Andachten der Frauenhilfsvereinigung
Gottes Plan und Führung in meiner Familie erkennen: Andrea McConkie


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Gottes Plan und Führung in meiner Familie erkennen: Andrea McConkie

Andacht der Frauenhilfsvereinigung 2026: Eine weltweite Zusammenkunft von Frauen

Sonntag, 8. März 2026

Meine Familie sieht ganz anders aus, als ich es mir immer vorgestellt hatte. Kurz nach der Hochzeit verlor ich meinen Mann und musste unser Kind daher alleine großziehen. Ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, die von bestimmten Vorstellungen Abschied nehmen musste. Viele ringen mit diesem Gefühl, was großen Kummer verursachen kann. Doch ich habe manches dadurch gelernt. Das, was mir fehlte oder eben anders war, hat mir wirklich geholfen, Gottes Hand zu erkennen, die mich unterstützt und befähigt, das zu tun, was ich tun muss, was wichtig ist und was ich für ihn gut machen möchte.

Viele Menschen sind eingesprungen und haben Lücken gefüllt. Sie haben uns Liebe erwiesen und Gottes Liebe an uns weitergegeben, indem sie uns gedient haben und uns gütig zugewandt waren, so wie wir es brauchten. Aber was ich wirklich gelernt habe, ist, dass ich vor allem zu einer ewigen Familie gehöre. Ich bin eine Tochter des Vaters im Himmel. Er bietet mir eine Bündnisbeziehung an. Wenn ich sie annehme und sie nach besten Kräften festige, gibt er mir alles, was ich brauche, um mein Kind großzuziehen, um die beste Mutter zu sein, die ich sein kann, und um diejenigen liebzuhaben, die zum engsten Familienkreis, zur erweiterten Familie und zu Gottes Familie gehören. Wenn ich diese Bündnisbeziehung also festige, bin ich besser imstande, so zu lieben wie Christus. Dass ich die Liebe Gottes in unserem Leben erkennen kann, ist eine unglaublich machtvolle Gabe. Wenn mir bewusst ist, wie sehr mich der Vater im Himmel liebt, wie geduldig er mit mir ist und wie sehr er sich wünscht, dass ich ihm nahe bin, vertieft dies die Beziehungen innerhalb der Familie; sie werden bedeutungsvoller und sind jeder Anstrengung wert.

Ich fühle mich nicht nur sehr gesegnet, von Gott und seiner Liebe zu mir zu wissen, sondern ich bin auch dankbar, dass ich denen, die mir anvertraut sind und die ich liebhabe, die Liebe Gottes entgegenbringen und ihnen davon erzählen kann. Das Wichtigste, was man über mich wissen soll, ist, dass ich Jesus Christus liebe. Ich weiß, ein liebevoller Vater im Himmel ist sich meiner bewusst. Er hat bei allen Einzelheiten meines Lebens die Hand im Spiel. Er möchte, dass ich in einer Bündnisbeziehung zu ihm stehe und Entscheidungen treffe, durch die ich wie er und Christus werde, weil er möchte, dass ich so liebe, wie er liebt. Es ist ein großer Segen, dass ich dies umsetzen und seine Hand in dieser Liebe erkennen kann.