„30. März bis 5. April. Er hat den Tod für immer verschlungen: Ostern“, Komm und folge mir nach! – Für zuhause und für die Kirche: Altes Testament 2026, 2026
„30. März bis 5. April. Er hat den Tod für immer verschlungen“, Komm und folge mir nach: Altes Testament 2026
Darstellung des leeren Grabes
30. März bis 5. April: Er hat den Tod für immer verschlungen
Ostern
Das Leben Jesu Christi bildet „den zentralen Punkt der Menschheitsgeschichte“ („Der lebendige Christus – das Zeugnis der Apostel“, Archiv Kirchenliteratur). Was bedeutet das? Zum Teil bedeutet es, dass sich das Leben des Erretters auf das ewige Schicksal jedes Menschen, der je gelebt hat und der je leben wird, auswirkt. Doch man kann auch sagen, dass die Auferstehung Jesu Christi an jenem ersten Ostersonntag das Volk Gottes über die Geschichte hinweg miteinander verbindet: Wer vor seiner Auferstehung geboren wurde, hat voller Glauben auf sie gehofft (siehe Jakob 4:4), wer danach geboren wurde, schaut nun voller Glauben darauf zurück. Wenn wir die Begebenheiten und Prophezeiungen im Alten Testament lesen, kommt dort nirgendwo der Name Jesus Christus vor. Aber wir erkennen deutlich, dass die Gläubigen damals an ihren Messias und Erlöser geglaubt und sich nach ihm gesehnt haben. So können wir, die wir uns an ihn erinnern sollen, uns mit denen verbunden fühlen, die nach ihm Ausschau gehalten haben. Denn Jesus Christus hat wahrlich „die Schuld von uns allen“ (Jesaja 53:6; Hervorhebung hinzugefügt) auf sich genommen, und in Christus werden „alle lebendig gemacht werden“ (1 Korinther 15:22; Hervorhebung hinzugefügt).
Anregungen für das Lernen zuhause und in der Kirche
Propheten aus alter und neuer Zeit geben Zeugnis für das Sühnopfer des Erretters
Viele Schriftstellen im Alten Testament weisen auf das Wirken und das Sühnopfer des Erretters hin. In der nachstehenden Tabelle werden einige dieser Schriftstellen aufgeführt. Welche Eindrücke in Bezug auf den Erretter erhalten Sie beim Studium dieser Verse?
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Im Buch Mormon gibt es sogar noch mehr Prophezeiungen über den Erretter, und sie sind auch deutlicher. Denken Sie darüber nach, wie Ihr Glaube durch diese und ähnliche Schriftstellen gestärkt wird: 1 Nephi 11:31-33; 2 Nephi 25:13; Mosia 3:2-11; Alma 7:10-13.
Neuzeitliche Propheten legen als besondere Zeugen weiterhin Zeugnis für Jesus Christus und sein Sühnopfer ab. Wenn Sie sich an diesem Osterwochenende die Generalkonferenz anhören, notieren Sie sich Zeugnisse für Christus, die Sie hören. Was erfahren Sie daraus über ihn?
Jesus Christus bietet mir Frieden und Freude an
Ostern ist eine Zeit der Freude, denn wir feiern das Sühnopfer und die Auferstehung des Erretters. Und doch gibt es auch in der Osterzeit viele Menschen, denen aus unterschiedlichen Gründen nicht nach Freude zumute ist. Was kannst du tun, um zu Ostern den Frieden und die Freude des Erretters zu verbreiten?
Eine Möglichkeit wäre, in den heiligen Schriften nach Botschaften über den Frieden und die Freude zu suchen, die Jesus Christus uns bringt, wie zum Beispiel: Psalm 16:8-11; 30:3-6; Jesaja 12; 25:8,9; 40:28-31; Johannes 14:27; 16:33; Alma 26:11-22. Überlege, wie du diese Botschaften an andere weitergeben kannst. Zum Beispiel könntest du auf Grundlage dieser Botschaften Osterkarten gestalten, die du dann verschenkst. Überlege gebeterfüllt, wer deinen Ostergruß brauchen könnte. Du könntest deine Botschaften auch in sozialen Medien veröffentlichen, wo viele Menschen sie sehen können.
Kirchenlieder über Christus und die Auferstehung, zum Beispiel „Seht, der Herr ist auferstanden!“ (Gesangbuch, Nr. 128), können uns ebenfalls helfen, an Ostern Frieden und Freude zu verspüren. Achte in dem Lied auf Formulierungen, die deiner Meinung nach die Freude an Ostern zum Ausdruck bringen.
Siehe auch Jeffrey R. Holland, „Nicht wie die Welt gibt“, Liahona, Mai 2021, S. 35–38; Mark S. Palmer, „Unsere Trauer wird sich in Freude verwandeln“, Liahona, Mai 2021, S. 88f.
Warum weinst du?, Darstellung von Simon Dewey (Ausschnitt)
Durch sein Sühnopfer hat Jesus Christus die Macht, mir zu helfen, Sünde, Tod, Prüfungen und Schwächen zu überwinden
Diese Aktivität kann Ihnen helfen, die vielen Segnungen zu erkennen, die wir durch Jesus Christus und sein Sühnopfer erhalten. Lesen Sie die folgenden Schriftstellen, in denen es darum geht, was wir mit der Hilfe von Jesus Christus überwinden können. Versuchen Sie, die Schriftstellen in folgende Kategorien einzuordnen: Sünde, Tod, Prüfungen und Schwächen (manche Schriftstellen passen in mehrere Kategorien). Welche Eindrücke über die Macht des Erretters gewinnen Sie beim Lesen?
Wie würden Sie einem Freund, der kein Christ ist, erklären, warum Jesus Christus Ihnen wichtig ist? Elder Ahmad S. Corbitts Ansprache „Wissen Sie, warum ich als Christ an Christus glaube?“ (Liahona, Mai 2023, S. 119ff.) kann dabei helfen.
Siehe auch Reyna I. Aburto, „Das Grab hat keinen Sieg“, Liahona, Mai 2021, S. 85ff.; Themen und Fragen, „Sühnopfer Jesu Christi“, „Auferstehung“, Archiv Kirchenliteratur
Jesus Christus hat den höchsten Preis für meine Errettung gezahlt
Was erfahren wir aus diesen Versen über den Preis, den Jesus Christus für unsere Errettung gezahlt hat? (Jesaja 53:3-5; Mosia 3:7; Lehre und Bündnisse 19:16-19.) Welchen Preis hat der Vater im Himmel gezahlt? (Siehe Johannes 3:16.)
Weitere Anregungen finden Sie in der aktuellen Monatsausgabe der Zeitschriften Liahona und Für eine starke Jugend.
Anregungen für die Unterweisung von Kindern
Jesus Christus hat für mich gelitten und ist für mich gestorben
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Die Osterwoche ist eine gute Gelegenheit, den Kindern zu erklären, was der Erretter für uns in Getsemani und am Kreuz getan hat. Sie könnten ihnen zunächst die Bilder unten zeigen und sie beschreiben lassen, was auf den Bildern geschieht. Während sich die Kinder die Bilder ansehen, können Sie Verse lesen, in denen diese Ereignisse beschrieben werden (siehe Matthäus 26:36-46; 27:35-50; Lukas 22:39-46; Johannes 19:16-30). Die Kinder könnten auf Einzelheiten in den Bildern hinweisen, die sie in den Versen hören.
Links: Christus in Getsemani, Darstellung von Harry Anderson; rechts: Die Kreuzigung, Darstellung von Harry Anderson
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Welche Segnungen bringt uns das Opfer, das Jesus für uns gebracht hat? Helfen Sie den Kindern, in Jesaja 53:4-12, Alma 7:11-13 und Lehre und Bündnisse 19:16-19 nach Wörtern und Formulierungen zu suchen, die diese Frage beantworten. Sprechen Sie darüber, was Sie für den Erretter empfinden, nachdem Sie diese Schriftstellen gelesen haben.
Jesus Christus ist für mich auferstanden
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Sie können die Seite mit der Aktivität für diese Woche oder andere Bilder aus diesem Konzept verwenden, um Ihren Kindern die Geschichte von der Auferstehung zu erzählen (siehe auch „Jesus ist auferstanden“, Geschichten aus dem Neuen Testament, S. 139–144). Dann lassen Sie die Kinder Ihnen die Geschichte noch einmal erzählen.
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Überlegen Sie, wie Sie den Kindern helfen wollen, an Ostern Freude an Christus zu finden. Sie könnten zum Beispiel gemeinsam ein Osterlied singen, das Sie mögen, zum Beispiel „Christ, der Herr, vom Tod erstand“ (Gesangbuch, Nr. 127) oder „Getsemani“ (Archiv Kirchenliteratur). Weitere passende Lieder zur Auferstehung können Sie aus dem Stichwortverzeichnis des Gesangbuchs und des Liederbuchs für Kinder heraussuchen. Sie und die Kinder könnten einander erzählen, warum Sie diese Lieder mögen und wie Sie sich fühlen, wenn Sie sie singen. Was erfahren wir aus diesen Liedern über den Vater im Himmel und Jesus Christus?
Kinder können den Heiligen Geist verspüren, brauchen aber vielleicht Hilfe dabei, seinen Einfluss zu erkennen. „Erklären Sie den Kindern, dass der Heilige Geist auf ganz unterschiedliche Weise zu uns spricht. Helfen Sie ihnen, seine Stimme zu erkennen, wenn er zu ihnen spricht. So können sie sich die Gewohnheit aneignen, ein Leben lang nach persönlicher Offenbarung zu streben und danach zu handeln.“ (Auf die Weise des Erretters lehren, S. 32f.) Wenn Sie beispielsweise mit den Kindern Lieder über den Erretter singen, Bilder von ihm anschauen oder Geschichten über ihn lesen, sprechen Sie miteinander über Ihre geistigen Empfindungen.
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Im Archiv Kirchenliteratur gibt es eine Sammlung von Ostervideos, die den Kindern gefallen könnten. Die Kinder könnten sich ein Video aussuchen. Fragen Sie sie, was sie aus dem Video über Jesus Christus erfahren. Sie können sie auch bitten, die Botschaft des Videos in einem Satz zusammenzufassen.
Propheten geben Zeugnis für Jesus Christus und sein Sühnopfer
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Wenn Sie und die Kinder an diesem Osterwochenende gemeinsam die Generalkonferenz anschauen, machen Sie sie darauf aufmerksam, wenn besondere Zeugen des Erretters für die Auferstehung Zeugnis geben. Sie könnten ein Spiel daraus machen: Bitten Sie die Kinder, jedes Mal aufzustehen, wenn sie Wörter wie Ostern, Sühnopfer oder Auferstehung hören. Erzählen Sie einander, warum Sie für das Zeugnis der lebenden Propheten über den Erretter dankbar sind.
Weitere Anregungen finden Sie in der aktuellen Monatsausgabe der Zeitschrift Unser Freund.