Die Kirche in den Medien
Hanau: Beim hessischen Landeskongress der Räte und Runden Tische der Religionen im Mai 2025 kamen Delegierte von Dialoginitiativen aus sieben Kommunen und Landkreisen im Kanzlerpalais in Fulda zusammen. Für den Runden Tisch der Religionen in Hanau nahm Dr. Ralf Grünke teil, der sich in der Gemeinde Hanau der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage engagiert.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Wege zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, gelungene Veranstaltungsformate und neue Formen der Zusammenarbeit. Zudem ging es um die Förderung und Finanzierung interreligiöser Initiativen, die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit sowie technische und logistische Unterstützung zwischen den Runden Tischen.
In drei Workshops erarbeiteten die Teilnehmer konkrete Vorschläge, die anschließend auf Schautafeln präsentiert und den Teilnehmern in Form einer Dokumentation zugestellt wurden.
Die Veranstaltung begann mit Gebet und Gesang verschiedener Religionsgemeinschaften, darunter die Jüdische Gemeinde, die Ahmadiyya Muslim Jamaat, das katholische Dekanat Fulda und das Ökumenische Netzwerk Fulda All-for-One e.V.
Halle: Die Mitteldeutsche Zeitung in Halle widmet am 6.6.2025 einen langen bebilderten Artikel einer jungen Fußballspielerin des Halleschen FC: Priska Staiger. „Für ihren Trainer ist sie eine Urgewalt. Eine Fußballerin, die kaum zu stoppen ist. Unverzichtbar.“ 21 Tore in nur acht Spielen in der Verbandsliga, Torschützenkönigin, Meisterschaft und Spiele um den Aufstieg. Für deren erstes hofft der Trainer auf einige Tore der Medizinstudentin, weil das zweite Aufstiegsspiel an einem Sonntag stattfindet – und da wird sie nicht antreten. „Der Fokus liegt auf meinem Glauben an Jesus Christus. Ich mache auch keine Sachen für das Studium. … Das macht natürlich nicht jede. Ich persönlich habe das aber so für mich entschieden.“ Thomas Pieles, der Trainer: „Sie trägt mit ihrer Art mental die ganze Mannschaft.“ Sie kämpfte selbst dafür, dass die Spiele am Samstag stattfinden können, u.a. mit einem engagierten Schreiben an den Verband. Mit Erfolg: Seit dieser Saison dürfen die Vereine selbst über die Termine der Spiele entscheiden.
Der konsequente Einsatz für ihren Glauben zeigt sich auch in ihrer Vollzeitmission, die sie in Sibirien unter schwierigen Bedingungen geleistet hat. Diese prägende Erfahrung dürfte zumindest in Teilen zu ihrer Selbstdisziplin beigetragen haben. Und ihre überzeugte Haltung wird von den Spielerkolleginnen ohne Zögern anerkannt.
Die Frankfurter Rundschau weist am 16.6.2025 auf den Tag der Religionen hin, der am 22. Juni in der Römerhalle stattfindet. Im Rahmen des diesjährigen Mottos „Religion im Alltag“ kommen Vertreter diverser Glaubensgemeinschaften zu einem Dialog zusammen und geben Einblick in ihre jeweilige Lebensrealität. Abgebildet werden an mehreren Infoständen sowohl die Weltreligionen Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam, Judentum und Sikhismus als auch kleinere Glaubensgemeinschaften wie der Ahmadiyya-Islam, Baha’i-tum sowie die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. „Der Tag der Religionen ist das größte interreligiöse Kontakt- und Dialogformat im Rhein-Main-Gebiet“, so die gastgebende Bürgermeisterin. „Mit dem Ziel, möglichst viele Menschen zu erreichen, soll die Botschaft vermittelt werden, dass die Stimme des Miteinanders stärker ist als die des Gegeneinanders.“
Der StadtSpiegel Essen, eine Internet-Zeitung für Bürger als Autoren, kündigt am 17.6.2025 einen kostenlosen Kleidermarkt an, der am 19. Juni in den Räumen des Essener Gemeinde der Kirche stattfindet.
In der Internet-Zeitung Sports erscheint am 28.6.2025 ein langer Bericht über Tanner Balmer, der mit seinen 2,03 Metern und 143 Kilogramm als neuer Spieler zur Football-Mannschaft der BYU gekommen ist und der hier im Gegensatz zu seiner bisherigen Teilnahme an der University of Michigan einen grundlegenden Wandel in der Kultur vollzogen hat. Als Mitglied der JAE-Gemeinde der Kirche „verkörpert er eine Hingabe an die Gemeinschaft und spirituelles Wachstum … Er ist ein Zeugnis für die Bedeutung von Charakter und Integrität in der Welt des Sports“. Auch die Grundeinstellung innerhalb der Kirche wird positiv beschrieben: „Der Schwerpunkt auf glaubensbasiertem Leadership innerhalb des BYU-Fußballprogramms schafft ein Umfeld, in dem die Spieler ermutigt werden, einander zu unterstützen, was Kameradschaft und Resilienz fördert. Dieser Ansatz verbessert nicht nur die Teamdynamik, sondern bereitet die Athleten auch auf die Herausforderungen vor, denen sie im Leben nach dem Fußball begegnen könnten.“
Halle (Saale): In der Mitteldeutschen Zeitung erscheint am 30.6.2025 die Vorstellung des neuen Bildungsministers des Landes Sachsen-Anhalt, Jan Riedel. Er ist Gymnasiallehrer von Beruf, Mitglied der CDU, verheiratet und Vater von fünf Kindern. Wikipedia benennt seine Mitgliedschaft in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
Auch BILD.de berichtet am 3.7.2025 über ihn unter der griffigen Überschrift: „Früher Atheist, jetzt Mormone“.
Ebnat: Einen längeren Bericht über den Vortrag von Günther Drewlow über Familienforschung bringt das Toggenburger Tagblatt am 14.7.2025, nachdem in den Räumen der Gemeinde Ebnat eine entsprechende Veranstaltung der Kirche stattgefunden hatte.
Die Online-Zeitung „Sonntagsblatt – 360° evangelisch“ beschreibt am 22.7.2025 detailliert und sachlich zutreffend die Lehren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Die Inhalte der Lehre sind aufgelistet, auch Polygamie und der Ausschluss von Schwarzen vom Priestertum bis 1978 finden Erwähnung, jedoch ohne Wertung. Tempelarbeit und Genealogie werden benannt, auch das soziale Engagement der Kirche wird angesprochen. Der Artikel hebt sich durch seine rein sachliche Darstellung wohltuend von anderen ab.
Salzburg: Jonas Vorderegger war Stürmer in der Fußballmannschaft von Seekirchen in der Regionalliga. Nun ist er, wie die Salzburger Nachrichten am 28.7.2025 berichten, von einer zweijährigen Mission für die Kirche in London zurückgekehrt und hat gleich im ersten Spiel vier Tore in der ersten Halbzeit geschossen. Wenn das kein Hinweis ist, dass der Dienst für den Herrn auch in anderen Bereichen keine Nachteile mit sich bringt! ◼