2025
Stress, der Geist und die heiligen Schriften
Für eine starke Jugend, September 2025


Stimmen von Jugendlichen

Stress, der Geist und die heiligen Schriften

Eine Jugendliche

Illustration von Katelyn Budge

Ich bin in meinem Leben schon oft umgezogen. Vor ein paar Jahren zogen wir für kurze Zeit nach Dubai. Als ich meinen Koffer auspackte, lagen da zuletzt, ganz unten, meine Schriften. „Lies mal wieder darin“, dachte ich bei mir. Das machte ich auch, was eigentlich ungewöhnlich ist, denn ich bin nicht immer gut darin, Eingebungen zu folgen. Ich fing ganz vorne an und las etwa fünf, sechs Kapitel.

Später wurde ich gebeten, in der Kirche eine Ansprache zu halten. Ich hatte das Gefühl, ich solle darüber sprechen, wieso das Schriftstudium wichtig ist. Als ich meine Ansprache aufschrieb, dachte ich mir: „Wow, ich sollte wirklich mehr in den heiligen Schriften lesen.“ Irgendwie entwickelte sich daraus eine Art Wettbewerb zwischen mir und meinem Vater. Er war im Buch Alma, und ich wollte ihn einholen. Ich begann, jeden Tag in den Schriften zu lesen – manchmal sogar 10 oder 15 Kapitel.

Mit der Zeit hatte ich viel mehr geistige Erlebnisse. Wenn man so viel liest, schafft das Raum für persönliche Offenbarung. Ich nahm mir wirklich Zeit für den Herrn.

Und ich führte ein Tagebuch mit geistigen Erlebnissen. Einmal schrieb ich: „Ich habe in 3 Nephi gelesen, wie Jesus Christus zu den Menschen herabkam und was er alles Wunderbares tat. Ich habe mich dem Vater im Himmel und Jesus Christus heute so nah gefühlt.“

Ich war wirklich überrascht, wie viele Erlebnisse ich hatte – vor allem, wenn ich darauf achtete. Erstaunt merkte ich: „Gott spricht wirklich oft zu mir.“

Das Schriftstudium hat mir wirklich geholfen, vor allem bei all dem psychischen Stress, den ich durch die vielen Umzüge hatte. Die Schriften enthalten die Worte Christi. Er spricht durch sie zu uns. Durch seine Worte kann ich ihm näherkommen.

Eine Jugendliche

Linnaea E., 16, Hawaii

spielt gerne Tennis, geht wandern, surft und spielt Klavier