<i>Komm und folge mir nach!</i>
2. bis 8. Februar. Der Herr nannte sein Volk Zion: Mose 7


„2. bis 8. Februar. Der Herr nannte sein Volk Zion: Mose 7“, Komm und folge mir nach! – Für zuhause und für die Kirche: Altes Testament 2026, 2026

„2. bis 8. Februar. Der Herr nannte sein Volk Zion“, Komm und folge mir nach: 2026

Henoch hat eine Vision von Jesus Christus

Henoch sieht die Mitte der Zeit, Darstellung von Jennifer Paget

2. bis 8. Februar: Der Herr nannte sein Volk Zion

Mose 7

Im Verlauf der Menschheitsgeschichte gab es immer wieder Versuche, das zu erreichen, was Henoch und sein Volk erreicht hatten: eine ideale Gesellschaft, in der es weder Armut noch Gewalt gibt. Als Gottes Volk haben wir ebenfalls diesen Wunsch. Wir nennen es „Zion aufrichten“. Außer der Sorge für die Bedürftigen und einem Leben in Frieden gehört dazu, Bündnisse zu schließen, in Rechtschaffenheit miteinander zu leben und untereinander und mit Jesus Christus, dem „König Zions“ (Mose 7:53), eins zu werden. Wenn die Welt, Ihr Umfeld oder Ihre Familie nicht ganz so sind, wie Sie sie gerne hätten, ist es hilfreich, zu fragen: „Wie haben Henoch und sein Volk das geschafft? Wie sind sie trotz des Streits, der sie umgab, „eines Herzens und eines Sinnes“ (Mose 7:18) geworden? In Mose 7 erfahren wir vieles über Zion. Eine besonders wertvolle Erkenntnis für Heilige der Letzten Tage ist vielleicht, dass Zion nicht nur eine Stadt ist. Es ist auch eine Einstellung, ein geistiger Zustand. Zion, so hat der Herr gelehrt, das sind „die im Herzen Reinen“ (Lehre und Bündnisse 97:21). Zion richten wir daher wohl am besten auf, wenn wir bei uns und unserer Familie beginnen.

Icon „Studium“

Anregungen für das Lernen zuhause und in der Kirche

Mose 7:16-21,27,53,62-69

Icon „Seminar“
Ich kann mithelfen, Zion aufzubauen

Als der Prophet Joseph Smith zum ersten Mal von Henoch und seiner Stadt der Heiligkeit erfuhr, inspirierte ihn das. Er wusste, „dass der Tag gekommen war, da der Herr Zion erneut auf Erden aufrichten würde“ (Heilige, Band 1, S. 124), und er blieb sein Leben lang darauf bedacht, Zion aufzubauen. Wenn du Mose 7 liest, kann dich das motivieren, dieses Bestreben fortzuführen.

Du könntest damit beginnen, dich mit den Fragen „Was ist Zion?“ und „Worin unterscheidet es sich vom Rest der Welt?“ zu beschäftigen. Vielleicht möchtest du die Antworten auflisten, die du erhältst, wenn du dich mit Mose 7 befasst, insbesondere Vers 16-21,27,53,62-69.

Deine Antworten auf diese Fragen machen vielleicht deutlich, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, um Zion aufzubauen. Wie stellen wir es also an? Es könnte hilfreich sein, an Situationen zu denken, als du das Gefühl hattest, mit jemandem „eines Herzens und eines Sinnes“ (Mose 7:18) zu sein. Vielleicht in der Gemeinde, in der Familie oder in einer Gruppe in der Schule. Durch welches Verhalten wurde eine solche rechtschaffene Einigkeit geschaffen?

Hier sind einige weitere Quellen, die du erkunden kannst, um Anregungen und Inspiration zu finden. Wähle eine oder mehrere davon aus, mit denen du dich befassen möchtest, und schreibe dann auf, wozu du dich inspiriert fühlst, um Zion aufzubauen:

Freunde trösten einander im Unterricht

Gott möchte, dass sein Volk „eines Herzens und eines Sinnes“ ist (Mose 7:18)

Mose 7:53

Jesus Christus ist „der König Zions“

Was bedeutet es Ihnen, Jesus Christus als König zu haben? Beachten Sie die weiteren Titel Jesu Christi in diesem Vers. Was erfahren Sie daraus über ihn? Was bedeutet es wohl, „durch das Tor hereinzukommen“ und „durch ihn emporzusteigen“?

Siehe auch „Komm, o du Heiland hehr“, Gesangbuch, Nr. 29

Mose 7:28-69

Gott weint um – und freut sich für – seine Kinder

Manche sehen Gott als ein empfindungsloses Wesen, das unbeteiligt auf das herabsieht, was mit uns geschieht. Henoch erhielt durch die Vision in Mose 7 eine andere Sicht auf Gott. Was hat er in Vers 28-40 über Gott erfahren – und was erfahren Sie hier? Was meinen Sie, warum Henoch überrascht war, als er Gott weinen sah? Warum ist es für Sie wichtig, zu wissen, dass er auch weint?

Im weiteren Verlauf der Vision weinte auch Henoch. Aber Gott nannte ihm auch Gründe, sich zu freuen. Achten Sie in Mose 7:41-69 darauf. Was lernen Sie aus Henochs Vision, was Ihnen helfen kann, trotz der „Bitterkeit“ in Ihrem Leben (Vers 44) Ihr Herz emporzuheben und froh zu sein?

Siehe auch Jeffrey R. Holland, „Die Größe Gottes“, Liahona, November 2003, S. 70–73

Mose 7:59-67

Jesus Christus wird in den Letzten Tagen wiederkommen

Henochs Vision, insbesondere die in Mose 7:59-67, gehört zu den ersten Prophezeiungen über das Zweite Kommen des Erretters. Was beeindruckt Sie an der Beschreibung der Letzten Tage in diesen Versen? Überlegen Sie beispielsweise, wie sich Ihrer Meinung nach die Prophezeiungen aus Vers 62 erfüllen. Was erfahren Sie aus diesen Aussagen über das Werk Gottes in den Letzten Tagen?

Siehe auch Henry B. Eyring, „Schwestern in Zion“, Liahona, November 2020, S. 67ff.

Weitere Anregungen finden Sie in der aktuellen Monatsausgabe der Zeitschriften Liahona und Für eine starke Jugend.

Hilfen für das Schriftstudium

Klicken, um mehr zu sehen

Icon „Für Kinder 01“

Anregungen für die Unterweisung von Kindern

Mose 7:18-21,62,63,68,69

Gott möchte, dass wir „eines Herzens und eines Sinnes“ sind

  • Um den Kindern mehr über Henoch und Zion zu vermitteln, können Sie das Kapitel „Der Prophet Henoch“ aus den Geschichten aus dem Alten Testament (S. 19ff.) oder die zweite Strophe des Liedes „Folg dem Propheten!“ (Liederbuch für Kinder, S. 58) verwenden. Dann können Sie die Kinder bitten, die Geschichte mit eigenen Worten nachzuerzählen. Die Bilder von Henoch in diesem Konzept können dabei hilfreich sein.

    1:38

    Der Prophet Henoch

  • So können Sie den Kindern verdeutlichen, was es bedeutet, „eines Herzens und eines Sinnes“ (Mose 7:18) zu sein: Basteln Sie ein Papierherz und schneiden Sie es in so viele Stücke, dass jedes Kind eines bekommt. Die Kinder schreiben dann ihren Namen auf ihren Teil und fügen das Herz gemeinsam zusammen. Währenddessen sagen Sie jedem Kind, was Sie an ihm mögen.

Eine Mutter umarmt ihre Tochter
  • Helfen Sie den Kindern, zu zählen, wie oft das Wort „Zion“ in Mose 7:18-21,62,63,68,69 vorkommt. Jedes Mal, wenn sie das Wort finden, helfen Sie ihnen herauszufinden, was in dem Vers über Zion ausgesagt wird (siehe auch Schriftenführer, Stichwort „Zion“, Archiv Kirchenliteratur). Wie können wir mehr wie die Menschen sein, die hier beschrieben werden?

Zum persönlichen Schriftstudium anregen. Ganz gleich, ob Sie Ihre Familie zuhause unterrichten oder am Sonntag einen Unterricht abhalten: Eine der besten Möglichkeiten, wie Sie anderen helfen können, dauerhaften Glauben an Jesus Christus aufzubauen, besteht darin, ihnen ans Herz zu legen, persönliche Erfahrungen mit den heiligen Schriften zu sammeln. Erzählen Sie von Erfahrungen, die Sie mit den heiligen Schriften gemacht haben, und ermuntern Sie Ihre Familie oder Ihre Klasse, ebenfalls von ihren Erfahrungen zu erzählen. Wenn man hört, wie das Lesen in den heiligen Schriften anderen hilft, fühlt man sich oft dazu inspiriert, sich um die gleichen Segnungen des Herrn zu bemühen. (Siehe Auf die Weise des Erretters lehren, S. 25.)

Mose 7:32,33

Der Vater im Himmel möchte, dass ich mich dafür entscheide, ihm zu folgen

  • Um den Kindern Mose 7:32,33 nahezubringen, könnten Sie mit ihnen über eine Entscheidung sprechen, die sie vor kurzem treffen mussten. Dann könnten Sie die Verse gemeinsam lesen und herausfinden, wofür wir uns nach dem Willen des himmlischen Vaters entscheiden sollen. Welche Entscheidungen können wir treffen, um zu zeigen, dass wir uns für ihn entschieden haben? Ihre Kinder könnten reihum eine dieser Entscheidungen nachspielen, während die anderen raten, was die Handlung darstellt.

Mose 7:59-67

Jesus wird wieder zur Erde zurückkehren

  • In Mose 7:59 stellt Henoch dem Herrn eine Frage. Fordern Sie die Kinder auf, sie zu finden, und lassen Sie sie dann in Vers 60 nach der Antwort suchen. Sie können auch darüber sprechen, wann die Kinder selbst schon einmal darauf gewartet haben, dass jemand nach Hause zurückkehrt. Fragen Sie, wie sich die Kinder gefühlt haben und wie sie sich darauf vorbereitet haben. Wie können wir uns auf die Wiederkehr Jesu vorbereiten?

  • Sie könnten Bilder davon zeigen, wie der Erretter den Menschen schon einmal erschienen ist (siehe Bildband zum Evangelium, Nr. 608283 und 84). Was tun die Menschen auf den Bildern? Wie haben sich die Menschen wohl gefühlt, als Jesus ihnen erschien? Oder singen Sie ein Lied über das Zweite Kommen des Erretters, zum Beispiel „Wenn Jesus Christus wiederkehrt“ (Liederbuch für Kinder, S. 46), und fragen Sie die Kinder, wie es ihrer Meinung nach sein wird, wenn Jesus wiederkommt. Fragen Sie die Kinder, wie es ihnen wohl gehen wird, wenn sie Jesus sehen.

Weitere Anregungen finden Sie in der aktuellen Monatsausgabe der Zeitschrift Unser Freund.

Henoch und die Menschen aus der Stadt Zion werden entrückt

Die Stadt Zion wird entrückt, Darstellung von Del Parson

Seite mit der Aktivität für PV-Kinder: Gott möchte, dass wir einander liebhaben