„Friede beim Abendmahl“, Unser Freund, Februar 2025, Seite 19
Eure Erlebnisse
Friede beim Abendmahl
An meinem Wohnort gehören nur ich und meine Familie der Kirche an. Ich bin auch das einzige Mitglied auf meiner Schule. Ich musste schon oft vor meinen Freunden für meinen Glauben an Jesus Christus eintreten. Es ist nicht einfach, aber ich weiß, dass ich das Richtige wählen muss. Eine Möglichkeit, wie ich das Richtige wählen kann, besteht darin, dass ich das Abendmahl austeile.
Als ich zum ersten Mal das Abendmahl ausgeteilt habe, war ich nervös. Ich wollte nicht stolpern und hinfallen. Mein Freund hat mir erklärt, was ich tun soll. An dem ersten Sonntag, als ich an der Reihe war, hat er mir auch geholfen. Es war ein Fastsonntag, und ich habe gefastet und gebetet, dass ich keinen Fehler machen würde. Nach dem Abendmahl war ich glücklich. Ich wusste, dass ich das Richtige getan hatte. Ich habe Frieden verspürt.
Das Abendmahl macht es möglich, dass jeder seine Bündnisse erneuern kann. Es ist ein tolles Gefühl, anderen zu helfen. Mein Rat an andere neue Diakone, die nervös sind, weil sie das Abendmahl austeilen sollen: Betet und übt. Beim Abendmahl zu helfen ist das Beste, was man sich vorstellen kann. Selbst wenn man das Gefühl hat, dass es nicht klappen wird, schafft man es dann doch. Das ist ein schönes Gefühl!
Illustrationen von Chrisanne Serafin