„Thomas der Zusammenrufer“, Unser Freund, Januar 2026, S. 17
Thomas der Zusammenrufer
Ich heiße Thomas. Ich bin ein „Zusammenrufer“!
In der PV lernen wir dieses Jahr nämlich über die Sammlung. Die PV-Präsidentschaft hat uns aufgefordert, dass wir unsere Familie zum Gebet und zum Schriftstudium zusammenrufen. Sie hat gesagt, so können wir üben, wie wir jetzt und auch später im Leben Leute versammeln, zum Beispiel auf Mission, in der Schule und sogar, wenn wir ganz allein sind. Wir können nämlich auf geistiger Ebene immer mit dem Vater im Himmel und mit Jesus Christus zusammenkommen und in ihnen Frieden finden.
Ich habe die Aufgabe, morgens meine Familie zum Gebet zusammenzutrommeln. „Kommt bitte her zum Gebet!“, rufe ich dann. Mein Bruder Henry ruft uns zum Abendgebet und zum Schriftstudium zusammen.
An einem Samstagmorgen waren wir schon früh unterwegs, um Basketball zu spielen. Danach wollten wir einkaufen gehen. „Mama, wir haben gar nicht gebetet!“, ist es mir plötzlich eingefallen. Sie hat gesagt, dass wir ja zum Gebet zusammenkommen können, wenn wir wieder zuhause sind. Aber ich hab gesagt: „Nein, wir müssen jetzt sofort beten!“ Mama hat mich gebeten, das Gebet zu sprechen. Sie hat aber nicht die Augen geschlossen, weil sie ja am Steuer war.
Mama und Papa sagen Henry und mir oft, wie dankbar sie sind, dass wir unsere Familie zum Gebet und zum Schriftstudium zusammenrufen. Sie sagen, dass unsere kleinen Stimmen zuhause etwas Großes bewirken. Sie sagen auch, dass unsere Familie gesegnet ist, weil wir uns als Familie versammeln.
Illustrationen von Augusto Zambonato