Seminar
Jesaja 44 bis 47: Außer mir gibt es keinen Gott


„Jesaja 44 bis 47: Außer mir gibt es keinen Gott“, Altes Testament – Lehrerleitfaden für das Seminar, 2026

„Jesaja 44 bis 47: Außer mir gibt es keinen Gott“, Altes Testament – Lehrerleitfaden für das Seminar

Jesaja 40 bis 49: Lektion 120

Jesaja 44 bis 47

Außer mir gibt es keinen Gott

Second Coming

Jeden Tag sind wir Einflüssen ausgesetzt, die unsere Hingabe an den Vater im Himmel und Jesus Christus auf die Probe stellen. Angesichts ähnlicher Versuchungen wandten sich einige Israeliten zur Zeit Jesajas anderem zu, was sie verehrten. Daraufhin warnte der Herr die Israeliten liebevoll, aber deutlich davor, falsche Götter zu verehren. Diese Lektion kann den Schülern helfen, den Vater im Himmel und Jesus Christus vor jedem anderen und allem anderen an die erste Stelle zu setzen.

Vorbereitungsaufgabe: Ermuntern Sie die Schüler, darüber nachzudenken, was sie beim Studium des Alten Testaments gelernt haben. Bitten Sie sie dann, hierüber nachzudenken: „Wie hat sich das, was ich über den Vater im Himmel und Jesus Christus gelernt habe, auf meinen Wunsch ausgewirkt, sie an die erste Stelle zu setzen?“

Vorschläge für Lernaktivitäten

Heldenverehrung

Vielleicht möchten Sie den Schülern zu Beginn des Unterrichts diese Frage stellen:

  • Wenn du Jugendliche befragen würdest, wer ihre Helden sind, wen würden sie nennen?

Bitten Sie sie anschließend, folgende Aufgabe in ihrem Studientagebuch zu bearbeiten.

Schreibe eine Liste deiner persönlichen Helden. Zeichne einen Stern neben diejenigen, die wahrscheinlich den größten Einfluss auf dein Leben haben.

Bischof W. Christopher Waddell von der Präsidierenden Bischofschaft hat folgenden Rat gegeben, was unsere Helden angeht.

10:8
W. Christopher Waddell Official portrait 2017

Als ich ein kleiner Junge war, waren Sportler meine ersten Helden. Meine frühesten Erinnerungen sind, wie ich Baseballkarten mit den Bildern und Statistiken der Baseballspieler der obersten Liga sammelte. Heldenverehrung kann bei Kindern ein unschuldiger Spaß sein – wenn sie sich zum Beispiel beim Fasching als ihr Lieblingssuperheld verkleiden. Zwar bewundern und achten wir viele talentierte und bemerkenswerte Männer und Frauen für das, was sie können, und die Beiträge, die sie leisten, aber wenn man es mit der Verehrung übertreibt, kommt dies den Kindern Israel gleich, die in der Wüste Sinai das goldene Kalb anbeteten. …

Der Held schlechthin – unser Held, jetzt und immerdar – ist Jesus Christus, und was oder wer auch immer uns von seinen Lehren ablenkt, wie wir sie in den heiligen Schriften und den Worten lebender Propheten finden, kann unseren Fortschritt auf dem Weg der Bündnisse negativ beeinflussen. („Mehr als nur ein Held“, Liahona, November 2023, Seite 90)

  • Was findest du an Bischof Waddells Aussage besonders wichtig?

    Helfen Sie den Schülern bei der Einschätzung, welchen Platz der himmlische Vater und Jesus Christus in ihrem Leben einnehmen. Bitten Sie sie dazu, ihre Heldenliste durchzugehen, während sie im Stillen über die folgenden Fragen nachdenken.

  • Gibt es irgendwelche Helden auf deiner Liste, die dich davon ablenken, den Vater im Himmel und Jesus Christus zu verehren?

  • Gibt es irgendwelche Interessen, Aktivitäten oder Gegenstände, die dich vielleicht davon ablenken, sie zu verehren?

Wenn sich die Schüler heute mit den Lehren Jesajas befassen, sollen sie auf Eingebungen vom Heiligen Geist achten, wie sie den Vater im Himmel und Jesus Christus an die erste Stelle setzen können.

Kein anderer Gott

Erklären Sie, dass es den Kindern Israel zur Zeit Jesajas schwerfiel, den Herrn an die erste Stelle zu setzen. Stattdessen baten sie Götzen um Hilfe.

Sie können die Schüler bitten, zu zweit oder in kleinen Gruppen die folgenden Verse zu lesen und in einem Satz zusammenzufassen, was sie gelernt haben.

Lies Jesaja 44:6,8 und 46:9 und achte darauf, was der Herr den Kindern Israel über ihre Gottesverehrung vermitteln wollte.

Bitten Sie mehrere Schüler, zusammenzufassen, was ihre Gruppe herausgefunden hat. Wenn die Schüler nicht von selbst darüber sprechen, helfen Sie ihnen, eine Wahrheit wie diese zu erkennen: Niemand und nichts auf Erden lässt sich mit Jesus Christus vergleichen.

Im Rahmen des Unterrichtsgesprächs können Sie darauf hinweisen, dass in Jesaja 44:6 mehrere Titel für Jesus Christus genannt werden. Sie könnten die Schüler bitten, sich dazu zu äußern, was diese Titel über Jesus Christus aussagen.

In Jesaja 44 bis 46 beschreibt der Herr, die Götzenverehrung der Israeliten. Er machte darauf aufmerksam, dass die Menschen Götzen erschufen, verehrten und anbeteten, die aus dem gleichen Holz gefertigt waren, mit dem sie Feuer machten und kochten. Und als die Israeliten in die Gefangenschaft verschleppt wurden, mussten sich ihre Tiere abmühen, die Wagen zu ziehen, die mit ihren schweren, von Menschen gemachten Götzen beladen waren.

Lies Jesaja 44:14-19 und Jesaja 46:1,2 und achte darauf, wie die Beschreibung des Herrn über die Götzen in alter Zeit vielleicht auch auf manches zutrifft, was Menschen heutzutage vom Herrn ablenkt. (Es kann hilfreich sein zu wissen, dass zwei der Götzen, die sie anbeteten, Bel und Nebo hießen.)

  • Was hast du herausgefunden?

    Schreiben Sie diesen Satz an die Tafel: „Nun beuge ich mich nieder vor einem Holzklotz.“ (Jesaja 44:19). Die Schüler sollen mit eigenen Worten erklären, was das für sie bedeutet.

    Wischen Sie dann „einem Holzklotz“ weg, sodass nur noch „Nun beuge ich mich nieder vor “ an der Tafel steht.

    Bitten Sie die Schüler, an die Tafel zu kommen und den Satz so zu vervollständigen, dass er auch auf die Menschen in unserer Zeit zutrifft.

  • Welche Gefahr besteht darin, solche Menschen oder Dinge über den Vater im Himmel und Jesus Christus zu stellen?

  • Warum kann es schwierig sein, den Vater im Himmel und Jesus Christus immer an die erste Stelle zu setzen?

Jesus Christus an die erste Stelle setzen

Um den Schülern zu helfen, den Erretter an die erste Stelle zu setzen, könnten Sie ein Bild von Jesus Christus in der Mitte der Tafel zeigen, etwa das vom Anfang der Lektion. Während die Schüler die folgende Aufgabe bearbeiten, können sie die Eigenschaften, die sie finden, um das Bild herum schreiben.

Lies mindestens zwei der folgenden Schriftstellen. Lies die Verse langsam und aufmerksam und achte darauf, was wir daraus über Jesus Christus lernen können, was uns das Vertrauen gibt, ihn in unserem Leben an die erste Stelle zu setzen.

  • Jesaja 44:1-4

  • Jesaja 44:21-23

  • Jesaja 44:24,25

  • Jesaja 45:20-22

  • Jesaja 46:3-5

    Vielleicht möchten Sie die Schüler bitten, weitere Eigenschaften an die Tafel zu schreiben, die sie aus eigener Erfahrung oder aus anderen Schriftstellen über Jesus Christus wissen.

    Um die Schüler anzuregen, ihre Gedanken über die unvergleichliche Macht Jesu Christi zu äußern, stellen Sie die folgenden Fragen.

  • Wie könnte das Wissen um diese Wahrheiten über Jesus Christus jemandem helfen, dem es schwerfällt, ihn an die erste Stelle zu setzen?

  • Welche Erfahrungen haben dir geholfen, den Vater im Himmel und Jesus Christus an die erste Stelle zu setzen?

Planen, den Vater im Himmel und Jesus Christus an die erste Stelle zu setzen

Icon „Seminar“ Um den Schülern zu helfen, einen Plan aufzustellen, wie sie den Vater im Himmel und Jesus Christus noch besser an die erste Stelle setzen wollen, können Sie das Arbeitsblatt mit dem Titel „Einen Plan aufstellen“ verwenden. Ermuntern Sie sie, auf Eingebungen des Heiligen Geistes zu achten, während sie festlegen, was sie tun wollen, um ihr Ziel zu erreichen.