„Ein Gespräch mit Azahara über den Tempel“, Unser Freund, Oktober 2025, S. 40f.
Ein Gespräch mit Azahara über den Tempel
Azahara ist elf Jahre alt und kommt aus Spanien. Wir haben ihr ein paar Fragen zu ihrem ersten Besuch im Tempel gestellt.
Erzähl uns doch einmal von dir!
Ich habe einen älteren Bruder und eine ältere Schwester. Meine Hobbys sind rhythmische Sportgymnastik und Klavierspielen. Meine Lieblingsfarbe ist lila.
Warum ist dir der Tempel wichtig?
Der Tempel war schon immer ein großer Segen für mich, schon bevor ich alt genug war, selbst hineinzugehen. Allein wenn ich ihn nur von außen gesehen habe, konnte ich die Liebe des himmlischen Vaters spüren.
Auch meiner Familie ist der Tempel wichtig. Meine Eltern sagen immer, dass sie sich im Tempel so fühlen, als wenn sie zuhause angekommen wären. Sie sagen, dass sie sich an diesem Ort ihren verstorbenen Angehörigen nahe fühlen können. Auch können wir an diesem Ort bei der Sammlung Israels mithelfen.
Wie hast du dich auf den Tempel vorbereitet?
Ich habe mich bemüht, dem Beispiel Jesu Christi zu folgen. Ich habe in den heiligen Schriften gelesen, gebetet und ich bin in die Kirche gegangen. Ich bin zwar nicht absolut perfekt, aber mit der Hilfe des himmlischen Vaters kann ich würdig sein.
Wie war es denn, als du dich zum ersten Mal im Tempel für Verstorbene stellvertretend hast taufen lassen?
Mein erster Besuch im Tempel war eines der schönsten Erlebnisse meines Lebens. Ich habe die ganze Zeit die Liebe des himmlischen Vaters gespürt. Ich war dort mit meiner Familie und mit ein paar Jugendlichen aus der Gemeinde. Mein Vater hat mich für einige meiner Vorfahren getauft. Es war schön, dass ich ihnen bei etwas helfen konnte, was sie selbst nicht schaffen können.
Welchen Rat würdest du anderen Kindern geben, die sich auf den Tempel vorbereiten?
Ich würde vorschlagen, in den heiligen Schriften zu lesen. Wenn wir mehr über Jesus Christus erfahren und bessere Jünger werden, haben wir mehr Freude am Besuch im Tempel.
Wer sich zum ersten Mal im Tempel stellvertretend taufen lässt, soll jeden Augenblick genießen! Auch sollte man darüber in sein Tagebuch schreiben, damit man diesen Tag niemals vergisst.