„15.100 und mehr“, Unser Freund, November 2025, S. 40f.
Eure Erlebnisse
15.100 und mehr
Als ich acht Jahre alt geworden bin, war ich endlich alt genug: Ich konnte bei FamilySearch meinen eigenen Account anlegen! Zunächst war ich ein bisschen unsicher. Aber meine Eltern und meine Geschwister haben mir gezeigt, wie man indexiert und einen eigenen Stammbaum erstellt. So konnte ich dann meinen Vorfahren helfen! Ich war auch nicht mehr unsicher. Ich hab mich bereit gefühlt, und ich hab ja auch Hilfe bekommen.
Ich wollte gern Prüfer für Familiengeschichte werden – so wie meine Eltern und meine Geschwister auch. Das hab ich mir in der Initiative für Kinder und Jugendliche zum Ziel gesetzt. Für dieses Ziel musste ich 1000 Einträge indexieren.
Manchmal war ich überfordert. Aber meine Eltern haben mir erklärt, dass ich ja nicht alles an einem Tag schaffen muss. Sie haben vorgeschlagen, dass ich drei Einträge pro Tag indexiere. Dann würde es kein Jahr dauern, bis ich mein Ziel erreicht hätte. Sie haben mir auch versichert, dass sie mir helfen, wenn die Schrift auf einem Bild mal schwierig zu lesen ist.
Ich hab zum Vater im Himmel gebetet, dass er mir hilft, mein Ziel zu erreichen. Nach dem Gebet ging es mir besser.
Ich hab nicht aufgegeben und Tag für Tag indexiert. Weniger als ein Jahr später, noch bevor ich neun geworden bin, hatte ich schon 1000 Einträge indexiert und war nun Prüfer. Das war ein tolles Gefühl!
Jetzt suche ich mit meinen Eltern immer wieder den Trujillo-Tempel auf. Ich drucke Tempel-Verordnungskarten, schneide sie aus und gebe sie meiner Familie mit, damit sie die heiligen Handlungen erledigen können. Ich warte inzwischen draußen auf dem Tempelgelände. Bald kann ich selbst auch in den Tempel gehen und mich taufen lassen.
Ich bin jetzt zehn Jahre alt und habe schon 15.100 Einträge indexiert! Ich bin sehr glücklich und freue mich, dass ich weiterhin an meinem Ziel arbeiten kann, mehr wie Jesus Christus zu werden.
Illustrationen von Parker Nielsen