2025
Das Licht der Liebe Christi in der Weihnachtszeit weitergeben – und darüber hinaus
Liahona, Dezember 2025


Aus Neu für junge Erwachsene: Aussagen von Führern der Kirche in den sozialen Medien

Das Licht der Liebe Christi in der Weihnachtszeit weitergeben – und darüber hinaus

Was haben lebende Propheten und weitere Führer der Kirche in den sozialen Medien über das Vorbild Jesu Christi an Liebe und für den Dienst am Nächsten gesagt?

Jesus lässt ein Lamm aus seinen Händen Wasser trinken

Der sanfte Hirte, Darstellung von Yongsung Kim

In der Weihnachtszeit hört man immer wieder plakative Aussagen über den Einfluss Jesu Christi auf die Welt:

„Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lukas 2:14).

„Freu dich, o Welt.“

„Ich verkünde euch eine große Freude“ (Lukas 2:10).

Diese Worte werden von Generation zu Generation weitergegeben und vermitteln den unermesslichen Frieden, die Freude und das Licht, die der Erretter verbreitet hat.

Während seines gesamten Erdenlebens hat Christus uns gezeigt, wie wir andere an seiner Liebe teilhaben lassen können. Wir wissen, dass Christus nichts tut, „was nicht der Welt zum Nutzen ist; denn er liebt die Welt“ (2 Nephi 26:24).

Wenn wir der Geburt Christi gedenken, können wir danach streben, seine Liebe zu jedem Kind Gottes zu erkennen und diese Liebe auch selbst zu geben.

Führerinnen und Führer der Kirche sind in den sozialen Medien auf Jesu Lehren eingegangen. Die folgenden Beiträge zeigen uns auf, wie wir in dieser Weihnachtszeit und darüber hinaus die Liebe Christi weitergeben können:

Auf den Einzelnen zugehen

„Obwohl 99 Schafe aus seiner Herde sicher an seiner Seite waren, machte sich der Hirte auf die Suche nach dem einen, das sich verirrt hatte. …

Ich bitte Sie, sich gebeterfüllt zu überlegen, wen Sie kennen, der vielleicht entmutigt ist. Mit wem müssen Sie sich vielleicht versöhnen, wen um Vergebung bitten? Haben Sie in letzter Zeit an jemanden gedacht, ohne so recht zu wissen, warum? Wenn Sie dem Herrn diese Fragen vortragen, wird er Ihnen eingeben, wie Sie auf jemanden, der Hilfe braucht, zugehen und ihn aufrichten können. …

Dadurch, dass jeder von uns wenigstens einem Menschen in seinem Wirkungskreis dienen kann, können wir die Liebe Jesu Christi in der ganzen Welt verbreiten.“

Präsident Russell M. Nelson, Facebook, 1. Juni 2024, facebook.com/russell.m.nelson

Verzeihen, alte Wunden heilen, Beziehungen kitten

„Mit dem Frieden bei den Menschen seines Wohlgefallens meinten die himmlischen Heerscharen alle Menschen – flüchtige Bekannte und Fremde.

Der Erretter hat gesagt: ,Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!‘ (Matthäus 22:39.) Außerdem hat er uns geboten, unsere Feinde zu lieben, denen, die uns hassen, Gutes zu tun und sogar für diejenigen zu beten, die uns schlecht behandeln und uns verfolgen.

Wenn wir auf das Ziel hinarbeiten, das in diesen Lehren zum Ausdruck kommt, dann ist Weihnachten auch eine Zeit des Verzeihens, eine Zeit, in der alte Wunden geheilt und zerrüttete Beziehungen wiederhergestellt werden.“

Präsident Dallin H. Oaks, Erster Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, Facebook, 8. Dezember 2024, facebook.com/dallin.h.oaks

Machen wir es nicht zu kompliziert

„Die Lehren des Erretters über unsere Beziehung zum Vater im Himmel und zueinander sind einfach und klar: Liebe Gott und diene ihm; liebe deinen Nächsten und diene ihm.

Machen wir es nicht zu kompliziert. Wir haben den Auftrag, alle Kinder Gottes zu lieben und jeden einzuladen, zu kommen und zu sehen, um mehr über das wiederhergestellte Evangelium Jesu Christi zu erfahren. … Halten wir es einfach. Leben wir das Prinzip ‚Lieben, weitergeben, einladen‘.“

Elder Dieter F. Uchtdorf vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 31. Januar 2025, facebook.com/dieterf.uchtdorf

Nächstenliebe ist die reine Christusliebe und das Gegenmittel gegen Zank und Streit

„Ich muss an eine wunderbare Weihnachtstradition denken, die einen alten afrikanischen Brauch mit christlichen Lehren verband. Diese Tradition entwickelte sich in einigen Dörfern West- und Zentralafrikas. …

Ein Mann aus einem dieser Dörfer erzählte mir, dass es in seinem kleinen Dorf eine Weihnachtstradition gab: Jeder, der mit einem anderen Dorfbewohner im Clinch lag, traf sich am Morgen des Heiligabends mit dem Häuptling. Der Häuptling hörte zu und versuchte, den Streit zur Zufriedenheit beider Parteien beizulegen.

Die Beilegung aller Streitigkeiten nahm den ganzen Tag in Anspruch, doch am Abend gab es dann unter den Dorfbewohnern keinen ungelösten Streit mehr. Der Zweck dieser Tradition war es, dafür zu sorgen, dass die Dorfbewohner am nächsten Tag bereit waren, die Geburt des Friedefürsten zu feiern. …

Eine Möglichkeit, den Erretter zu Weihnachten zu ehren, besteht vielleicht darin, dass wir unseren Groll ablegen, uns um Vergebung bemühen und Vergebung gewähren. Wir können zulassen, dass die reine Christusliebe das Gegenmittel gegen Zank und Streit ist.“

Elder Dale G. Renlund vom Kollegium der Zwölf Apostel, Facebook, 24. Dezember 2024, facebook.com/DaleGRenlund

Einander wie Engel zur Seite stehen

„In 2 Nephi 32:3 erfahren wir, dass Engel die Worte Christi verkünden: ,Engel reden durch die Macht des Heiligen Geistes; darum reden sie die Worte von Christus. Darum habe ich zu euch gesagt: Weidet euch an den Worten von Christus; denn siehe, die Worte von Christus werden euch alles sagen, was ihr tun sollt.‘

Ein Engel ist jemand, der die Worte Christi spricht und so dient, wie Christus es tut.

Wir können einander wie Engel zur Seite stehen!“

Amy A. Wright, Erste Ratgeberin in der Präsidentschaft der Primarvereinigung der Kirche, Facebook, 9. Dezember 2024, facebook.com/Primary1stCounselor