Für eine starke Jugend
Willst du glücklicher sein? Dann sei dankbar!
Für eine starke Jugend, Februar 2026


Willst du glücklicher sein? Dann sei dankbar!

Wenn gerade so manches drunter und drüber geht, hilft dir eine dankbare Einstellung, dich auf das Positive zu konzentrieren und dir die Hoffnung zu bewahren

Jemand unter Regenwolken und jemand, der umgeben ist von Vögeln, Schmetterlingen und Blumen

Illustrationen von Maggie Stephenson

Wir werden immer so glücklich sein, wie wir auch dankbar sind.“

Dieses Zitat von Elder Gary B. Sabin von den Siebzigern besagt: Wie glücklich du bist, hängt davon ab, wie dankbar du bist. Und das ist auch logisch, denn wenn man dankbar ist, konzentriert man sich auf das Positive statt auf das Negative.

Trotzdem läuft im Leben nicht immer alles wie geplant. Unerwartete Veränderungen können dazu führen, dass du nicht glücklich, sondern eher gestresst, traurig oder frustriert bist. Doch wenn alles schwierig ist, kann Dankbarkeit dir helfen, die Hoffnung zu bewahren. Hier sind drei Möglichkeiten, mehr Dankbarkeit in dein Leben zu bringen.

1. Halte nach Gutem Ausschau

Oft ist es am schwersten, dankbar zu sein, wenn man das Gefühl hat, dass einem etwas fehlt. Aber welche Segnungen übersiehst du vielleicht, wenn du dich auf das konzentrierst, was du nicht hast, anstatt auf das, was du hast?

Wenn du nach Gutem Ausschau hältst, lässt sich das mit der Zeit immer leichter entdecken.

2. Bedanke dich beim Geber

Vergiss beim Aufzählen deiner Segnungen nicht, von wem sie kommen.

Wenn du dem Vater im Himmel für seine Gaben dankst – so auch für seinen Sohn –, kann das deine Liebe zu ihm und deinen Glauben an ihn vertiefen. Elder D. Todd Christofferson vom Kollegium der Zwölf Apostel hat erklärt: „Wenn wir Gott dankbar sind und dies auch zum Ausdruck bringen, erfüllen wir unsere Gottesverehrung mit einem Gefühl freudiger Erneuerung.“ Und das schenkt dir Freude und Kraft und trägt dazu bei, dass dein Zeugnis fest bleibt.

3. Konzentriere dich auf den Plan des himmlischen Vaters

Dankbarkeit bedeutet natürlich nicht, dass man Schwieriges ignoriert oder ständig glücklich ist. Auch Jesus Christus hat Schmerz empfunden und zugelassen (siehe Alma 7:11; Lehre und Bündnisse 19:18,19). Kummer gehört zum Erdenleben.

Doch was auch geschieht, eines ändert sich nie: der Plan der Barmherzigkeit des himmlischen Vaters. Aller Kummer, alle Schmerzen, die du erlebst, kommen durch Jesus Christus und sein Sühnopfer in Ordnung (siehe Offenbarung 21:4).

Elder Dieter F. Uchtdorf vom Kollegium der Zwölf Apostel hat erklärt: „In schwierigen Zeiten dankbar zu sein, bedeutet ja nicht, dass uns die gegebenen Umstände gefallen. Es bedeutet aber durchaus, dass wir mit gläubigem Auge über die Schwierigkeiten hinausblicken.“