Für eine starke Jugend, Februar 2026


Nur online: Ein Apostel antwortet

Wie kann ich optimistisch durchs Leben gehen?

Hier sind drei Dinge, die ihr tun könnt, um optimistisch, fröhlich und guten Mutes zu sein.

Eine Jugendliche

Ich möchte einige Gedanken dazu teilen, was es bedeutet, mit einer positiven Einstellung durchs Leben zu gehen. Ich möchte, dass ihr optimistisch, fröhlich und guten Mutes seid − und dass ihr euch im und durch das Evangelium Jesu Christi verbunden fühlt, sodass ihr mit dem Erretter eins sein könnt.

Wir leben in einer turbulenten Zeit − ich habe noch nie so viel Unhöflichkeit, Negativität und Wut erlebt. Überall auf der Welt gibt es viele Menschen, die niedergeschlagen und entmutigt wirken.

Ich hoffe, dass ihr verstehen könnt, wie wichtig es ist, dass ihr versucht, mit einer positiven Einstellung durchs Leben zu gehen und mit unserem Erretter eins zu sein.

Seid dankbar

Optimistisch und guten Mutes zu sein, ist eine Entscheidung, die jeder von uns treffen kann. Diese Einstellung beginnt für gewöhnlich mit Dankbarkeit. Dankbarkeit ist der erste Schritt, um optimistisch und guten Mutes zu sein.

Es gibt vieles, wofür wir dankbar sein können. Wir leben in der letzten Evangeliumszeit, und das wiederhergestellte Evangelium Jesu Christi kann uns nicht nur in diesem Leben Führung geben, sondern ermöglicht uns auch eine strahlende, herrliche Zukunft im nächsten Leben.

Seid eins

In der Lehre und Kultur des Evangeliums Jesu Christi steckt Optimismus. Der Plan des Glücklichseins ist der Plan eines liebevollen Vaters im Himmel, der alle seine Kinder segnen möchte. Dieser Plan ist allumfassend und es gibt keine Einschränkungen aufgrund von ethnischer oder kultureller Herkunft.

Ich bete dafür, dass wir allen Kindern unseres Vaters auf noch umfassendere Weise vom Evangelium erzählen können. Ich bete auch dafür, dass wir trotz unserer Unterschiede einig sein und mit dem Erretter eins sein können.

Die flehentliche Fürbitte des Erretters für uns gefällt mir in diesem Zusammenhang besonders gut. Dieses Ereignis fand buchstäblich in den letzten Stunden seines irdischen Lebens statt, wie im Johannesevangelium berichtet wird. Dieses Gebet, das sich auf alle Jünger Christi bezieht − also auch auf uns − war eine Bitte des Erretters an seinen Vater: „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein.“ Im folgenden Vers fährt der Erretter fort: „Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind.“ Vor seinem Verrat und seiner Kreuzigung betete Christus um Einigkeit.

Zu Beginn der Wiederherstellung des Evangeliums Jesu Christi wurde uns eine große Aufgabe für unsere Evangeliumszeit übertragen. Der Weg der Rechtschaffenheit wurde vom Herrn auf einfachen, aber ewigen Grundsätzen gegründet: Wir sollen unsere Brüder und Schwestern achten wie uns selbst. Wir sollen Tugend und Heiligkeit üben. Wir sollen eins sein. Wenn wir nicht eins sind, dann sind wir nicht sein.

Um eins zu sein, können wir aus der Vergangenheit lernen und uns auf die Zukunft vorbereiten.

Wie können wir in dieser uneinigen und streitsüchtigen Welt Frieden finden?

  • Wir können in der Welt sein, aber nicht von der Welt.

  • Wir können fest entschlossen sein, nicht zuzulassen, dass die Schlechtigkeit, die Streitigkeiten und die Spaltungen der Welt in die Heiligkeit unserer vereinten Bemühungen, dem Erretter nachzufolgen und ihn anzubeten, in unser Zuhause und in unsere Familie eindringen.

  • Wir können mit einer positiven Einstellung durchs Leben gehen, indem wir standhaft auf dem Weg der Bündnisse bleiben.

  • Auch wenn wir die Entscheidungen anderer nicht kontrollieren können, können wir doch den Frieden erlangen, der persönlicher Rechtschaffenheit entspringt.

Wir können, egal wo wir leben, in unseren Gemeinden einig sein. Der Apostel Paulus war sich bewusst, dass die Berufungen, der Dienst und die Beiträge der Mitglieder alle ganz unterschiedlich, aber gleichermaßen wichtig sind. Er verglich die einzelnen Körperteile des menschlichen Körpers mit der Organisation der Kirche. Jeder Körperteil ist für den ganzen Körper wichtig.

Einigen Mitgliedern fällt es schwer, zu erkennen, dass sie für die Gemeinschaft der Heiligen wichtig sind und dass sie gebraucht werden. Der Apostel Paulus wollte uns vermitteln, dass jedes Mitglied gebraucht wird und wichtig ist.

Jesus Christus

Richtet den Blick auf den Erretter

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn ihr den Erretter in eurem Leben in den Mittelpunkt stellt, könnt ihr mit einer positiven Einstellung durchs Leben gehen und Freude haben.

Präsident Nelson hat es folgendermaßen auf den Punkt gebracht:

„Das Leben ist voller Umwege und Sackgassen, Prüfungen und Herausforderungen jeder Art. Wir alle haben schon Zeiten durchgemacht, in denen Drangsal, Angst und Verzweiflung uns fast verzehrt haben. Dennoch sind wir hier, damit wir Freude haben?

Ja! Die Antwort ist unmissverständlich Ja! …

Heilige können unter allen Umständen glücklich sein. Wir können Freude verspüren, selbst wenn wir einen schlechten Tag, eine schlechte Woche oder sogar ein schlechtes Jahr erleben.

Die Freude, die wir empfinden, hat wenig mit unseren Lebensumständen und vielmehr damit zu tun, worauf wir im Leben den Blick richten.“

Und wir richten ihn auf den Erretter!

Ich bezeuge: Wenn wir fest entschlossen sind, mit einer positiven Einstellung durchs Leben zu gehen, unseren Blick auf das Licht des Erretters zu richten und uns von ihm führen zu lassen, bleiben wir auf dem Weg der Bündnisse. Wenn wir den Erretter lieben, ihm nachfolgen und ihn verehren, werden wir „Frieden in dieser Welt und ewiges Leben in der künftigen Welt“ haben.