Die Geburt Christi
Einige Details rund um die Weihnachtsgeschichte können uns helfen, uns auf den Erretter zu besinnen.
Illustrationen von Caroline Vibbert
Betlehem
Auf Hebräisch bedeutet Betlehem „Haus des Brotes“. Manchmal wird sie auch die Stadt Davids genannt, aus dessen Geschlecht der Messias kommen sollte (siehe Jeremia 23:5; Johannes 7:42). Samuel salbte David in Betlehem zum König (siehe 1 Samuel 16:1-13). Es wurde prophezeit, dass der Messias dort geboren werden würde (siehe Micha 5:2).
Herberge
Das griechische Wort für Herberge konnte sich auf jede zeitweilige Unterkunft beziehen, auch auf ein Gästezimmer. Maria „legte [das Christuskind] in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war“ (Lukas 2:7). (In der Joseph-Smith-Übersetzung ist im Englischen von „Herbergen“ die Rede.) „Kein Platz“ könnte bedeuten, dass Maria und Josef abgewiesen wurden oder dass es dort, wo sie hätten unterkommen können, nicht möglich war, ein Kind zur Welt zu bringen. Sie begaben sich dann jedenfalls dorthin, wo es eine Krippe gab.
Krippe
Eine Krippe ist ein erhöhter Kasten oder ein Trog, in dem sich Tierfutter befindet. Im alten Judäa waren Krippen meistens aus Stein gebaut. Herbergen hatten Innen- oder Eingangshöfe mit Krippen, und im großen Hauptraum in vielen Häusern gab es ebenfalls Krippen. Dort konnten Tiere über Nacht bleiben.
Windeln
Schon seit vielen tausend Jahren wickeln Mütter ihr Neugeborenes oft in eine Decke oder ein Tuch. Das beruhigt und tröstet das Baby, das sich ja erst einmal daran gewöhnen muss, dass es nicht mehr im Mutterleib ist. Das Tuch, das Maria benutzt hat, könnte mit einem Symbol versehen gewesen sein, das auf die Familie hinwies.
Maria und Josef
Sie waren gute, rechtschaffene Menschen und stammten beide von David ab. Beiden war ein Engel erschienen, um sie auf die Geburt des Erretters vorzubereiten (siehe Matthäus 1:18-25; Lukas 1:26-38). Nach Betlehem waren es 100 bis 140 Kilometer. Maria war auf der Reise schwanger.
Hirten
In der Nähe von Betlehem hüteten Hirten ihre Herden. Einigen Gelehrten zufolge durften in der Nähe einer Stadt nur solche Schafe gehalten werden, die für Opfer am Tempel bestimmt waren. Die Hirten damals könnten also Schafe gehütet haben, die das Opfer Jesu Christi für uns darstellen sollten (siehe Mose 5:6,7). Die Hirten verließen ihre Herden, um den Messias zu sehen, dessen Sühnopfer die Tieropfer ablösen würde.
Das Christuskind
Jesus Christus ist die Hauptperson der Weihnachtsgeschichte – und in unserem Leben.