2025
So überwindest du Gebetshürden
März 2025


So überwindest du Gebetshürden

Wie räumen wir Hindernisse aus dem Weg, die uns vom Beten abhalten?

Ein Jugendlicher, der über eine Hürde springt und betet

Illustrationen von Andrew Bosley und Derek L. Smith

„Bete immer.“ Diese oder eine ähnlich lautende Aufforderung wiederholt der Erretter zehn Mal im Buch Lehre und Bündnisse. Uns ist klar, dass dies im übertragenen Sinne gemeint ist – wir können, wenn wir wach sind, nicht buchstäblich in jeder Sekunde auf den Knien sein und beten –, aber manchmal ist es schon schwer, zweimal am Tag zu beten! Wie überwinden wir diese Hürden?

Hürde: Vergessen

Wir sind nur Menschen. So was passiert.

Mögliche Lösung:

Verknüpfe deine Gebete mit etwas anderem, was du jeden Tag tust, sodass du, wenn du an das eine denkst, dich auch an das andere erinnerst. Wenn du merkst, dass du gleich nach dem Aufwachen oder vor dem Schlafengehen zu müde bist, um ernsthaft zu beten, verbinde deine Gebete mit einer anderen Tages- und Abendroutine, bei der du wacher bist, zum Beispiel nachdem du die Zähne geputzt oder Medikamente eingenommen hast. Oder stell dir im Handy eine Erinnerung ein!

Hürde: Nichts Berichtenswertes

Was soll man morgens schon sagen, wo man doch seit dem letzten Gebet einfach nur geschlafen hat?

Mögliche Lösung:

Danke Gott morgens für deine Segnungen, auch für Menschen, die dir ein Segen sind. Bete für diese Menschen. Erzähle Gott, was du dir für heute vorgenommen hast, und bitte ihn um Führung. Berichte ihm abends von deinem Tag. Erzähle ihm, was sich alles ereignet hat, wofür du dankbar bist, was du gelernt hast oder was du interessant fandest.

Hürde: Negative Gefühle

Vielleicht fühlst du dich unwürdig, weil du etwas Bestimmtes getan hast – oder tun willst. Vielleicht bist du wegen einer Sache wütend auf Gott. Vielleicht bist du einfach nicht in der Stimmung.

Die Lösung: Bete trotzdem

Welche Gefühle du auch hast, Gott kann sie annehmen. Niemand ist jemals „unwürdig“ für das Gebet. Der Teufel will, dass du das denkst (siehe 2 Nephi 32:8). Dein Vater hört lieber ein unvollkommenes, unvollständiges Gebet – bei dem du diese eine Sache, über die du noch nicht sprechen willst, bewusst unter den Tisch fallen lässt –, als dass er gar nichts von dir hört.