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Wie liebevoll klingt doch die Stimme des Herrn
1. Wie liebevoll klingt doch die Stimme des Herrn,
wenn er lädt uns ein in sein Licht.
Die Zedern des Libanon beugen sich gern
vor ihm, der so sanft zu uns spricht.
Sein Wort ist die Quelle der Hoffnung allein,
der Brunnen der Wahrheit und Huld.
Beim Vater wird er unser Fürsprecher sein,
denn er nahm auf sich unsre Schuld.
2. Wer könnte beschreiben den großen ICH BIN,
der alles am Leben erhält?
Den Himmeln hat er ihre Schönheit verliehn,
sein Lächeln macht reich unsre Welt.
Von ihm strömt die göttliche Wahrheit herab,
sodass es an nichts uns gebricht.
Der König und Heiland befreit uns vom Grab,
erfüllt uns mit Liebe und Licht.
3. Er schaut, und von Engeln erklingt froher Schall,
die Schöpfung erwartet sein Wort.
Er spricht, und die Stimme erfüllet das All,
sein Lob setzt sich immerdar fort.
Mein Hirte, ich folge dir gern, wenn du rufst;
vertraut ist mir schon deine Stimm.
Sei du meine Kraft, der du alles erschufst,
auf ewig mein Loblied vernimm.
Die Zedern des Libanon sind ein Sinnbild für Stärke und Wohlstand. In der 1. Strophe stehen sie für die Macht und den Stolz der Welt, die sich letztendlich vor dem Herrn beugen wird.
Text: Joseph Swain, 1790; Übertragung ins Deutsche 2026
Musik: Amerikanische Volksweise; A Supplement to the Kentucky Harmony, 1820; Bearb. 2025 | SAMANTHRA
Übertragung ins Deutsche © 2026 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Liedbearb. © 2025 Intellectual Reserve, Inc. Das Lied darf für den gelegentlichen, nichtkommerziellen Gebrauch in Kirche und Familie vervielfältigt werden.