Unmögliches mit einem Blatt Papier
In ein normales Stück Papier kann ich ein Loch schneiden, das so groß ist, dass man hindurchsteigen kann. Das glaubst du nicht? Du hältst das für unmöglich? Ich verspreche dir: Es ist kein Trick. Du kannst dieses Lehrbeispiel nutzen, um deiner Klasse, deinem Kollegium oder deiner Familie zu vermitteln, wie man auf Gott vertraut, wenn man Fragen hat – auch solche, die zu klären uns unmöglich erscheinen.
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Stell die Frage, ob die Anwesenden glauben, dass man in ein Stück Papier ein Loch schneiden kann, das groß genug ist, sodass man hindurchsteigen kann. Wahrscheinlich werden dir einige nicht glauben.
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Lies Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:23-25. Erkläre, dass viele Menschen nicht geglaubt haben, dass es möglich sei, dass Joseph Smith eine Vision gehabt hatte. Aber er wusste, dass es dennoch stimmte.
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Gehen wir also an die Arbeit!
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Falte das Papier an der langen Seite in der Mitte.
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Schneide das Papier von der Faltkante ausgehend an beiden Seiten gerade herunter. Schneide es aber nicht ganz durch, sondern höre auf, bevor du den Rand erreicht hast.
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Schneide nun abwechselnd von einer Seite zur anderen gerade Streifen in das Papier, ohne es jedoch jemals ganz durchzuschneiden.
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Lass die beiden Randstreifen links und rechts aus und schneide das Papier dazwischen entlang der Faltkante durch.
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Öffne das Blatt. Nun siehst du es: ein Loch, das groß genug ist, um hindurchzusteigen!
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Besprecht gemeinsam, dass etwas, was Fragen aufwirft oder unmöglich scheint, trotzdem wahr sein kann. Joseph Smith hat den Vater im Himmel und Jesus Christus wirklich gesehen.
Es kann vorkommen, dass andere deine Überzeugungen in Frage stellen oder dass du auf Fragen stößt, die du nicht beantworten kannst. Wenn dies geschieht, denk an das Unmögliche, das dir mit einem Blatt Papier gelungen ist. Entscheide dich dafür, Gott zu vertrauen und bei ihm und in anderen guten Quellen nach Antwort zu suchen.
„Glaube ist die Hoffnung auf etwas, was man nicht sieht, was aber dennoch wahr ist. … Zweifeln Sie daher bitte zuerst an Ihren Zweifeln, ehe Sie an Ihrem Glauben zweifeln!“