<i>Komm und folge mir nach!</i>
7. bis 13. Dezember. Dem Herrn heilig: Haggai 1 und 2; Sacharja 1 bis 4; 7 bis 14


„7. bis 13. Dezember. Dem Herrn heilig: Haggai 1 und 2; Sacharja 1 bis 4; 7 bis 14“, Komm und folge mir nach! – Für zuhause und für die Kirche: Altes Testament 2026, 2026

„7. bis 13. Dezember. Dem Herrn heilig“, Komm und folge mir nach: Altes Testament 2026

Der Laie-Hawaii-Tempel unter bewölktem Himmel

Der Laie-Hawaii-Tempel

7. bis 13. Dezember: Dem Herrn heilig

Haggai 1 und 2; Sacharja 1 bis 4; 7 bis 14

Nach Jahrzehnten der Gefangenschaft wurde es einer Gruppe Israeliten, darunter wahrscheinlich auch den Propheten Haggai und Sacharja, erlaubt, nach Jerusalem zurückzukehren. Einige aus dieser Gruppe konnten sich noch daran erinnern, wie der Tempel vor der Zerstörung ausgesehen hatte. Zu denen, die sich fragten, ob dieser je wieder „in seiner früheren Herrlichkeit“ (Haggai 2:3) erstrahlen würde, sprach Haggai diese ermutigenden Worte des Herrn: „Fasse Mut, … alles Volk des Landes – Spruch des Herrn –, und macht euch an die Arbeit! Denn ich bin bei euch. … Fürchtet euch nicht! … Ich erfülle dieses Haus mit Herrlichkeit … und an diesem Ort schenke ich Frieden.“ (Haggai 2:4,5,7,9.)

Doch der Tempel war nicht das Einzige, was neu errichtet werden musste. In vielerlei Hinsicht war die Geistigkeit des Volkes Gottes nur noch eine Ruine. Und ein heiliges Volk wieder aufzurichten, erfordert mehr, als nur Steine zu hauen und sie aufzuschichten, um ein heiliges Haus zu bauen. Das bedeutet, dass es nicht reicht, die Inschrift „Dem Herrn heilig“ an einer Tempelwand einzugravieren, oder auf „den Pferdeschellen“ und jedem „Kessel in Jerusalem“ (Sacharja 14:20,21). Sie muss auch auf jedes Herz geschrieben sein.

Eine Übersicht über die Bücher Haggai und Sacharja finden Sie im Schriftenführer unter den Stichwörtern „Haggai“ und „Sacharja“.

Icon „Studium“

Anregungen für das Lernen zuhause und in der Kirche

Haggai 1; 2:1-9

Icon „Seminar“
Überlegt doch, wie es euch geht!

Es gab viel zu tun, um Jerusalem wieder aufzubauen, und alles war wichtig. Doch etwa 15 Jahre nach der Rückkehr der Israeliten war der Herr damit unzufrieden, dass dem Wiederaufbau des Tempels kein höherer Stellenwert eingeräumt worden war (siehe Haggai 1:2-5; siehe auch Esra 4:24). Lies Haggai 1 und 2:1-9 und denke über Fragen wie diese nach:

  • Mit welchen Konsequenzen mussten die Israeliten rechnen, weil sie den Tempel nicht zu Ende gebaut hatten?

  • Welche Segnungen verhieß ihnen der Herr für den Fall, dass sie den Tempel fertig bauten?

  • Welche Botschaft richtet der Herr in Haggai 1:5-7 an dich? Wie kannst du deine Prioritäten an denen des Herrn ausrichten? Wann wurdest du schon dafür gesegnet, dass du Gott an die erste Stelle gesetzt hast?

Die Heiligen der Letzten Tage in der Anfangszeit der Kirche befanden sich in einer ähnlichen Lage wie die Israeliten zu Haggais Zeit (siehe Lehre und Bündnisse 95). Was erfährst du aus diesen beiden Beispielen darüber, wie wichtig dem Herrn der Tempel ist?

Siehe auch Dale G. Renlund, „Jesus Christus ist der Schatz“, Liahona, November 2023, S. 96ff.; Terence M. Vinson, „Wahre Jünger des Erretters“, Liahona, November 2019, S. 9ff.; „Wir lieben, Herr, dein Haus“, Gesangbuch, Nr. 177; „Provo City Center Temple Completed“ (Video in englischer Sprache), ChurchofJesusChrist.org

7:17

Provo City Center Temple Completed

Sacharja 1 bis 3; 7 und 814

Der Herr kann mich heiligen

Welchen Wert hat es Ihrer Meinung nach, wenn auf Alltagsgegenständen, wie den in Sacharja 14:20 erwähnten, die Worte „Dem Herrn heilig“ stehen? (Siehe auch Exodus 28:36-38.) Welchen Wert hat es heutzutage, wenn sie in den Tempel eingraviert sind? Was verstehen Sie darunter? Wie können Sie Heiligkeit in Ihren Alltag integrieren? Denken Sie über diese Fragen nach, wenn Sie in Sacharja 1:1-6, 3:1-7, 7:8-10 und 8:16,17 lesen, wie der Herr sein Volk auffordert, heiliger zu werden.

Sie könnten auch Sacharja 2:14,15, 8:1-8 und 14:9-11,20,21 lesen, um zu erfahren, wie das künftige Leben an jenem Tage aussehen wird, da wir alle in Heiligkeit mit dem Herrn zusammenleben. Was beeindruckt Sie an Sacharjas Vision von der Zukunft Jerusalems? Was gibt es dort, was Sie auch in Ihrem Umfeld gern hätten? Wie können Sie sich auf ein Leben unter den Bedingungen vorbereiten, wie sie Sacharja hier beschreibt?

Jesus reitet auf einem Esel in Jerusalem ein

„Siehe, dein König kommt zu dir. Gerecht ist er und Rettung wurde ihm zuteil, demütig ist er und reitet auf einem Esel.“ (Sacharja 9:9); Der triumphale Einzug, Darstellung von Harry Anderson

Sacharja 9:9-11; 11:12,13; 12:10; 13:6,7; 14:1-9

Jesus Christus ist der verheißene Messias

An mehreren Stellen weist Sacharja sowohl auf das irdische Wirken Jesu Christi als auch auf das Zweite Kommen hin. Nachstehend finden Sie einige Prophezeiungen Sacharjas sowie Schriftstellen zu ihrer Erfüllung. Stellen Sie sich beim Lesen der Schriftstellen folgende Fragen: Was lerne ich daraus über den Erretter?

Wie wäre es wohl gewesen, unter den Menschen zu sein, die Jesus in Jerusalem willkommen hießen, wie es in Sacharja 9:9-11 beschrieben wird? Wie können Sie ihn in Ihrem Leben, in Ihrem Zuhause und in Ihrem Umfeld willkommen heißen?

Siehe auch Schriftenführer, Stichwort „Messias“, Archiv Kirchenliteratur; „Der triumphale Einzug Jesu in Jerusalem“ (Video), Archiv Kirchenliteratur; Ronald A. Rasband, „Hosanna dem allerhöchsten Gott“, Liahona, Mai 2023, S. 108–112

1:8

Der triumphale Einzug Jesu in Jerusalem

Weitere Anregungen finden Sie in der aktuellen Monatsausgabe der Zeitschriften Liahona und Für eine starke Jugend.

Icon „Für Kinder“

Anregungen für die Unterweisung von Kindern

Haggai 1:2-8

Überlegt doch, wie es euch geht!

  • Lesen Sie mit Ihren Kindern Teile von Haggai 1:2-5 und fragen Sie: Warum war der Herr mit dem Volk nicht zufrieden? Die Kinder könnten sich eine Stelle aus Vers 6 aussuchen und davon ein Bild malen. Dann zeigen sie sich gegenseitig die Zeichnung und raten, was aus dem Vers ihr Bild darstellt. Wenn wir unsere Zeit mit etwas anderem verbringen, als der Herr möchte, inwiefern ist das dann so, als würden wir essen, aber nicht satt werden? Sprechen Sie darüber, wie Sie sich Zeit für das nehmen können, was Gott wichtig ist.

  • Sie können auch Vers 8 vorlesen. Ihre Kinder sollen so tun, als ob sie ins Gebirge gehen, Holz herbeischaffen und den Tempel wieder aufbauen. Dann sollen die Kinder aufschreiben, was sie an einem regulären Tag alles machen, darunter auch, was der Herr von ihnen möchte. Ihre Kinder sollen sich überlegen, was davon dem Herrn wohl am wichtigsten ist. Das können sie dann einkreisen.

Auf das Zuhause ausgerichtetes Lehren. Präsident Russell M. Nelson hat gesagt, dass das Zuhause „ein Zentrum [sein soll], wo das Evangelium gelernt wird“ („Wie wir beispielhafte Heilige der Letzten Tage werden“, Liahona, November 2018, S. 113). Wenn Sie sich mit Ihrer Familie mit Haggais Rat befassen, „überlegt doch, wie es euch geht“, könnten Sie darüber sprechen, wie man Gott im Familienleben an die erste Stelle setzen kann.

Sacharja 3:1-7

Wenn ich Bündnisse eingehe und halte, kann ich so werden wie der Vater im Himmel und Jesus Christus

  • In einer Vision sah Sacharja einen Hohepriester, der „schmutzige Kleider“ anhatte (Sacharja 3:3). Ein Engel gab ihm saubere Kleidung. Gemeinsam mit Ihren Kindern können Sie wichtige Wahrheiten herausarbeiten, indem Sie gemeinsam Sacharja 3:1-7 lesen und darüber sprechen, wofür schmutzige Kleidung und saubere Kleidung wohl stehen. Wie können wir von unseren Sünden rein werden, auch nach unserer Taufe? Wie hilft uns der Taufbund, auf den Wegen des Herrn zu gehen?

  • Sehen Sie sich mit den Kindern ein Bild von einer Taufe an, etwa das in diesem Konzept. Warum sind wir bei der Taufe weiß gekleidet? Sie könnten auch ein Lied über die Taufe singen, etwa „Bei meiner Taufe“ (Liederbuch für Kinder, S. 53). Was erfahren wir aus dem Lied darüber, warum der Herr möchte, dass wir uns taufen lassen?

Ein Vater tauft seine Tochter in einem Fluss

Sacharja 9:9-11; 11:12; 13:6,7

Jesus Christus ist der verheißene Messias

  • Vielleicht möchten sich die Kinder das in Sacharja 9:9 vorhergesagte Ereignis vorstellen, als Jesus in der letzten Woche seines irdischen Lebens in Jerusalem einzog. Zeigen Sie ihnen dazu ein Bild von diesem Ereignis, etwa das in diesem Konzept. Sie können ihnen auch das Kapitel „Jesus geht nach Jerusalem“ (Geschichten aus dem Neuen Testament, Kapitel 44) vorlesen. Ihre Kinder könnten auf den Bildern auf Menschen zeigen, die jubeln. Wer ist der König in Sacharja 9:9? Warum sind wir für ihn dankbar?

    1:35

    Chapter 44: The Savior Goes to Jerusalem

  • Vergleichen Sie zusammen mit Ihren Kindern Prophezeiungen aus Sacharja mit Versen aus dem Neuen Testament, in denen ihre Erfüllung beschrieben wird. Hier einige Beispiele: Sacharja 9:9 und Matthäus 21:5-9; Sacharja 9:11 und 1 Petrus 3:18,19; Sacharja 11:12 und Matthäus 26:14-16; Sacharja 13:7 und Matthäus 26:31. Was erfahren wir aus diesen Versen über den Erretter?

Weitere Anregungen finden Sie in der aktuellen Monatsausgabe der Zeitschrift Unser Freund.

Schilder an vielen Tempeln, auf denen in verschiedenen Sprachen „Heilig dem Herrn“ und „Das Haus des Herrn“ zu lesen ist

Auf jedem Tempel steht die Aufschrift „Heilig dem Herrn“

Seite mit der Aktivität für PV-Kinder: Jesus Christus kann meinen Geist rein machen