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Was bedeutet Auferstehung für mich?
Dank der Auferstehung Christi wird jeder mit einem erneuerten Körper auferstehen
In der Osterzeit sprechen wir oft über die letzte Woche Christi, seinen Tod und seine Auferstehung. Gedenkt man dieser Ereignisse, könnte man sich gut die Frage stellen: „Was bedeutet das eigentlich für mich?“
Die Auferstehung gehört zu Gottes Plan
Präsident Dallin H. Oaks, Erster Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, hat gesagt: „Um uns von Tod und Sünde zurückzufordern, war im Plan unseres himmlischen Vaters ein Erretter vorgesehen. Durch seine Auferstehung sollte ein jeder vom Tod erlöst werden.“
Während des Erdenlebens sind wir körperlich und geistig von der Gegenwart Gottes getrennt (siehe Alma 42:6-9). Christus wurde – gemäß dem Erlösungsplan – als Sterblicher auf die Erde gesandt, wo er für jeden von uns den Weg zurück in die Gegenwart des himmlischen Vaters bereitete. „Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.“ (1 Korinther 15:22.) Elder D. Todd Christofferson vom Kollegium der Zwölf Apostel hat erklärt: „Durch den Erlöser [kommt] alles in Ordnung. Keine Ungerechtigkeit während des Erdenlebens währt ewig, nicht einmal der Tod, denn Christus stellt das Leben wieder her. Dank seiner vollkommenen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit gibt es keine Schädigung, keine Behinderung, keinen Betrug, keine Misshandlung und keinen Missbrauch, die nicht letztlich ausgeglichen werden.“
Inwiefern hilft es Ihnen, sich Christus zuzuwenden, wenn Sie die Rolle des Erretters in Gottes Plan kennen?
Lesevorschläge:
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Dallin H. Oaks, „Der große Plan“, Liahona, Mai 2020, Seite 93-96
Christus bietet uns reinigende Macht an
Wenn wir sündigen, fühlen wir uns vielleicht schuldig oder schämen uns, aber Christus kann „uns von allem Unrecht [reinigen]“ (1 Johannes 1:9), sofern wir umkehren. Dank seines Sühnopfers und seiner Auferstehung hat Christus die Macht, uns zu läutern und zu reinigen (siehe Maleachi 3:3).
Elder Ronald A. Rasband vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gefragt: „Sind wir immerzu dankbar für das unvergleichliche Sühnopfer Jesu Christi? Verspüren wir dessen reinigende Macht – in diesem Augenblick?“
Wie haben Sie schon die reinigende Macht Jesu Christi erlebt?
Lesevorschläge:
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Henry B. Eyring, „Immer an ihn denken“, Der Stern, Juli 1995, Seite 23f.
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Boyd K. Packer, „Reingewaschen“, Der Stern, Juli 1997, Seite 8ff.
Die Auferstehung ist ein Quell der Hoffnung
Weil Jesus Christus den Tod besiegt hat, „hat das Grab keinen Sieg“ (Mosia 16:8).
Elder Gerrit W. Gong vom Kollegium der Zwölf Apostel hat erklärt, dass zur Auferstehung gehört, „dass ‚jedes Glied und Gelenk‘ in seiner ‚rechten und vollkommenen Gestalt‘ physisch wiederhergestellt wird – ‚ja, auch nicht ein Haar des Hauptes wird verloren sein‘ (Alma 40:23). Diese Verheißung schenkt denen Hoffnung, die Gliedmaßen verloren haben, die nicht mehr sehen, hören oder gehen können oder die sich wegen einer unerbittlichen Krankheit, psychischen Erkrankung oder sonstigen Einschränkung verloren glauben. Christus findet uns. Er heilt uns.“
Wie können Sie der Hoffnung auf Auferstehung noch größeren Raum in Ihrem Leben geben?
Lesevorschläge:
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M. Russell Ballard, „Hoffnung in Christus“, Liahona, Mai 2021, Seite 53–56