„Familie Yanagida“, Geschichten aus dem Buch Lehre und Bündnisse, 2024
„Familie Yanagida“, Geschichten aus dem Buch Lehre und Bündnisse
1950 und 1951
Familie Yanagida
Der Zehnte und der Glauben an Jesus Christus
Toshiko und Tokichi Yanagida lebten in Japan. Sie glaubten an Jesus Christus und hatten sich seiner Kirche angeschlossen. Doch das Leben in Japan war zu dieser Zeit sehr schwierig. In einem Krieg waren viele Wohnhäuser und andere Gebäude zerstört worden. Toshiko und Tokichi wollten gern ein Haus für ihre Familie bauen, aber sie waren sehr arm.
Heilige, Band 3, Seite 636
Die Yanagidas wussten, dass der Herr wollte, dass sie den Zehnten zahlten, waren sich aber nicht sicher, ob sie überhaupt dazu in der Lage waren. Toshiko fragte eine Missionarin, was sie tun sollten, und sagte außerdem: Der Zehnte ist hart für uns. Die Missionarin verhieß: Wenn Sie den Zehnten zahlen, wird der Herr Ihnen helfen, Ihr Ziel zu erreichen, ein Haus zu haben.
Lehre und Bündnisse 119; Heilige, Band 3, Seite 636ff.
Toshiko und Tokichi waren sich nicht sicher. Sie hatten kaum genug Geld, um für ihren Sohn das Mittagessen in der Schule zu bezahlen. Aber sie beschlossen, dem Herrn zu vertrauen und den Zehnten zu zahlen.
Heilige, Band 3, Seite 636ff.
Der Herr segnete Familie Yanagida. Schon bald konnten sie ein Grundstück kaufen und ein Haus bauen.
Heilige, Band 3, Seite 638
Eines Tages kam ein Bauinspektor. Er sagte: Es gibt ein Problem mit Ihrem Grundstück und Sie können dort kein Haus bauen. Er forderte die Bauarbeiter auf, die Arbeit einzustellen.
Heilige, Band 3, Seite 638
Die Yanagidas waren sehr traurig. Sie erzählten den Missionarinnen, was geschehen war. Diese entgegneten: Wir werden mit Ihnen fasten und beten.
Heilige, Band 3, Seite 639
Später kam ein anderer Bauinspektor. Er sagte: Das Problem mit Ihrem Grundstück kann behoben werden. Nun konnten die Yanagidas ihr Haus bauen. Der Bauinspektor sagte zu Toshiko und Tokichi: Sie beide müssen etwas Gutes getan haben. Sie wussten, dass Gott sie gesegnet hatte. Sie waren froh, dass sie ihm vertraut und den Zehnten gezahlt hatten.
Heilige, Band 3, Seite 639