2025
Mit Jesus Christus steht uns das Beste noch bevor
Für eine starke Jugend, September 2025


Mit Jesus Christus steht uns das Beste noch bevor

Auf die Freude, die Jesus Christus anbietet, kannst du immer zugreifen

Denk darüber nach, wann du schon einmal geglaubt hast, die Welt würde untergehen. Nein, im Ernst! Hast du schon einmal etwas so Schwieriges erlebt, dass du dachtest, das würdest du nicht überstehen?

Na gut, vielleicht bist du nicht wirklich davon ausgegangen, dass die Welt untergeht. Aber kam es dir so vor, als würde deine Welt zusammenbrechen? Das kann alles Mögliche gewesen sein, zum Beispiel als du eine wichtige Prüfung nicht bestanden hast, ein guter Freund umgezogen ist oder ein geliebter Mensch unerwartet gestorben ist.

Ganz gleich, wie du in der Vergangenheit mit solchen Herausforderungen umgegangen bist, schau dich jetzt an: Du hast überlebt! Aber es kommt noch besser: Die Propheten und Apostel erinnern uns daran, dass es nicht nur darum geht, unsere jetzigen und auch künftige Schwierigkeiten irgendwie zu überleben. Wir können inmitten dieser Schwierigkeiten Freude finden.

„Das Beste kommt erst noch“

Der Erretter litt in Getsemani und am Kreuz mehr, als wir es uns vorstellen können. Die Schmerzen, Krankheiten und Sünden der ganzen Welt zu tragen (siehe Alma 7:11-13) – das wäre wohl, gelinde gesagt, schwierig! Aber Jesus hat das alles überwunden.

Elder Patrick Kearon vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gesagt: „Ja, wir sinnen über das Leiden und die Ungerechtigkeit nach, die dem Erlöser wegen unserer Sünden auferlegt wurden, und das führt unweigerlich zu ernüchternder Selbstreflexion. Aber manchmal kommen wir nicht weiter als bis zum Garten, zum Kreuz oder ins Gartengrab. Wir streben nicht weiter empor zu der Freude über das Grab, das sich auftat, dem Überwinden des Todes und dem Sieg Christi.“

Das leere Grab

Dank Jesus Christus müssen wir nicht in unserem eigenen Leid steckenbleiben. Wir können vorangehen und sogar mit Freude und Vertrauen in die Zukunft blicken.

Wenn also das Leben so schwierig ist, dass wir meinen, wir könnten es nicht bewältigen, rufen wir uns am besten in Erinnerung, was Präsident Russell M. Nelson gesagt hat: „Das Beste kommt erst noch!“ Was für eine schöne, beruhigende Verheißung! Präsident Nelson weiß viel über den Schmerz und den Kummer, den die Welt jeden Tag erlebt. Und doch kann er immer noch sagen: „Das Beste kommt erst noch!“

Inwiefern würde sich dein Blickwinkel ändern, wenn du wirklich wüsstest, dass das Beste noch vor dir liegt? Inwiefern würde dies die Art und Weise verändern, wie du den Herausforderungen des Lebens begegnest?

Christus im Blick behalten

Das Zweite Kommen Jesu Christi ist ein zukünftiges Ereignis, und Präsident Nelson hat uns aufgefordert, uns darauf zu freuen.

Bevor du nun konterst, dass Aussagen wie „Die Menschen werden vor Angst vergehen“ (Lukas 21:26) oder die Vorhersage, dass Vernichtung auf die Schlechten herabkommt, doch eher nicht danach klingen, dass das Beste noch kommt, lass uns etwas klarstellen: Hier geht es um das Zweite Kommen Jesu Christi. Uns entgeht das Wesentliche, wenn wir ihn aus dem Blick verlieren. Er ist „das Beste“, was erst noch kommt. Er ist der Anlass zur Freude! Präsident Nelson hat es so gesagt: „Das Beste kommt erst noch …, denn der Erretter kehrt zurück!“

Jesus Christus erscheint den Nephiten

Schauen wir uns zum Beispiel die Nephiten an. Obwohl sie sich auf einem ganz anderen Kontinent befanden, erlebten sie nach dem Tod des Erretters Unheil wie das beim Zweiten Kommen: Tod, Zerstörung, Naturkatastrophen. Ganze Städte versanken im Meer (siehe 3 Nephi 8).

Aber nach all dieser Erschütterung wussten die Gläubigen letztlich doch, dass die Katastrophen ein Zeichen für den Tod des Erretters waren. Genau in dem Moment, als sie über Jesus Christus und die Zeichen sprachen, die sie gesehen hatten, erschien ihnen der Erretter (siehe 3 Nephi 11:1-11).

Stell dir vor, wie groß die Freude der Nephiten war! Nach dieser verheerenden Zerstörung nahm sich der Erretter ihrer an und heilte sie. Nach all der Angst und Panik freuten sich die Nephiten und priesen Gott, dass sie ihrem Erretter begegnen durften (siehe 3 Nephi 11:14-17).

Es kann sein, dass der Erretter in diesem Leben nicht leibhaftig so zu dir kommt wie zu den Nephiten. Aber du kannst ihn kennenlernen, indem du in den heiligen Schriften liest, vom Abendmahl nimmst, Bündnisse schließt und so weiter. Er kann dir helfen, jetzt und in Zukunft Freude zu empfinden, unabhängig von deinen Lebensumständen.

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Während wir warten …

Das Zweite Kommen des Erretters könnte noch zu deinen Lebzeiten stattfinden, vielleicht aber auch nicht. Doch in jedem Fall kannst du schon jetzt Freude in Jesus Christus haben.

Präsident Nelson verkündete die folgende inspirierende Wahrheit, die uns hilft, während wir die Rückkehr des Erretters erwarten: „Meine lieben Brüder und Schwestern: Viel Wunderbares liegt noch vor uns. Die Tage werden kommen, da sich die Macht des Erretters in einer Großartigkeit kundtun wird, wie es die Welt noch nie gesehen hat. Zwischen dem heutigen Tag und der Zeit, da er ,mit Macht und großer Herrlichkeit‘ zurückkehren wird, wird der Erretter den Glaubenstreuen unzählige Vorzüge, Segnungen und Wunder erweisen.“

Mit anderen Worten: Wir können in Christus Frieden und Freude finden – jetzt, bis zu seiner Rückkehr und immerdar. Jesus Christus ist das Licht am Ende jedes Tunnels. Er ist die Freude in persönlicher Not. Er ist die Befreiung von Furcht. Er ist dein Erretter. Wenn du den Blick auf ihn richtest, sind hier, jetzt und immerdar Frieden und Freude für dich greifbar.