„Lektion 61: Josua 1: Der Herr lässt uns nicht fallen und verlässt uns nicht“, Schülerleitfaden für das Seminar, 2026
Josua 1 bis 8; 23 und 24: Lektion 61
Josua 1
Der Herr lässt uns nicht fallen und verlässt uns nicht
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Als Jünger Jesu Christi können wir Kraft und Mut aus seinen Verheißungen schöpfen. So wie Josua Israel mutig ins verheißene Land führte, können auch wir Herausforderungen mit Zuversicht begegnen, wenn wir wissen, dass der Herr uns nicht fallen lassen oder uns verlassen wird. Diese Lektion kann dein Vertrauen stärken, dass der Herr dir helfen wird, stark und mutig zu sein.
Schriftstudium
Wurdest du schon einmal um etwas gebeten, wovon du überzeugt warst, dass es deine Fähigkeiten übersteigt? Lies Josua 1:1,2. Achte darauf, was der Herr Josua auftrug.
Obwohl Mose seit dem Auszug aus Ägypten bei den Kindern Israel gewesen war, berief der Herr Josua dazu, sie ins verheißene Land zu führen. Mit dieser Berufung wurde Josua die geistliche Führung Israels übertragen. Josua war aber auch der Befehlshaber des Heeres und sollte Israel dabei anführen, das Land der Kanaaniter zu erobern, die „reif geworden [waren] im Übeltun“ (siehe 1 Nephi 17:31-40). Der Herr hatte Abraham und seinen rechtschaffenen Nachkommen dieses Land verheißen (siehe Josua 1:1-4).
Mach dir neben Josua 1:2 eine Notiz. Schreibe mindestens drei Gefühle auf, die dich bewegt hätten.
Lies Josua 1:5-9 und markiere die Verheißungen und Anweisungen des Herrn, die Josua vielleicht geholfen haben, auf den Herrn zu blicken.
Verbindung. Als weltlicher und geistiger Führer der Israeliten ist Josua auch Sinnbild für Jesus Christus. Der Name Jesus ist „die griechische Variante des Namens Josua oder Jeschua, ‚Gott ist Hilfe‘ oder ‚Gott ist Rettung‘“ (Bible Dictionary, Stichwort „Jesus“). Josua/ (Jeschua oder Jesus) war dazu auserkoren, Israel ins verheißene Land zu führen.
Gehe die folgenden Studienoptionen durch. Bearbeite mindestens eine davon.
Option A
Was bedeutet es, Mut zu haben?
Eine Definition des Wortes „Mut“ bezieht sich auf einen geistigen Zustand, der einen Menschen befähigt, Schwierigkeiten, Gefahren, Schmerzen und so weiter trotz Furcht zu begegnen. Mit anderen Worten: Mut ist Tapferkeit. In den heiligen Schriften verheißt der Herr den Menschen immer wieder Mut.
Lies Josua 1:9. Achte darauf, was der Herr Josua verheißen hat, was ihm Mut gemacht haben könnte.
Lies mindestens drei der folgenden Verse. Versieh deine Erkenntnisse mit dem Schlagwort „Mut“.
Schreibe ein paar Herausforderungen in dein Notizbuch, vor denen du gerade stehst oder in Zukunft stehen könntest. Überlege, inwiefern diese Herausforderungen Mut erfordern. Beantworte dann die folgenden Fragen:
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Wie könnte es aussehen, diesen Herausforderungen mit Stärke und Mut zu begegnen?
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Was weißt du über den Herrn, was jemandem helfen könnte, stark und mutig zu sein? Woher weißt du das?
Option B
Wie kann mir das Nachsinnen über die Worte Christi Kraft und Mut geben?
Lies Josua 1:8 und eine oder mehrere der folgenden Schriftstellen:
Elder D. Todd Christofferson vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gesagt:
Mit „studieren“ meine ich mehr als nur lesen. Manchmal ist es gut, eine der heiligen Schriften in einer festgelegten Zeit zu lesen, um ein umfassendes Verständnis der Botschaft zu erlangen, aber um sich zu bekehren, sollte man mehr darauf achten, wie viel Zeit man mit dem Lesen der heiligen Schriften verbringt, und nicht so sehr darauf, wie viele Seiten man dabei schafft. Manchmal stelle ich mir vor, wie ihr ein paar Verse lest, innehaltet und darüber nachdenkt, die Verse dann noch einmal aufmerksam lest und über ihre Bedeutung nachsinnt, dabei um Verständnis betet, in Gedanken Fragen stellt, auf geistige Eindrücke wartet und die Eindrücke und Einsichten, die kommen, niederschreibt, sodass ihr sie nicht vergesst und mehr lernen könnt. Wenn ihr auf diese Weise studiert, lest ihr in einer halben Stunde vielleicht nicht sehr viele Kapitel oder Verse, aber ihr gebt dem Wort Gottes im Herzen Raum, und er wird zu euch sprechen. („Wenn du dich … bekehrt hast“, Liahona, Mai 2004, S. 11f.)
Wähle eine Schriftstelle aus, um darüber nachzusinnen. Nutze dabei das, was Elder Christofferson gesagt hat.
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Lies die Schriftstelle, die du ausgewählt hast, immer wieder mit dem Wunsch, daraus zu lernen, anstatt sie nur zu lesen, um sie gelesen zu haben.
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Denk über das nach, was du liest, was die Wörter bedeuten und was sie mit dir zu tun haben. Denk immer wieder gründlich darüber nach.
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Bemühe dich, deinen Verstand aktiv zu gebrauchen: Mache dir eigene Gedanken über die Schriftstelle, die Wörter und Formulierungen und überlege, wie dir die Botschaft des Verses helfen kann.
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Schreibe alle Gedanken oder Gefühle auf, die dir beim Üben kommen.
Beantworte nach deinem Nachsinnen über die Schriftstelle die folgenden Fragen in deinem Notizbuch:
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Was hat dir schon geholfen, über Schriftstellen nachzusinnen?
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Wie kann dir das Nachdenken über Gottes Worte helfen, stark und mutig zu sein?
Gedankenaustausch
Unterrichtsziel: Dein Vertrauen stärken, dass der Herr dir helfen wird, stark und mutig zu sein.
Teile deinem Lehrer oder deiner Klasse zu einem oder mehreren der folgenden Punkte etwas mit:
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Was du über den Vater im Himmel und Jesus Christus erfahren hast, was dir hilft, in schwierigen Zeiten stark und mutig zu sein
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Die Schriftstelle, über die du nachgedacht hast, und wie sie dir das Vertrauen schenkt, dass der Herr dir helfen kann
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Etwas, was du konkret getan hast, um das Ziel dieser Lektion zu erreichen
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Jegliche Fragen, die dir bei dieser Lektion in den Sinn gekommen sind. Wie wirst du versuchen, Antworten auf deine Fragen zu finden?