„Sidney und Phebe Rigdon“, Geschichten aus dem Buch Lehre und Bündnisse, 2024
„Sidney und Phebe Rigdon“, Geschichten aus dem Buch Lehre und Bündnisse
Oktober und November 1830
Sidney und Phebe Rigdon
Das Evangelium anzunehmen bedeutet ein anderes Leben
Parley Pratt und andere wollten den amerikanischen Ureinwohnern das Evangelium verkünden. Unterwegs wollte Parley noch Halt machen, um seinen Freund Sidney Rigdon zu besuchen. Sidney war ein Prediger, der Parley viel über Jesus Christus aus der Bibel erzählt hatte. Nun wollte Parley Sidney erzählen, was man im Buch Mormon über Jesus lesen kann.
Lehre und Bündnisse 32; Heilige, Band 1, Seite 112
Parley erzählte Sidney vom Buch Mormon und ermunterte ihn dazu, es zu lesen. Sidney zögerte, aber da Parley ein guter Freund war, versprach er es.
Heilige, Band 1, Seite 114
Als Sidney das Buch Mormon las, wusste er, dass es von Gott kam. Er erzählte seiner Frau Phebe, was er fühlte.
Heilige, Band 1, Seite 114f.
Doch Sidney wusste nicht, was er jetzt tun sollte. Sollte er sich taufen lassen, würde er seine Arbeit als Prediger in seiner Kirche verlieren. Wie sollte er dann für Phebe und die sechs Kinder sorgen? Und wie würden sich die Menschen in seiner Kirche fühlen? Er betete zum Vater im Himmel um Hilfe und empfand Frieden.
Heilige, Band 1, Seite 115; Lehre und Bündnisse 19:23
Sidney fragte Phebe, ob sie bereit sei, ihr komfortables Leben aufzugeben und sich gemeinsam mit ihm dieser neuen Kirche anzuschließen. Sie sagte: Es ist mein Wunsch, den Willen Gottes zu tun, komme, was wolle. Beide wollten sich taufen lassen.
Heilige, Band 1, Seite 115
Später lernte Sidney den Propheten Joseph Smith kennen. Der Herr sandte Sidney durch Joseph eine Botschaft. Er sagte, er habe das Gute gesehen, was Sidney getan habe, und seine Gebete gehört. Der Herr sagte zu Sidney: Ich habe eine wichtige Aufgabe für dich. Du sollst Großes vollbringen.