Meine Berufung als Assistent des Priesterkollegiums
Aufgaben
Der Herr ist dankbar für Ihre Bereitschaft, in seiner Kirche zu dienen. Nachstehend finden Sie einen Überblick über die Aufgaben, die mit Ihrer Berufung einhergehen.
Der Zweck des Aaronischen Priestertums
Die Kollegien des Aaronischen Priestertums helfen Jungen Männern, heilige Bündnisse zu schließen und zu halten und ihre Bekehrung zu Jesus Christus und seinem Evangelium zu vertiefen. Kollegien haben den Zweck, Priestertumsträgern die Zusammenarbeit zu erleichtern, damit sie sich an Gottes Werk der Errettung und Erhöhung beteiligen (siehe Allgemeines Handbuch: Wie man in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage dient, 10.1, Archiv Kirchenliteratur).
Das Priesterkollegium
Ein Junger Mann tritt im Januar des Jahres, in dem er 16 wird, ins Priesterkollegium ein. Zu diesem Zeitpunkt kann er auch zum Priester ordiniert werden, sofern er vorbereitet und würdig ist. Ein Priester hat dieselben Pflichten wie ein Diakon und ein Lehrer. Außerdem bereitet er das Abendmahl vor und dient als betreuender Bruder. Weitere Pflichten werden in Lehre und Bündnisse 20:53-59 und 84:111 beschrieben (siehe 10.1.3.2).
Assistent
Die Assistenten des Priesterkollegiums unterstützen den Kollegiumspräsidenten, den Bischof, in seinen Aufgaben. Dazu gehört, dass er die Bemühungen des Kollegiums leitet, sich an Gottes Werk der Errettung und Erhöhung beteiligt, alle Mitglieder des Kollegiums kennenlernt und ihnen dient – auch denen, die nicht an den Kollegiumsversammlungen teilnehmen –, neue und zurückkehrende Mitglieder stärkt, den Mitgliedern des Kollegiums ihre Priestertumspflichten lehrt und die Kollegiumsversammlungen plant und leitet (siehe 10.4.2). Die Kollegiumspräsidentschaft kommt regelmäßig zu einer Sitzung zusammen (siehe 10.4.3).
Dienstprojekte und Aktivitäten
Die Bischofschaft und die Führer der Kollegien der Jugendlichen planen – unterstützt von Beratern – Dienstprojekte und Aktivitäten. Diese sollen dazu beitragen, das Werk der Errettung und Erhöhung zu vollbringen. Sie sollen die persönliche Entwicklung in vier Bereichen ausgewogen unterstützen: geistig, sozial, körperlich und intellektuell (siehe 10.2.1.3).
Richtlinien und Bestimmungen
Weitere Richtlinien und Bestimmungen, darunter auch zur Unterstützung von Jungen Männern mit Behinderungen, zum Erhalt von Emblemen für die Initiative für Kinder und Jugendliche und zum Einsammeln des Fastopfers, finden Sie in Abschnitt 10.8 im Allgemeinen Handbuch.