„Ryans frohe Botschaft“, Unser Freund, März 2026, S. 36f.
Ryans frohe Botschaft
Eine wahre Geschichte aus Kenia
Es war ein strahlender Ostersonntag! Ryan war schon früh wach und rannte in die Küche. Es duftete nach Kokosnuss und Gewürzen, die Mama für die Mahamri verwendet hatte. Ryan biss in eine der warmen, fluffigen, dreieckigen Teigtaschen. „Mama!“, rief er mit einem breiten Lächeln. „Heute ist Ostern! Können wir den Film über Jesus anschauen?“
Mama schaute ihn an und lächelte. „Aber natürlich!“
Mama und Ryan setzen sich hin, um den Film zu schauen. Ryans kleiner Bruder Liam spielte lieber draußen.
In dem Film vollbrachte Jesus Christus Wunder und half den Menschen. Doch dann tat man Jesus weh, und Ryans Augen füllten sich mit Tränen.
„Mama, warum haben sie Jesus das angetan?“, fragte er traurig.
„Er hat sich entschieden, für uns zu leiden“, erklärte Mama. „Er hat uns sehr lieb, Ryan. Er ist gestorben, damit wir leben können.“
Als die Auferstehung Jesu Christi gezeigt wurde, lächelte Ryan. „Schau, Mama! Er lebt wieder!“
„Das stimmt“, sagte Mama. „Er ist auferstanden! So wie es der Engel in der Bibel gesagt hat.“
Später wollte Ryan draußen spielen. Liam spielte gerade unter dem Mangobaum mit Stöcken.
„Liam!“, rief Ryan. „Ich möchte dir eine tolle Geschichte erzählen!“
Ryan setzte sich zu Liam unter den Mangobaum. „Geht es um Autos?“
„Nein“, erwiderte Ryan. „Viel, viel besser! Es geht um Jesus. Er ist gestorben, aber dann wurde er wieder lebendig.“
„Wirklich?“, fragte Liam.
„Ja! Ein Engel hat gesagt: ‚Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden!‘ Das bedeutet, dass auch wir wieder leben können.“
„Toll!“, sagte Liam. „Jesus ist aber stark!“
Ryan nickte. Er dachte daran, wie sehr Jesus ihn liebte. Bei dem Gedanken füllte sich sein Herz mit Freude. Er hatte seinem Bruder diese frohe Botschaft erzählt. So wurde sein Osterfest sogar noch schöner!
Illustrationen von Margarida Esteves. Vervielfältigung nur für den kirchlichen Gebrauch.