Nur online: Stimmen von Jugendlichen
Zwangfrei durch Christus
Früher hatte ich große Schwierigkeiten mit zwanghafter religiöser Gewissenhaftigkeit – einer Zwangsstörung im Zusammenhang mit Religion. Mir machte die Schriftstelle zu schaffen, in der uns geboten wird, vollkommen zu sein. Ich fragte mich, wie das überhaupt möglich sein soll.
Meine Pflicht, in die Kirche zu gehen und in den heiligen Schriften zu lesen, erschien mir eine Zeit lang wie eine Last. Es war keine gute Angewohnheit mehr, sondern wurde zu einem zwanghaften Verhalten. Aber weil ich wusste, dass es letztlich gute Angewohnheiten sind, die ich mir ja aneignen sollte, machte ich weiter.
Mit der Zeit lernte ich schließlich, das Schriftstudium nicht nur als Gewohnheit zu betrachten, sondern mich wirklich in das zu vertiefen, was in den Schriften steht. Ich las weiterhin darin, aber nicht aus einem innerem Zwang heraus, sondern weil es mir viel bedeutete, die Worte Gottes zu spüren.
Mir wurde auch klar, dass Jesus Christus all unsere Unvollkommenheiten ausgleicht. Unser höchstes Ziel besteht darin, beim Vater im Himmel zu leben und die Fülle der Freude zu verspüren, die nur er geben kann. Wenn man Christus alles gibt, was man hat, gibt man ihm das ganze Herz – man hält nichts zurück! Dann kann auch er uns in geistiger Hinsicht alles geben. Ich habe gelernt, Christus mein Herz zu geben. Alles Weitere, was zum Leben als sein Jünger dazugehört, hat sich danach gefügt.
Jacob C., Oregon, USA
verbringt gerne Zeit draußen, vor allem beim Bootfahren, Tubing und Wakeboarden