2025
Die Auferstehung Jesu Christi schenkt uns Hoffnung
April 2025


Nur online: Aussagen von Führern der Kirche in den sozialen Medien

Die Auferstehung Jesu Christi schenkt uns Hoffnung

Was lebende Propheten und weitere Führer der Kirche in den sozialen Medien über die Auferstehung gesagt haben

Jesus Christus erscheint Maria aus Magdala

Der auferstandene Messias, Darstellung von Walter Rane

Ostern erinnert uns daran, dass dieses Leben zwar ein Ende hat, aber nicht das Ende ist. Dank Jesus Christus werden wir mit unserem physischen Körper wiedervereint und können auch mit unseren Lieben wiedervereint werden. Sein unbegrenztes Opfer ist die größte Hoffnung, die wir auf unserem Lebensweg haben können.

Präsident Russell M. Nelson hat gesagt:

„Ich bin dankbar, dass ich an jenem Samstag im Jahr 2005 gerade zuhause war. Meine erste Frau Dantzel und ich hatten die Hausarbeit erledigt und wollten uns nun ein paar Minuten ausruhen. Wir saßen auf dem Sofa, hielten uns an der Hand und schauten uns im Fernsehen eine Sendung an.

Kurz darauf glitt Dantzel völlig unerwartet und friedlich in die Ewigkeit hinüber. Meinen Bemühungen, sie wiederzubeleben, war kein Erfolg beschieden. Ich war erschüttert und vor Kummer wie gelähmt. Meine beste Freundin seit fast 60 Jahren weilte nicht mehr unter uns.

Zehn Jahre zuvor war eine meiner Töchter ihrem Krebsleiden erlegen. Emily war damals erst 37 Jahre alt. 2019 raffte diese schreckliche Krankheit die zweite meiner lieben Töchter dahin. Wendy wurde nur 67.

In Zeiten eines solchen Verlusts bin ich von Herzen dankbar für mein Zeugnis vom Herrn Jesus Christus. In seinem Sieg über das Grab nehmen wir die Verheißung unserer eigenen Auferstehung wahr.

‚Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde‘ (Matthäus 28:18), verkündete der Erretter nach seiner Auferstehung. Diese Macht umfasst auch die Schlüssel der Auferstehung. Ich weiß, er wird sich dieser Schlüssel bedienen, um Dantzel, Emily und Wendy aufzuerwecken – und ebenso wird er mithilfe dieser Schlüssel auch alle anderen Menschen auferwecken.

Für Gottes Kinder bedeutet die Auferstehung, dass Alter, Verfall und Verweslichkeit aus der Welt geschafft werden. ‚Dieses Sterbliche wird Unsterblichkeit anziehen‘ (Mosia 16:10), und ‚der Geist und der Leib werden wieder in ihrer vollkommenen Gestalt vereinigt‘ (Alma 11:43).

Die Auferstehung macht zudem eine weitere Wiedervereinigung möglich, nämlich die Wiedervereinigung der Familie. Da wir liebevoll miteinander gelebt haben, weinen wir, wenn einer unserer Lieben von uns geht (siehe Lehre und Bündnisse 42:45). Aber wie bei Maria aus Magdala können sich unsere kummervollen Tränen in Freudentränen wandeln, wenn wir uns die Zukunft aus der Sicht einer ewigen Familie vergegenwärtigen.“

Die Führer der Kirche sprechen bei der Generalkonferenz oft über die Auferstehung Jesu Christi. Auch in den sozialen Medien sprechen sie dieses Thema an. So steht dort etwa zu lesen:

Die buchstäbliche Auferstehung Jesu Christi

Präsident Dallin H. Oaks

[Video:] „An Ostern feiern wir gemeinsam mit allen Christen die buchstäbliche Auferstehung Jesu Christi. Als er nach seinem Tod seinen Aposteln erschien, versicherte er ihnen, dass er kein Geist sei. Lukas, der Arzt war, hielt in seinem Bericht die Worte Jesu fest: ‚Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.‘ [Lukas 24:39.]

Doch wird jeder Sterbliche mit einem Körper auferstehen? Die heiligen Schriften, die wir der Wiederherstellung verdanken, verschaffen uns Klarheit; diese vereint uns in dem festen Glauben und der Verkündigung, dass alle mit einem vollkommenen Körper auferstehen werden. Dem Buch Mormon zufolge werden Geist und Körper wiedervereint. In neuzeitlichen Offenbarungen werden Engel als auferstandene Wesen beschrieben, die einen Körper aus Fleisch und Knochen haben. Ganz konkret ist die folgende Aussage aus dem Buch Mormon.

Der Prophet Alma führte aus: ‚Die Seele wird dem Leib wiederhergestellt werden und der Leib der Seele; ja, und jedes Glied und Gelenk wird seinem Leib wiederhergestellt werden; ja, auch nicht ein Haar des Hauptes wird verloren sein, sondern alles wird zu seiner rechten und vollkommenen Gestalt wiederhergestellt werden.‘ [Alma 40:23.]

Jeder von uns hat allen Grund, sich auf die Auferstehung des vervollkommneten Körpers zu freuen.“

Präsident Dallin H. Oaks, Erster Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, Facebook, 6. April 2023, facebook.com/dallin.h.oaks

Die Auferstehung ist Quelle der Hoffnung und Entschlossenheit

Präsident Henry B. Eyring

„Das Zeugnis von der Auferstehung Jesu Christi ist die Quelle, aus der wir sowohl Hoffnung als auch Entschlossenheit schöpfen. Er lebt, und dank seines Opfers werden wir auferstehen und geheiligt. Jesus ist der auferstandene Messias, unser Erlöser und unser vollkommenes Vorbild, das uns zum ewigen Leben führt. Mögen wir von ganzem Herzen und unser Leben lang immer an sein Opfer und an seine Liebe zu uns denken.“

Präsident Henry B. Eyring, Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, Facebook, 4. April 2023, facebook.com/henry.b.eyring

Seine Hoffnung, sein Frieden und seine Liebe

Elder Neil L. Andersen

„Ich bezeuge die vollständige und absolute Wahrheit des unvergleichlichen Sühnopfers des Erretters und seiner herrlichen Auferstehung. Ich verheiße: Wenn wir unser Leben auf diesen Gedanken ausrichten, werden wir seine Hoffnung, seinen Frieden und seine Liebe verspüren.

Wenn wir unerwartet einen geliebten Menschen verlieren, können Kummer und Trauer erdrückend sein.

Ende letzten Jahres endete das Leben Anna Petersons, die im ersten Semester an der Brigham-Young-Universität studierte und eine wunderbare Ausstrahlung hatte, ganz plötzlich nach einem tragischen Rodelunfall. Anna war eine demütige, liebevolle und liebenswürdige Jüngerin Jesu Christi. Sie suchte stets nach Möglichkeiten, ihren Mitmenschen Gottes Liebe nahezubringen. Tatsächlich hatte sie gerade erst ihre Papiere für eine Vollzeitmission eingereicht.

Als Anna starb, verloren viele eine Freundin. Ihre Eltern John und Julie verloren ein wunderbares Licht, das ihr Leben erhellte – ihre Tochter, die sie 18 Jahre lang fürsorglich und mit Gebeten und voller Liebe begleitet hatten. Der Tod einer Tochter stürzt wohl jeden in tiefe Trauer. Doch trotz ihres tiefen Kummers beschlossen John und Julie, sich auf den Herrn Jesus Christus zu stützen.

Ich bat John – er war Missionar, als ich Präsident der Frankreich-Mission Bordeaux war – und Julie, mir ihre Gedanken dazu mitzuteilen, wie sie trotz dieses Schicksalsschlags weiterhin Glauben an Jesus Christus ausüben. Sie sagten mir Folgendes:

John: ‚Annas plötzlicher und tragischer Tod hat mir eine große Wunde in die Brust gerissen. Doch es gibt Balsam in Gilead, und da wir uns auf die Dankbarkeit stützen – sowohl für das Sühnopfer des Erretters als auch für die wunderbare, schöne Zeit während Annas 18 Lebensjahren –, durchströmt uns so viel liebevolle, große Barmherzigkeit, dass sie schon überfließt. Wir haben die Kraft, vorwärtszugehen.‘

Julie: ‚Kurz nach Annas Unfall hatte ich die Eingebung, all unser Tun unter das Motto „Wendet euch dem Licht zu, unserem Erretter“ zu stellen. Immer wenn wir einander davon erzählen, in welcher Situation wir uns bei der Trauerverarbeitung für das Licht statt für die Finsternis entschieden haben, stärken wir einander, und der Herr trägt uns in unserem Leid. Ich habe mich/Wir haben uns entschieden, auf den Herrn zu vertrauen.‘

Ich bewundere John und Julie zutiefst für ihren Glauben an Jesus Christus. Sie sind mir ein wunderbares Vorbild. In dieser Osterzeit bezeuge ich, dass Jesus Christus die Bande des Todes zerrissen und es allen ermöglicht hat, jenseits des Grabes weiterzuleben. Vor allem aber verheißt er jedem von uns: Wenn wir an ihn glauben und ihm nachfolgen, können wir für immer bei ihm leben – ja, für immer!“

Elder Neil L. Andersen vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 7. April 2023, facebook.com/neill.andersen

Sie können Christus vertrauen

Elder Dale G. Renlund

„Da Ostern näher rückt, musste ich an ein Erlebnis denken, das meine Frau und ich unlängst auf unserer Reise nach Mittelamerika hatten. An unserem letzten Tag in Guatemala-Stadt nahmen wir an einer Andacht teil, bei der vier Pfahl-PV-Chöre durch Musik und Worte Zeugnis für Jesus Christus gaben.

Uns wurde in dieser herrlichen Versammlung ganz warm ums Herz. Nie werde ich das aufrichtige, schlichte Zeugnis von Bruder Ángel Zúñiga vergessen. Als er schlicht Zeugnis für Jesus Christus gab, spürte ich ein machtvolles Zeugnis in meinem Herzen, dass Ángel wirklich weiß, dass Jesus Christus sein Erretter ist. Dieses Erlebnis wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Später, nach der Andacht, gaben wir jedem Kind die Hand. Ein kleiner Junge fragte mich: ‚Wie geht es Jesus?‘ Ich antwortete: ‚Jesus liebt dich, und er vertraut dir, und du kannst ihm vertrauen.‘ Als Antwort schenkte mir der Junge ein strahlendes, wissendes Lächeln, das meine Seele mit Freude erfüllte.

Wenn wir in der Osterwoche darüber nachdenken, was unser Erretter für uns getan hat, bitte ich Sie, Ihre Seele mit dem Wissen zu füllen, dass Jesus Sie liebt, dass er Ihnen vertraut und dass Sie ihm vertrauen können.“

Elder Dale G. Renlund vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 5. April 2023, facebook.com/DaleGRenlund

Dank ihm gibt es immer Hoffnung

J. Anette Dennis

„Ich hoffe, Sie alle haben ein wunderschönes Osterwochenende und denken immer daran, dass der Grund für das Osterfest das Sühnopfer und die Auferstehung unseres geliebten Erretters ist. Ohne dies, ohne ihn gäbe es keinen Grund zum Feiern, denn es gäbe für uns weder in dieser noch in der künftigen Welt Hoffnung. Wir sollten immer an ihn denken; dank ihm gibt es immer Hoffnung.

Mir hat schon immer dieses Zitat von Elder Jeffrey R. Holland gefallen: ‚Einer der tröstlichsten Gedanken in der Osterzeit ist, da Jesus einen so langen, einsamen Weg völlig allein gegangen ist, bleibt uns das erspart. … Laut erschallt von Golgotas Gipfel die Wahrheit, dass wir niemals allein oder ohne Hilfe gelassen werden, auch wenn es uns manchmal so vorkommen mag. Ja, unser aller Erlöser hat gesagt: „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen.“ …

Mögen wir uns nun unmittelbar vor dieser heiligen Woche … fest entschließen, mit größerer Vollkommenheit Jünger des Herrn Jesus Christus zu sein; nicht nur in Worten und nicht nur in behaglichen Zeiten, sondern auch in Taten und mit Mut und Glauben, auch dann, wenn der Pfad einsam und unser Kreuz nur schwer zu tragen ist. Mögen wir in dieser Osterwoche und auch sonst immer zu Jesus Christus stehen „allzeit, und in allem und überall, wo auch immer [wir uns] befinden [mögen], selbst bis in den Tod“, denn so hat er ja auch zu uns gestanden, als er wirklich seinem Tod entgegensah, und als er vollkommen allein dastehen musste.‘ (Frühjahrs-Generalkonferenz 2009.)

Dem füge ich mein Zeugnis hinzu, dass dank unseres Erretters Jesus Christus keiner von uns auf seinem Weg jemals allein sein wird. Wie Präsidentin Camille N. Johnson es in ihrer Konferenzansprache so schön formuliert hat: ‚Jesus Christus ist Hilfe und Befreiung.‘ Mögen wir diese Hilfe und Befreiung durch ihn finden, und mögen wir – ein jeder von uns – ein eigenes sicheres Zeugnis davon erlangen, dass wir auf unserem Weg jetzt niemals allein sind und auch niemals allein sein werden. Frohe Ostern!“

J. Anette Dennis, Facebook, 9. April 2023, facebook.com/RS1stCounselor