„Blickt zum Licht“, Unser Freund, Februar 2025, Seite 20f.
Von unseren Führern
Blickt zum Licht
Nach einem Interview mit Kristin Pedersen
Als ich klein war, lebte meine Familie auf einem Bauernhof. Zu meinen Aufgaben gehörte es, die Kühe zu füttern. Die Scheune war ein langer Fußmarsch von unserem Haus entfernt. Die Aufgabe fiel mir nicht leicht.
An manchen Tagen war ich im Dunkeln unterwegs. Wenn ich dann nach Hause gehen musste, hatte ich große Angst! Das Haus schien immer sehr weit weg zu sein. Sobald ich das Tor zum Grundstück erreicht hatte, rannte ich den restlichen Weg zum Haus.
Ich konnte sehen, wie Licht durch die Fenster fiel. Wenn ich den Blick auf dieses Licht richtete, hatte ich keine so große Angst mehr. Das Licht gab mir ein Ziel. Aber wenn ich nicht auf das Licht blickte, überwältigte mich die Angst beinahe.
In der heutigen Welt kann man auch leicht Angst bekommen. Doch wenn wir den Blick beständig auf das Licht Christi richten, haben unsere Ängste weniger Macht über uns. Wir können uns jeden Tag entscheiden: Richten wir den Blick aufs Dunkel oder aufs Licht?
Wir sind Kinder Gottes. Er führt uns sicher zu unserem himmlischen Zuhause zurück.
Das Licht Christi
Mit dieser Bastelei kannst du besser an das Licht Christi denken. Wie hast du schon Ängste überwunden und Frieden verspürt, weil du deinen Blick auf Jesus gerichtet hast?
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Male in die Sonne ein Bild von dir selbst. Schneide sie dann aus.
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Hänge das Bild ans Fenster, damit Licht hindurchscheint.
Illustrationen von Simona Love