Pfahlpräsidentschaft
C. Der Rat für Kommunikation


„C. Der Rat für Kommunikation“, Räte für Kommunikation – Anleitung für Priestertumsführer, 2024

„Der Rat für Kommunikation“, Räte für Kommunikation

Ratssitzung

C. Der Rat für Kommunikation

Zweck

Der Rat für Kommunikation unterstützt die Priestertumsführer dabei, mit den wichtigsten Zielgruppen zu kommunizieren. Der Hauptzweck des Rates besteht darin, die Priestertumsführer dabei zu unterstützen, eine gute Beziehung zu Vertretern des öffentlichen Lebens herzustellen, die uns helfen können, der Aufforderung des Erretters nachzukommen und unser Licht leuchten zu lassen (siehe Matthäus 5:16).

Eine gute Beziehung zu führenden Vertretern des Staates, des Bildungswesens, der Medien, anderer Glaubensgemeinschaften sowie des öffentlichen Lebens fördert das gegenseitige Verständnis. In aller Welt können wir so beweisen, dass Jesus Christus „das Licht ist, das wir hochhalten“ sollen (siehe 3 Nephi 18:24). Auf diese Weise lassen sich auch Missverständnisse in Bezug auf die Kirche, ihre Lehre und ihre Mitglieder ausräumen.

Räte für Kommunikation können auch unterstützend wirken, wenn es darum geht, an die Heiligen der Letzten Tage und an die Allgemeinheit aussagekräftige Botschaften weiterzuleiten. Wir kommunizieren über Kanäle wie Printmedien oder soziale Netzwerke und tun dadurch unseren Wunsch kund, uns in der Gesellschaft zu engagieren. Kontakte zu denen, die nicht unserem Glauben angehören, sind unerlässlich – wollen wir doch allen Kindern Gottes Gutes tun. Wir können uns am besten in der Gesellschaft einbringen, wenn wir bereit sind, von anderen zu lernen, und Gemeinsamkeiten suchen.

Die Bemühungen der Räte für Kommunikation bieten der Kirche die Möglichkeit, positiv auf das Umfeld einzuwirken. Wenn sich Räte für Kommunikation in ihren Interaktionen am Beispiel Jesu Christi orientieren, tragen sie dazu bei, dass andere Menschen Gottes Liebe spüren und mehr über den Erretter und sein Evangelium erfahren möchten.

Organisation der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Kirche

Die Räte für Kommunikation sind so aufgebaut, dass jeder und jede auf allen Ebenen geschult und unterstützt werden kann. In den Räten für Kommunikation herrscht Zusammenarbeit. Die Ratsmitglieder beten miteinander, beraten sich und setzen gemeinsam Ziele. Sie bemühen sich um Inspiration, um das Werk des Herrn voranzubringen, und passen ihre Bemühungen an örtliche Gegebenheiten und Umstände an.

Übersicht zum Support für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Kirche

Hauptsitz der Kirche: Die Kommunikationsabteilung der Kirche untersteht der Ersten Präsidentschaft und wird unmittelbar von Mitgliedern des Kollegiums der Zwölf Apostel beaufsichtigt und von einer Generalautorität, die als Direktor fungiert. Die Abteilung bietet Schulungen und Support für Leiter oder Leiterinnen für Kommunikation in den Gebieten an.

Gebiet: Der Gebietsleiter oder die Gebietsleiterin für Kommunikation untersteht der Gebietspräsidentschaft. Der Rat für Kommunikation bietet der Gebietspräsidentschaft sowie weiteren hochrangigen Führern Gelegenheiten zur Öffentlichkeitsarbeit. Er trägt etwa dazu bei, weltweite kirchliche Initiativen oder Initiativen des Gebiets bekanntzumachen und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und zu Dienstprojekten zu ermitteln. Der Rat hilft bei der Abstimmung von länderübergreifenden Projekten und Veranstaltungen und bei solchen, die mehrere Koordinierungsräte umfassen. Die Räte für Kommunikation im Zuständigkeitsbereich dieses Rates werden geschult und unterstützt.

Landesrat/Koordinierungsrat: Räte für Kommunikation auf Ebene des Koordinierungsrates oder auf Landesebene unterstehen einem Gebietssiebziger und werden von einem Leiter oder einer Leiterin für Kommunikation geführt. Solch ein Rat koordiniert pfahlübergreifende Projekte und Veranstaltungen. Er ist für Schulung und Unterstützung der Pfahlräte für Kommunikation zuständig, organisiert pfahlübergreifende Veranstaltungen und pflegt Kontakte zu Meinungsbildnern in einer Region mit mehreren Pfählen.

Ob eigens ein Rat für Kommunikation auf Ebene des Koordinierungsrates oder einer auf Landesebene eingerichtet wird oder ob der Rat eine Mischung aus beidem ist, hängt von den geografischen Gegebenheiten und der Struktur der Kirche im jeweiligen Gebiet ab. Wenn etwa mehrere Länder in einem einzigen Koordinierungsrat vertreten sind, könnte jedes Land seinen eigenen Landesrat für Kommunikation haben. In einem Land, in dem es mehrere Koordinierungsräte gibt, muss es nicht zwingend noch zusätzlich jeweils einen Landesrat geben. In Gebieten der Kirche, die nur ein einziges Land umfassen, wie etwa Mexiko, Brasilien oder die Philippinen, gibt es keinen Landesrat für Kommunikation. Es gibt jedoch Räte für Kommunikation auf Gebietsebene und auf Ebene der Koordinierungsräte.

Pfahl/Distrikt: Der Pfahlleiter oder die -leiterin für Kommunikation und der Pfahlrat stehen den Führungsverantwortlichen des Pfahls dabei zur Seite, Kontakte zu Vertretern des öffentlichen Lebens zu knüpfen. Zudem geht der Rat den Führungsverantwortlichen im Pfahl auch bei der zielführenden Kommunikation mit der Öffentlichkeit und den Mitgliedern zur Hand. Der Rat bringt sich bei der Durchführung von Initiativen der Kirche, des Gebiets, des Koordinierungsrates oder des Landes mit ein. Im Distrikt legt der Distriktspräsident fest, ob die Anzahl der Mitglieder für einen Rat für Kommunikation ausreicht.

Utah: Im Gebiet Utah sind die Kommunikationsräte anders strukturiert. Einzelheiten können die Pfahlpräsidenten bei den für ihr Gebiet zuständigen Gebietssiebzigern erfahren.

Struktur eines Rates

Kommunikationsräte sind innerhalb der Kirche auf allen Ebenen gleich aufgebaut. Die Grafik veranschaulicht die allgemeine Struktur:

Übersicht über Kommunikationsräte

Die Priestertumsführer berufen einen Rat für Kommunikation, der mit seinen Fertigkeiten und Kompetenzen den Bedürfnissen vor Ort gerecht wird. Berufungen im Kommunikationsbereich stehen sowohl Männern als auch Frauen und jungen Erwachsenen offen. Der Rat sollte mindestens aus einem Leiter oder einer Leiterin sowie zwei weiteren Ratsmitgliedern bestehen. Wo die Kirche klein ist oder noch nicht lange besteht, kann der Aufbau angepasst werden.

Der Leiter oder die Leiterin für Kommunikation sowie Mitarbeiter aus der Kommunikationsabteilung der Kirche können Empfehlungen für die Besetzung des Rates aussprechen. So kann der Pfahlpräsident etwa bei der Suche nach einem neuen Pfahlleiter für Kommunikation Vorschläge vom Leiter für Kommunikation auf der Ebene des Koordinierungsrates einholen. Der Gebietssiebziger kann sich etwa mit dem Gebietsleiter für Kommunikation beraten.

Im Idealfall haben diejenigen, die in einem Rat für Kommunikation mitarbeiten, ihre Berufung viele Jahre lang inne, denn dies fördert gute Beziehungen auf Dauer und sichert die Weitergabe wertvoller Erfahrungen und Kenntnisse. Die Berufung im Rat für Kommunikation sollte nach Möglichkeit die einzige Berufung des Betreffenden sein.

Aufgaben und Zuständigkeiten

Nachfolgend eine Übersicht über die Aufgaben bei der Kommunikation. Näheres dazu findet sich im Artikel „Church Communication Callings – Roles and Responsibilities“ im weltweiten Kommunikationsnetz (GCN). Rufen Sie GCN.ChurchofJesusChrist.org auf und melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten bei der Kirche an. Klicken Sie auf Topics und dann auf About Church Communication.

Priestertumsberater

  • Gebiet: Mitglied der Gebietspräsidentschaft

  • Landesrat/Koordinierungsrat: Gebietssiebziger

  • Pfahl: Pfahlpräsident oder ein beauftragter Ratgeber

Als Priestertumsberater des Rates geben Sie die Vision für die kirchlichen Kommunikationsbestrebungen vor. Sie legen für die Öffentlichkeitsarbeit inspirierte Ziele und Initiativen fest, um im Rahmen Ihres Verantwortungsbereichs Kontakte zu Vertretern des öffentlichen Lebens zu knüpfen, Gelegenheiten zum Dienen zu ergreifen und Mitgliedern sowie der Allgemeinheit Botschaften zu übermitteln.

Unabhängig von Ihren Lebensumständen sind Sie eingesetzt und haben Schlüssel inne oder haben diese übertragen bekommen, um allen in Ihrem Zuständigkeitsbereich ein Segen zu sein. Der Herr hat Sie vorbereitet und hilft Ihnen, Ihren Aufgaben im Bereich Kommunikation nachzukommen.

Allgemeiner Aufgabenbereich

  • Sie berufen den Leiter oder die Leiterin des Rates für Kommunikation.

  • Sie stellen den neu berufenen Leiter oder die Leiterin dem Kommunikationsleiter auf Gebiets- oder Landesebene oder auf Ebene des Koordinierungsrates vor, damit dieser unterstützen und schulen kann (siehe Helpful GCN Resources).

  • Sie richten einen Rat für Kommunikation ein, unterstützen ihn und führen darin den Vorsitz.

  • Sie geben dem Rat geistige Führung, geben die Vision vor und setzen Prioritäten.

  • Sie prüfen und genehmigen den jährlichen Kommunikationsplan, der vom Rat für Kommunikation erstellt wurde (siehe Strategische Jahresplanung).

  • Sie arbeiten eng mit dem Leiter oder der Leiterin für Kommunikation zusammen. Sie kommen regelmäßig zusammen und unterstützen den Jahresplan des Rates.

  • Sie sorgen dafür, dass der Rat in den geplanten Projekten tätig ist.

  • Sie nehmen, soweit es Ihr Terminplan zulässt, an den Sitzungen des Rates teil.

  • Sie sprechen sich in Krisenzeiten mit dem zuständigen Ansprechpartner in der Kirche sowie mit dem Leiter oder der Leiterin für Kommunikation ab (Näheres dazu unter Krisenkommunikation).

Öffentlichkeitsarbeit, Kontakte und Weitergabe von kirchlichen Botschaften

Innerhalb der kirchlichen geografischen Grenzen vertreten Sie die Kirche gegenüber Meinungsbildnern.

  • Sie stimmen sich bei der Kontaktanbahnung mit dem Rat für Kommunikation ab.

  • Sie beteiligen sich an Gelegenheiten zur Öffentlichkeitsarbeit und besuchen vor Ort öffentliche Veranstaltungen, sofern es Ihre Zeit erlaubt.

  • Wenn sich der Einfluss eines Meinungsbildners auch über Ihren kirchlichen Zuständigkeitsbereich hinaus erstreckt, setzen Sie die entsprechenden Priestertumsführer und Leiter oder Leiterinnen für Kommunikation in Kenntnis.

  • Ziehen Sie in Erwägung, einem überkonfessionellen Verband oder dergleichen beizutreten, oder genehmigen Sie, dass sich ein Mitglied des Rates für Kommunikation einer solchen Gruppe anschließt. Achten Sie vor dem Beitritt darauf, ob deren Ziele mit den Richtlinien der Kirche vereinbar sind.

Sie unterstützen positive Kontakte zu den Medien.

  • In Ihrem Zuständigkeitsbereich fungieren Sie als Sprecher für die Kirche. Je nach Thema oder Umständen kann diese Aufgabe auch delegiert werden (siehe Allgemeines Handbuch, 6.2.1.7).

  • Wenn Medienvertreter Kontakt mit Ihnen aufnehmen, benachrichtigen Sie umgehend den Leiter oder die Leiterin für Kommunikation sowie Ihren zuständigen Ansprechpartner in der Kirche.

Sie regen zum Dienst für die Allgemeinheit an.

  • Sie ermuntern einen jeden, Gottes Gebot zu halten, nämlich seinen Nächsten zu lieben. Man kann auf Pfahlebene, in der Gemeinde, in der Klasse, im Kollegium, in der Familie, als Einzelperson oder in der Gesellschaft viel Gutes tun. Dazu gehört unter Umständen auch Katastrophenhilfe. Greifen Sie auf JustServe zurück, wo es verfügbar und anwendbar ist.

  • Bei der Entscheidung, ob und wie gemeinnützige Hilfe geleistet oder unterstützt werden soll, stimmen Sie sich mit anderen Führungsverantwortlichen der Kirche sowie mit dem Leiter oder der Leiterin für Kommunikation ab.

Sie kennen die Anleitung Church Communication Guide.

  • Diese Anleitung wurde zu dem Zweck erstellt, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit in der Kirche weltweit zu vereinheitlichen und dabei Jesus Christus in den Mittelpunkt zu stellen.

  • Die von der Ersten Präsidentschaft und vom Kollegium der Zwölf Apostel genehmigten Maßstäbe für Kommunikation beruhen auf Evangeliumsgrundsätzen und wurden unter inspirierter Weisung entwickelt.

  • Wenn wir unsere Bestrebungen an dieser Anleitung ausrichten, können wir, indem wir Jesus Christus nachfolgen, dazu beitragen, dass alle Kinder Gottes seine Liebe spüren.

  • Vertiefen Sie sich regelmäßig in die Anleitung und wenden Sie die darin enthaltenen Grundsätze in der Öffentlichkeitsarbeit an.

Wo findet sich die Anleitung „Church Communication Guide“?

  • Diese Anleitung für Kommunikation finden Sie auf GCN. Gehen Sie auf Topics, wählen Sie dann About Church Communication und schließlich Church Communication Guide.

  • Einige nützliche Hilfen für den Einstieg:

    • Abschnitt 1.0: Wer wir sind

    • Abschnitt 1.2: Unser Einfluss auf die Wahrnehmung anderer

    • Abschnitt 1.3: Merkmale der Kommunikation

    • Abschnitt 2.0: Gottes Kinder verstehen

    • Abschnitt 2.5: Gemeinsame Werte aller Menschen

    • Abschnitt 2.6: Die Wirksamkeit von Eigenschaften und Werten

    • Abschnitt 3.0: Unsere Stimme

    • Abschnitt 3.1.3: Überlegungen und Alternativen zu kirchenspezifischen Begriffen

Leiter/Leiterin für Kommunikation

Diese Frau beziehungsweise dieser Mann ist auf Weisung der Gebietspräsidentschaft, des Gebietssiebzigers oder des Pfahlpräsidenten oder dessen Ratgebers in gemeinsamen Bestrebungen mit den übrigen Ratsmitgliedern tätig.

Der Leiter oder die Leiterin ist für die Arbeit des Rates zuständig. Er oder sie setzt Ziele um, berät den Priestertumsführer, schult und unterstützt. Stellvertretende Leiter oder Leiterinnen sowie Spezialisten und Spezialistinnen tragen das Ihre dazu bei, dass die Ziele des Priestertums erreicht werden.

  • Für den Priestertumsberater des Rates ist er/sie die erste Anlaufstelle.

  • Er/Sie leitet und koordiniert die Projekte des Rates für Kommunikation.

  • Er/Sie erstellt, um die Kommunikationsziele zu unterstützen, einen Jahresplan für den Rat und setzt diesen um.

  • Er/Sie bahnt Kontakte zu Meinungsbildnern an und festigt diese.

  • Er/Sie tritt mit Zustimmung des Priestertumsberaters einem überkonfessionellen Verband oder dergleichen bei.

  • Er/Sie kümmert sich um Kontaktpersonen sowie um Veranstaltungen, Initiativen, Nachrichten und Sonderprojekte.

  • Er/Sie informiert den Priestertumsberater über mögliche Gelegenheiten zum Dienen oder Spenden.

  • Er/Sie unterstützt die Priestertumsführer dabei, sich sowohl mit der Allgemeinheit als auch mit Mitgliedern auszutauschen.

  • Er/Sie ist Mitglied der JustServe-Arbeitsgruppe, falls JustServe vor Ort besteht.

  • Er/Sie erstellt für die Ratssitzungen die Tagesordnung.

  • Er/Sie hält regelmäßig Sitzungen ab und tauscht sich häufig mit den Ratsmitgliedern aus.

  • Er/Sie schult die Mitglieder des Rates für Kommunikation in ihrer Aufgabe.

  • Er/Sie ist zuständig für Aufgaben, die keinem anderen Ratsmitglied zugewiesen wurden.

  • Er/Sie steht zu den üblichen Geschäftszeiten für Aufgaben im Rat für Kommunikation zur Verfügung.

Stellvertretende Leiter und Leiterinnen für Kommunikation

Diese Frauen und Männer sind bei Bedarf auf Weisung des Leiters oder der Leiterin in gemeinsamen Bestrebungen mit den übrigen Ratsmitgliedern tätig.

Öffentlichkeitsarbeit

Sie stehen dem Leiter oder der Leiterin und dem Priestertumsberater beim Aufbau von Beziehungen zu Meinungsbildnern zur Seite.

  • Sie versuchen, auf Gemeinsamkeiten mit führenden Vertretern des Staates, der Gesellschaft, des Bildungswesens, ethnischer Gruppierungen und der Religionen aufzubauen und schließen hierbei auch die örtlichen Priestertumsführer mit ein.

  • Sie arrangieren Treffen des Priestertumsberaters mit Meinungsbildnern, nehmen bei Bedarf selbst daran teil und kümmern sich um die anschließende Aufarbeitung.

  • Sie nehmen an Programmen und Veranstaltungen im Gemeinwesen teil.

  • Sie suchen die Zusammenarbeit mit Glaubensgemeinschaften und sonstigen gesellschaftlichen Gruppierungen.

  • Sie treten mit Zustimmung des Priestertumsberaters einem überkonfessionellen Verband oder dergleichen bei.

  • Sie machen sich Gedanken über Veranstaltungen oder Ähnliches, die sich im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Kirche planen und durchführen lassen.

  • Interaktionen mit Meinungsbildnern erfassen sie in der Connect-Community-Datenbank der Kirche „Verbundenheit vor Ort schaffen“.

  • Bestehende Kontakte geben sie an den Leiter oder die Leiterin des Rates sowie an den Priestertumsberater weiter.

  • Zu den üblichen Geschäftszeiten stehen sie für Aufgaben im Rat für Kommunikation zur Verfügung.

Medien

Sie arbeiten daran, durch Kontakte zu den Medien und durch Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Netzwerken die Kirche stärker ins Licht zu setzen.

  • Sie bauen zu Vertretern der Medien eine für beide Seiten vorteilhafte Beziehung auf.

  • Sie setzen sich für eine faire und ausgewogene Berichterstattung ein.

  • Sie berichten in den Medien Positives über die Kirche und deren Mitglieder.

  • Sie antworten auf Medienanfragen.

  • Sie informieren Journalisten und Redakteure über Glaubensinhalte und Gepflogenheiten der Kirche.

  • Sie helfen auf Weisung des Priestertumsberaters bei der Auswahl und Schulung von Pressesprechern.

  • Über eine Vielzahl von Kanälen sorgen sie für die Weitergabe von Kernbotschaften.

  • Sie übernehmen unter Umständen auch Aufgaben im Bereich der sozialen Medien, setzen sich etwa für Suchoptimierung oder die Verwaltung der öffentlichen Kanäle der Kirche in den sozialen Medien ein.

  • Sie schulen im Rahmen ihrer Zuständigkeit auf Gebietsebene oder auf Ebene des Koordinierungsrates weitere ehrenamtliche Helfer im Bereich Medien oder soziale Medien.

  • Zu den üblichen Geschäftszeiten stehen sie für Aufgaben im Rat für Kommunikation zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter Austausch mit der Öffentlichkeit sowie innerkirchlicher Austausch.

Zusammenkunft mit einem gemeinsamen Essen

Spezialisten für Kommunikation

Je nach Ressourcen, Kompetenzen, Bedarf und Verfügbarkeit können in den Rat für Kommunikation folgende Spezialisten oder Spezialistinnen berufen werden. Für jede Kategorie kann auch mehr als nur ein Spezialist erforderlich sein.

  • Sekretariat: Der Spezialist/die Spezialistin unterstützt den Leiter oder die Leiterin sowie die Ratsmitglieder in administrativen und organisatorischen Belangen.

  • Soziale Medien: Der Spezialist/die Spezialistin verwaltet die an die Öffentlichkeit gerichteten Kanäle in den sozialen Medien und schult die Mitglieder darin, ihre Glaubensansichten über die sozialen Netzwerke zu verbreiten.

  • JustServe oder gemeinnütziger Dienst: Wo JustServe verfügbar ist, fungiert er oder sie als JustServe-Spezialist/-Spezialistin (Näheres dazu in der Anleitung JustServe Community Service Guidebook). Wo JustServe nicht eingerichtet ist, kann ein Spezialist oder eine Spezialistin für Dienst an der Allgemeinheit berufen werden, um in Zusammenarbeit mit sonstigen Führungsverantwortlichen im Pfahl, etwa der Pfahl-FHV-Präsidentschaft, Gelegenheiten zum Dienen zu koordinieren, bei denen Mitglieder gemeinnützige Organisationen unterstützen.

  • Ressourcen für das Gemeinwesen: Der Spezialist/die Spezialistin kennt sich mit verfügbaren Angeboten der Kirche aus, die der Allgemeinheit zugutekommen können, und ist dabei behilflich, diese auch zu nutzen. Bei diesen Angeboten kann es sich etwa um BYU Pathway Worldwide, EnglishConnect, Eigenständigkeitsförderung, FamilySearch und dergleichen handeln. Der Spezialist/die Spezialistin arbeitet eng mit Leuten zusammen, die diese Ressource bereits nutzen, bevor er/sie das Programm der Allgemeinheit vorstellt. Der Leiter oder die Leiterin für Kommunikation im Gebiet arbeitet bei Bedarf mit der entsprechenden Abteilung der Kirche zusammen.

  • Überkonfessionell: Der Spezialist/die Spezialistin hilft, Kontakte zu Führern von Glaubensgemeinschaften zu knüpfen. Mit Zustimmung des Priestertumsberaters kann der Spezialist/die Spezialistin einem überkonfessionellen Verband oder dergleichen beitreten.

  • Beziehung zu staatlichen Einrichtungen: Im Zuständigkeitsbereich des Rates unterstützt der Spezialist/die Spezialistin den Leiter oder die Leiterin bei der Anbahnung von Kontakten zu staatlichen Einrichtungen.

  • Kommunale Einrichtungen: Der Spezialist/die Spezialistin engagiert sich in einem bestimmten geografischen Gebiet in der Öffentlichkeitsarbeit, wozu auch Kontakte zu Meinungsbildnern, Vertretern der örtlichen Medien und gemeinnützigen Organisationen gehören, die eventuell von Hilfe seitens der Kirche profitieren könnten. Dieser Aufgabenbereich ist insbesondere bei Pfählen, die ein großes Gebiet umfassen, von Nutzen.

  • Ethnische Gruppierungen: Der Spezialist/die Spezialistin baut Kontakte zu bestimmten ethnischen Gruppierungen auf.

  • Kontaktperson zum Militär: Dieser Spezialist/diese Spezialistin baut Kontakte zu Militärangehörigen vor Ort auf.

  • Fotograf/Videofilmer: Er/Sie unterstützt den Rat mit Expertise.

  • Texter: Er/Sie unterstützt den Rat mit Expertise.

  • Vorübergehende Aufträge: Jemand mit einer besonderen Begabung kann gebeten werden, sich gelegentlich als Fotograf, Videofilmer, Texter und dergleichen mit zu beteiligen.

Verfügt ein Pfahl nur in begrenztem Ausmaß über Mittel und Fachleute, können Spezialisten aus dem Koordinierungsrat oder dem Landesrat aushelfen.

Kontakte zu Gemeinden oder Zweigen

Im Rat für Kommunikation gibt es auf Gemeinde- oder Zweigebene keine Berufungen.

Gelegentlich kann der Pfahlleiter oder die -leiterin für Kommunikation auf Weisung des Pfahlpräsidenten einen Bischof oder sonst einen Führungsverantwortlichen der Kirche zu einem Treffen oder einem Dialog mit Vertretern des öffentlichen Lebens einladen. Es ist jedoch die Aufgabe des Rates und seines Priestertumsberaters, sich kontinuierlich um Öffentlichkeitsarbeit zu kümmern.

Mit Zustimmung des Pfahlpräsidenten kann der Pfahlleiter oder die -leiterin für Kommunikation Informationen an Bischöfe und Gemeinderäte weitergeben. Der Bischof kann den Leiter oder die Leiterin zu einer Sitzung des Gemeinderates einladen, wenn dort über Öffentlichkeitsarbeit und Gelegenheiten zum Dienen gesprochen wird.

Der Pfahlrat für Kommunikation stellt in Zusammenarbeit mit den Führungsverantwortlichen der Gemeinden fest, wo Klassen, Organisationen oder Kollegien Hilfe leisten können, und stimmt dies mit dem Bedarf im Gemeinwesen ab. Der Rat kann einen Spezialisten/eine Spezialistin für kommunale Einrichtungen berufen, der/die ihn in der Öffentlichkeitsarbeit innerhalb eines bestimmten Gemeinwesens unterstützt. Interessantes von Mitgliedern und Missionaren aus der Region kann zusammengetragen und an die Medien weitergeben werden. Der Rat für Kommunikation bietet bei Bedarf Schulungen zum Thema soziale Medien an.

Die Aufgaben des Rates für Kommunikation unterscheiden sich von denen eines Kommunikationsbeauftragten für E-Mails auf Gemeindeebene, der dem Bischof oder Zweigpräsidenten dabei behilflich ist, an die Mitglieder der Einheit Nachrichten zu versenden.

Frauen unterhalten sich

Weitere Hinweise

  • Diversität: Diversität im Rat fördert unterschiedliche Sichtweisen und trägt so dazu bei, die Liebe Gottes einem multikulturellen Zielpublikum zu vermitteln. Zur Diversität zählen etwa Unterschiede in Hinblick auf Geschlecht, Alter, Herkunft, Familienstand, Behinderungen oder familiäre Verhältnisse.

  • Missionare: Missionare (Vollzeitmissionare, Gemeindemissionsleiter und Gemeindemissionare) gehören zwar nicht dem Pfahlrat für Kommunikation an, sind aber bestrebt, Jesus Christus und seine Kirche zu vertreten. Der Rat für Kommunikation und die Missionare stimmen die Teilnahme an Veranstaltungen im Gemeinwesen und in den Medien miteinander ab.

  • Hohe Räte: Mitglieder des Hoherats dürfen nicht als Pfahlleiter für Kommunikation oder als Priestertumsberater für den Rat ernannt werden.

    Bei Bedarf kann ein Hoher Rat dem Pfahlpräsidenten allerdings bei einer bestimmten Aufgabe zur Seite stehen. Dazu zählen etwa die Unterstützung bei einer Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, die Bereitstellung von Fachwissen für den Rat für Kommunikation oder die Kontaktanbahnung bei Meinungsbildnern vor Ort.

  • Mitwirkung im Pfahlrat: Der Pfahlleiter oder die -leiterin für Kommunikation muss nicht unbedingt dem Pfahlrat angehören, kann aber bei Bedarf vom Pfahlpräsidenten hinzugezogen werden.

Nützliche Fertigkeiten und Kompetenzen

Einige nützliche Fähigkeiten für jemanden, der in einen Rat für Kommunikation berufen wird:

  • Er/Sie hat starken Glauben und bemüht sich um Führung durch den Heiligen Geist.

  • Er/Sie beherrscht jede Art von Interaktion – sowohl über das direkte Gespräch als auch schriftlich, wozu auch die Kontaktaufnahme zu Menschen zählt, mit denen man bisher keine Verbindung hatte.

  • Er/Sie bleibt beim Aufbau einer Beziehung zu führenden Parteipolitikern oder Parteiorganisationen strikt neutral.

  • Er/Sie kennt sich mit Behörden, in der Geschäftswelt, mit Medien, im Bildungsbereich, mit gemeinnützigen Organisationen oder anderen Tätigkeitsbereichen aus.

  • Er/Sie hat bereits Erfahrung in Kommunikationswissenschaften wie etwa Journalismus, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit oder der Werbebranche.

  • Er/Sie hält sich über aktuelle Ereignisse, gesellschaftliche Trends und Aktivitäten oder Anliegen von örtlichen Vertretern des Staates, Bildungsstätten und kommunalen Einrichtungen auf dem Laufenden.

  • Er/Sie ist zu den üblichen Geschäftszeiten flexibel, wodurch sich Kontakte zu Meinungsbildnern aufbauen und pflegen lassen.

  • Er/Sie hat Erfahrung im Umgang mit Computern und sonstigen technischen Geräten.

  • Er/Sie ist bereit, auf eingehende E-Mails, Textnachrichten und sonstige Kommunikationsmittel zu achten und sie umgehend zu beantworten.

  • Wie bei allen Berufungen in der Kirche werden die Mitglieder des Rates für Kommunikation durch Inspiration berufen und können den Herrn um Hilfe bitten, um Gefühle der Unzulänglichkeit oder einen Mangel an beruflichen Fertigkeiten, Bildung oder Erfahrung zu überwinden.

  • Eine detailliertere Liste nützlicher Fertigkeiten und Kompetenzen für die verschiedenen Aufgabenbereiche innerhalb des Rates findet sich unter GCN. ChurchofJesusChrist.org. Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten für die Kirche an und klicken Sie auf Topics und anschließend auf Priesthood Leader Resources.

Ein Mann betet

Die Berufung aussprechen

Die Berufungstabelle für Pfahlberufungen im Allgemeinen Handbuch, Abschnitt 30.8.3, gibt Aufschluss darüber, wer Mitglieder des Pfahlrates für Kommunikation vorschlägt, genehmigt, beruft, bestätigt und einsetzt.

Bei der Gebietspräsidentschaft erfahren Sie Näheres dazu, wie Mitglieder in den Landesrat oder den Koordinierungsrat für Kommunikation berufen werden.