Komm und folge mir nach!
Lehre und Bündnisse 137 und 138; Glaubensartikel
Verborgene Schätze
Lehre und Bündnisse entnehmen wir, dass es weiterhin Offenbarung gibt
Wir wissen heute einiges, was unseren Vorfahren unbekannt war, und noch mehr wird kundgetan werden
Es ist tröstlich zu wissen, dass diejenigen, die ohne das Evangelium gestorben sind, es aber angenommen hätten, wenn sie die Chance dazu gehabt hätten, Erben des celestialen Reichs sind (siehe Lehre und Bündnisse 137:7).
Und dass Kinder, die sterben, bevor sie acht Jahre alt werden, im celestialen Reich errettet sind (siehe Lehre und Bündnisse 137:10).
Außerdem wird das Evangelium den Geistern derer gepredigt, die ohne es gestorben sind, damit auch sie sich bekehren können (siehe Lehre und Bündnisse 138:29-32).
Die meisten Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage kennen diese Grundsätze. Sie sind beruhigend und in unseren Augen unverzichtbar.
Doch bis vor kurzem hatten auch wir noch keine Ahnung von diesen Grundsätzen.
Der Prophet Joseph Smith empfing Lehre und Bündnisse 137 im Jahr 1836. Sein Neffe Joseph F. Smith (Präsident der Kirche von 1901 bis 1918) empfing Abschnitt 138 im Jahr 1918. Das war vor etwas mehr als vor hundert Jahren.
In der Bibel und im Buch Mormon werden einige dieser Grundsätze angesprochen. Petrus erwähnt zum Beispiel kurz den Besuch des Erretters in der Geisterwelt (siehe 1 Petrus 3:18-20; 4:6).
Aber erst in der Neuzeit wurden diese tröstlichen Wahrheiten eingehender erläutert.
Der Prophet Joseph Smith schrieb in den Glaubensartikeln, dass der Herr „noch viel Großes und Wichtiges offenbaren wird, was das Reich Gottes betrifft“ (9. Glaubensartikel). Die Offenbarung an seinen Neffen mehrere Jahrzehnte später sind ein Beweis dafür.
Doch dies ist noch nicht das Ende. Präsident Russell M. Nelson hat gesagt: „Die Tage werden kommen, da sich die Macht des Erretters in einer Großartigkeit kundtun wird, wie es die Welt noch nie gesehen hat.“
Denk darüber nach. Der Vater im Himmel ist noch nicht fertig damit, etwas zu offenbaren. Er möchte uns noch vieles sagen – keine Kleinigkeiten, sondern „Großes und Wichtiges“.
Wir sollten dankbar sein für das, was wir heute wissen und wovon unsere Vorfahren noch keine Ahnung hatten. Und wir sollten bereit sein, das Neue anzunehmen, das noch kommen wird.